Aufnahmen zum Schlagwort Kirchenburg

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Abenteuerspielplatz Kirchenburg

Mann, 17 Jahre, aus Großau


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Sehr anschaulich erzählt ein Großauer Jüngling wie es dazu kam, dass er wochenlang täglich mit zerissenen Hosen nach Hause kam. Er hörte von einem geheimen unterirdischen Gang, der in die Großauer Kirchenburg führen sollte, den er finden und erkunden wollte. Er versuchte mehrfach die Kirchturmspitze zu erklettern, weil er hoffte dort des Rätsels Lösung zu finden. Dabei kam es öfters zu lebensbedrohlichen Situationen und letztlich auch zu Unfällen. Bis zuletzt war es dann die gute Tracht Prügel die ihn veranlaßte von diesem abenteuerlichen Vorhaben endgültig abzusehen. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1968 - Veröffentlicht am 14. Februar 2019 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Michelsberger Burg

Mann, 61 Jahre, aus Michelsberg
Der Stolz der Michelsberger ist die Burg. Früher haben die Michelsberger darin Schutz gesucht. Jeder junge Mann der heiraten wollte mußte einen dicken, runden Stein zur Burg hochrollen. Der Stein wog mindestens 100 kg. Mit diesen Steinen hat man sich gegen die Belagerer verteidigt. Die Familien haben ihren Schweinespeck in der Burg im sogenannten Speckturm aufbewahrt, um im Falle von Belagerungen, überleben zu können. [Aufnahme anhören »]
2:25 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 2. April 2011

Die Schäßburger Burgmänner

Mann, 76 Jahre, aus Schäßburg
Die sogenannten Burgmänner hielten sich für die richtigen Schäßburger. Sie blickten mit einer gewissen "Mißachtung" auf die übrigen Schäßburger. Die Burg und der Stundturm waren ihr Spielrevier. Sie durften sogar bei Ausgrabungen mithelfen. Hermann und Adolf Oberth gehörten auch zu den Spielkameraden. Der Hermann Oberth stand meist Abseits und hat bei den "Räuber und Gendarm" Spielen nicht mitgemacht. Die Burg war das Spielparadies von Schäßburg Kindheitserinnerungen; [Aufnahme anhören »]
3:37 Minuten, 3.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 13. März 2011

Burg und Kirche in Trappold

Frau, 19 Jahre, aus Trappold
Im 16. Jahrhundert wurde eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche gebaut. Später kamen 2 Ringmauern mit Wehrtürmen hinzu. Inzwischen werden die Türme als Speckkammern benutzt. Jede der 6 Nachbarschaften hat ihren eigenen Speckturm. [Aufnahme anhören »]
1:15 Minuten, 0.6 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 21. Februar 2011

Geschichtliches über Birthälm und die Birthälmer Kirchenburg

Kindergärtnerin, 58 Jahre, aus Birthälm
In dieser Aufnahme erfahren Sie einige Informationen zur Geschichte Birthälms. Detailliert wird auf die Beschreibung der Kirchenburg und deren Geschichte eingegangen. So wurde beispielsweise die schöne Barockorgel im 19. Jahrhundert der Gemeinde Tobsdorf geschenkt, und eine größere Orgel eingebaut, die aber klanglich nicht so gut ist, wie die alte Orgel. [Aufnahme anhören »]
7:03 Minuten, 6.5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 14. Februar 2011

Die Burg von Kelling

Elektriker, 38 Jahre, aus Kelling
Die Burg von Kelling erinnert an die Vorfahren welche die Burg mit viel Mühe und Plage aufgebaut haben. Im Geschichtsbuch der Gemeinde ist nachzulesen dass die Kellinger 40 Jahre bis zur Fertigstellung brauchten. Die Burg konnte nie eingenommen werden. Jeder Bursche der Heiraten wollte, hatte die Pflicht eine bestimmte Anzahl Steine auf das Gerüst der Burg hochzutragen. Die Burg ist umgeben von zwei Wehrmauern. Im Mittelpunkt der Burg steht der Siegfriedturm. Dort hatte der Graf von Kelling seinezeit seine Wohnung. Ein geheimer Tunnel führte vom Turm bis zum Pfarrhaus. Die Sachsen von Kelling haben sich in der Burg von Feinden geschützt. Jede Familie hatte einen Raum in der Burg wo sie sich Vorräte (Getreide, Speck) für die Belagerungszeiten hinterlegten. Das Vieh der Gemeinde wurde in die Wälder der Umgebung rausgetrieben. [Aufnahme anhören »]
5:13 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 30. Januar 2011
Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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