Sprachaufnahmen aus Werd

Edelweiß

Mann, 21 Jahre, aus Werd


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Auf einem Gebirgsausflug ließen sich der Erzähler und sein Cousin von einem Schafhirten den Weg zu den letzten im Spätsommer auffindbaren Edelweiß zeigen. In einer Schlucht wurden sie fündig. Die beiden stiegen hinab, holten etwa 50 Blumen, und kehrten wieder zurück. Dann entdeckten sie weitere Blumen, die der Cousin unbedingt haben wollte. Sie stiegen wieder hinab, der Cousin voran. Da kam von oben ein großer Stein und riss den Cousin mit in die Tiefe. Ab dem Moment kann der Erzähler sich zwar nicht mehr an das Geschehene erinnern, aber die Touristen aus Ostdeutschland, die gleich zu Hilfe kamen, konnten nur noch den Tod feststellen. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 19. März 2011 • 1 Kommentar
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Die Bratendiebe

Mann, 21 Jahre, aus Werd
Ostern ging der Erzähler mit seiner Clique bespritzen. In einer Kammer entdeckten sie ein gebratenes halbes Lamm, und, bevor irgendjemand etwas merkte, wurde es aufgegessen. Ein anderes Mal kam die Clique an einer feiernden Gesellschaft vorbei. Der im offenen Fenster abgestellte Braten musste auch dran glauben. Dieses Mal wurden die Übeltäter allerdings glücklicherweise nicht geschnappt. [Aufnahme anhören »]
1:58 Minuten, 0.9 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 19. März 2011

Konfirmation mit Nebenwirkung

Mann, 21 Jahre, aus Werd
Bei der Konfirmation waren sie zwei, ein Junge und ein Mädchen. Bei der Prüfung war der Erzähler dementsprechend gefordert. Nach der Konfirmation wurde mit der Verwandtschaft gefeiert. Und der Konfirmand hat sich dabei zum ersten Mal in seinem Leben betrunken. Es war zwar peinlich, aber geschehen. Vor der Konfirmation musste man die Paten und die Verwandten um Verzeihung bitten. Es stand schließlich ein Abendmahl an. Geschenke gab es natürlich auch. [Aufnahme anhören »]
2:07 Minuten, 1 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 18. März 2011

Kindheitserinnerungen

Mann, 21 Jahre, aus Werd
In Werd war alles etwas kleiner. Ein Lehrer hat vier Jahrgänge in zwei Klassen betreut. Entsprechend hoch war die Fluktuation. Bis einmal ein junger Lehrer mit Idealen kam. Die liebste Pausenbeschäftigung des Erzählers war es, Mädchen zu verprügeln. Dann gab es noch die Schlägereien bei denen drei Sachsen gegen zwanzig Rumänen den Kürzeren gezogen haben. Wenn man dann mit zerrissenen Sachen heimkam, gab es noch einmal Dresche von der Mutter. Beim Schlitten fahren aber war der Erzähler mit seinem "Kolumbus" die Nummer 1. [Aufnahme anhören »]
3:02 Minuten, 1.4 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 18. März 2011

Die kleine Gemeinde und die Johanniskrone

Mann, 21 Jahre, aus Werd
Die kleine Gemeinde Werd hat die Johanniskrone wieder eingeführt, um sich selber zu beweisen und um den größeren Gemeinden zu zeigen, das man ein solches Fest auf die Beine stellen kann. Der Entschluss dieses Fest zu feiern fiel kurzfristig. Beim Binden der Krone haben alle mitgeholfen, nicht nur die Jugendlichen. Da der Baum noch grün war, war er sehr glatt. Damit der älteste Knecht hochklettern konnte, wurde oben ein Seil angebunden. Da der Erzähler der älteste Knecht war, fiel ihm die Ehre zu, die Rede aus der Krone zu halten. Eine Rede, die er selber schreiben musste. Anschließend wurde auf Musik vom Plattenspieler getanzt. Den auswärtigen Besuchern hat es zwar nicht so gut gefallen, dafür den Werdern umso mehr. [Aufnahme anhören »]
5:09 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 17. März 2011

Das erste Mal

Mann, 21 Jahre, aus Werd
An die erste Tracht Prügel kann sich der Erzähler ganz gut erinnern. Weil er seinen Vater belogen hatte, holte dieser die Peitsche raus. Das war die erste und die letzte Dresche. Ein paar hinter die Ohren gab es hingegen öfter mal. [Aufnahme anhören »]
1:11 Minuten, 0.5 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 17. März 2011

Urzelntag in Werd

Schülerin, 15 Jahre, aus Werd
Ein paar Jahre vor der Aufnahme wurde in Werd ein alter Brauch wiederbelebt: der Urzelntag. Morgens um 8 versammelten sich die Urzeln und zogen zusammen mit der Blasmusik ins Dorf. Das ganze war verbunden mit je einem Ständchen für die Nachbarväter und den Kurator. Anschließend wurde im Saal getanzt bis zum nächsten Morgen. Man achte auch auf den letzten Satz der Erzählerin. [Aufnahme anhören »]
4:47 Minuten, 2.2 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 15. Februar 2011

Aufnahmen benachbarter Orte

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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