Hahnbach - Gästebuch

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23.01.2014, 10:16 Uhr

Lisa Müller [liz46[ät]web.de]

Auf der Suche nach Verwandten

Hallo alle zusammen,
ich bin auf der Suche nach Verwandten. Mein Opa hieß Paul Deutschländer. Vor meiner Oma war er in Hahnbach bereits verheiratet und hatte zwei Kinder: Paul und Sofia. Mehr weiß ich leider nicht. Kennt jemand die beiden und kann mir weiterhelfen? Dann schicken Sie mir bitte eine E-Mail. Danke!

04.06.2013, 20:41 Uhr

HG

17. Hahnbacher Treffen, Bericht von Herrn Helmut Leonbacher

Über 250 Landsleute sind der Einladung des Vorstands der HOG Hahnbach e. V. gefolgt und nahmen am 17. Hahnbacher Heimattreffen am 4. Mai in der Brühlhalle in Schorndorf-Schornbach teil. An diesem Samstag sollte auch der alte Vorstand nach vierjähriger Tätigkeit verabschiedet und ein neuer Vorstand gewählt werden. Schon um 11 Uhr strömten die Hahnbacherinnen und Hahnbacher in die festlich geschmückte Halle, wo sie von den Vorstandsmitgliedern empfangen wurden. Über dreißig fleißige Helferinnen und Helfer hatten im Vorfeld die Halle festlich geschmückt. Allen ehrenamtlichen Helfern gebührt unser Dank und Anerkennung. Ein Teil der riesigen Brühlhalle war in eine „Viurstuf“ (Vorzimmer) verwandelt. Groß war unsere Freude, dass auch diesmal viele Trachtenträgerinnen und Trachtenträger in der schmucken Hahnbacher Tracht erschienen sind, unter ihnen auch einige Kleinkinder, die besonders hervorstachen.
Johann Seiwerth, Vorsitzender der HOG Hahnbach, begrüßte die Teilnehmer herzlich und skizzierte den Ablauf des Heimattreffens. Für das leibliche Wohl sorgte die Metzgerei mit Party-Service Hermann aus Esslingen, ein gebürtiger Keisder, der uns mit siebenbürgischen Spezialitäten, darunter auch sehr schmackhafte Mici, bewirtete. Ein Sonderlob geht hiermit an sein gesamtes Team, das uns einwandfrei bediente, wobei auch das Anstellen nicht zu lange dauerte. Nach dem Mittagessen las Helmut Leonbacher, ehemaliger Lehrer in Hahnbach in der Zeitspanne 1965-1971, Reime vor, die er zu diesem Anlass verfasst hat. Ein Höhepunkt des Treffens war eine Reise mit Textpassagen und Fotos durch unser geliebtes Hahnbach, wo Georg Lederer an die schönen Feste und Traditionen im Jahresverlauf erinnerte. Es ging um Sitten und Bräuche im ehemaligen Heimatort, um kirchliche Feste wie auch solche, die der Unterhaltung und dem Zusammenhalt im Gemeindeleben dienten: Weihnachtsfest, Neujahrsfest, Ostern, Pfingsten sowie Fasching (Foasndich), 1. Mai, Maifest (Majalus), Aufstellen der Maibäume (Maien) für die konfirmierten Mädchen an Pfingsten, Kronenfest. Das Kronenfest war stets ein absoluter Höhepunkt, das den Erntebeginn einläutete. Zwischen den klaren und sehr präzisen Ausführungen von Georg Lederer wurden passend zu den Textpassagen bekannte Lieder gesungen. Auf dem Akkordeon begleitete gekonnt Michael Zöllner, seine Gattin Elisabeth Zöllner wirkte als Solistin. Es folgte im weiteren Verlauf eine neue Überraschung, der Auftritt der siebenbürgischen Blaskapelle Schorndorf. Sie war nun bereits zum zweiten Mal unser Gast und erfreute alle Teilnehmer mit bekannten Walzern und Polka-Melodien, die so manchen ermunterten das Tanzbein zu schwingen.
Erfreulich ist, dass an den Heimattreffen auch immer mehr junge Landsleute teilnehmen, aber auch die ältesten Teilnehmer sollten hier erwähnt werden: Georg Reuer (Nr. 133) 85 Jahre, Georg Reuer (Nr. 61) 85 Jahre, Regina Gunesch 87 Jahre, Sofia Reuer 84 Jahre, Christian Gierlich 84 Jahre, Georg Spak 84 Jahre.
Ein weiterer Höhepunkt war der gelungene Trachtenaufmarsch zu den Klängen der siebenbürgischen Blaskapelle Schorndorf. Es war eine wahre Augenweide! Für die anschließende Tanzmusik sorgte das „Duo Dynamic's", gebildet aus den Landshuter Brüdern Hermann und Christopher Theiss, deren Vater ein waschechter Hahnbacher ist und deren Mutter aus der Landlergemeinde Großpold stammt. Die Zwillingsbrüder erfreuten uns bereits das zweite Mal mit ihren Musikeinlagen, die allen Altersgruppen entgegenkamen.
Nach vierjähriger Tätigkeit wurde der Vorstand von seinen Ämtern entlastet und ein neuer Vorstand wurde gewählt. Es gab keine Überraschungen, da sich die Vorstandsmitglieder geschlossen erneut zur Wahl stellten. Lediglich Michael Gunesch sen. (75 Jahre) schied aus Altersgründen aus dem Vorstand aus und wurde mit einer Flasche Rotwein und einem kräftigen Applaus verabschiedet. Michael Spak und Georg Gabel wirkten als Wahlleiter. Michael Spak konnte das Wahlergebnis verkünden. Hier der neue Vorstand der HOG Hahnbach in alphabetischer Reihenfolge: Hermann Gräf (Altbach), Simon Guist (Schorndorf), Michael Gunesch jun. (Schorndorf), Reinhard Kaun (Ditzingen), Georg Lederer (Nürnberg), Johann Seiwerth (Stuttgart). 1. Vorsitzender bleibt Johann Seiwerth, Kassenwart und Hauptorganisator vor Ort ist Hermann Gräf, Georg Lederer bleibt Schriftführer und Herausgeber des „Hahnbacher Blattes“, Reinhold Kaun ist zuständig für den Kontakt zum Heimatort Hahnbach und für die Friedhofspflege, Simon Guist und Michael Gunesch jun. wirken als Beisitzer. Georg Lederer dankte im Namen des neugewählten Vorstands für das gute Wahlergebnis und berichtete von den abgeschlossenen Arbeiten an der Sanierung des Kirchturmdachs. Er dankte allen Spenderinnen und Spendern für die finanziellen Beiträge, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Hermann Gräf rief unsere Landsleute auf, sich am Trachtenumzug in Dinkelsbühl mit der Kreisgruppe Schorndorf zu beteiligen.
Horst Gunesch, der von 1981 bis 2005 in der Leitung der HOG Hahnbach tätig war, wurde unter starkem Beifall zum Ehrenvorsitzenden der HOG Hahnbach ernannt. Er war von dieser Initiative sichtlich ergriffen und bedankte sich mit rührenden Worten bei allen Teilnehmern des Heimattreffens. Bis spät in die Nacht wurde getanzt und geplaudert. Alle sind sich einig, dass unsere diesjährige Zusammenkunft eine der gelungensten war. Das nächste Heimattreffen findet in zwei Jahren statt und ist bereits fest eingeplant.
Helmut Leonbacher

12.05.2013, 15:54 Uhr

HG

17. Hahnbacher Treffen, von Helmut Leonbacher

Die Hahnbacher und ihre Freunde treffen sich gerne,
auch wenn wir getrennt leben und wohnen in der Ferne.
Die HOG hat uns eingeladen und wir sind gerne gekommen,
die Vorfreude haben wir in unseren Herzen aufgenommen.

Der rührige Vorstand hat gute Arbeit verrichtet,
hat viel Zeit investiert und somit auf manches verzichtet.
Wir danken allen Vorstandsmitgliedern von Herzen,
sie mögen verschont sein vor Gram und seelischen Schmerzen.

Vor vier Jahren drohte die Gefahr den Vorstand zu stürzen,
das gelang nicht und wir konnten unsere Speisen würzen.
Ein neues Vorstandsmitglied kam dazu,
somit herrschte in der Tätigkeit die nötige Ruh.

Ein neuer Vorstand wird an diesem 4. Mai gewählt,
die Stimmzettel werden genauestens und sorgfältig gezählt.
Wir wünschen dem neugewählten Vorstand Schaffenskraft,
damit er sich für das Wohl unserer Gemeinschaft zusammenrafft.

So mancher ist in seiner schmucken Tracht erschienen,
es möge einen Ruck geben und unserer Gemeinschaft dienen.
Die Trachtenträger und das Hahnbacher Kulturgut,
sie erfreuen unsere Herzen und schenken uns neuen Mut.

Auch für gute Laune, Festschmaus und Musik wird gesorgt,
zwei Hahnbacher Brüder hat man dafür ausgeborgt.
Auch unsere lieben, vertrauten Lieder wollen wir singen,
sie mögen auch später noch in unserem Inneren erklingen.

Unsere Gedanken weilen auch bei den Kranken und Alten,
sie mögen ihren Lebensabend nach bestem Gewissen gestalten.
Unsere Gedanken schwelgen in der alten Heimat zurück,
wo wir so viele Jahre verbrachten und hatten viel Glück.

Heute wollen wir fröhlich sein und mit Freunden feiern,
wir wollen dabei uns öffnen, aber nichts verschleiern.
Wir wünschen unserem 17. Heimattreffen ein gutes Gelingen,
Freude am Wiedersehen, herzliche Gespräche und gemeinsames Singen.


Verfasst von Helmut Leonbacher,
Ehemaliger Lehrer in Hahnbach von 1965 – 1971
Schorndorf - Schornbach den 4. Mai 2013.

21.02.2013, 11:48 Uhr

HG

Dr. Johann Hager: Deutsche – Deutschstämmige

Aus der Siebenbürgische Zeitung Nr. 14 vom 15.09.2006
Deutsche – Deutschstämmige – Deutschrumänen von Dr. Johann Hager
Eine notwendige Klarstellung

So erfreulich eine zunehmend häufige Berichterstattung über Siebenbürgen in deutschen Zeitschriften zu beobachten ist, so wenig befriedigend ist die darin oft anzutreffende unrichtige Vorstellung der Siebenbürger Sachsen als „deutschstämmige Einwohner“ bis hin zu „Rumänen deutscher Abstammung“. Ein kürzlich im „Rheinischen Merkur“ unter dem Titel „Auf dem richtigen Weg“ veröffentlichter Artikel mit sehr zutreffenden Darstellungen der heutigen Lage in Rumänien und Siebenbürgen, besonders in Hermannstadt, hat Dr. Johann Hager in Köln dazu angeregt, sich mit dem siebenbürgisch-sächsischen Nationsbegriff zu befassen.

Die falschen Darstellungen in den Medien sollten wir nicht einfach resigniert hinnehmen mit der Feststellung leider mäßiger Geschichtskenntnisse der Nachkriegsgeneration, besonders über die östliche Hälfte Europas. Auch der konfus verwendete Begriff der „Integration“ von fremdländischen Einwanderern hat dazu geführt, dass Staats- und Volkszugehörigkeit in Deutschland nicht mehr unterschieden werden.
Unter „Nationalität“ haben wir in Siebenbürgen immer die Volkszugehörigkeit verstanden. Das war die naturgegebene Gemeinschaft, in die man hineingeboren wurde. Sie war eine selbstverständliche und dauerhafte Eigenschaft eines jeden Individuums und streng zu unterscheiden von der oft wechselnden Staatsangehörigkeit. Diese war eine Rechtsnorm und keine Naturkonstante.
Die Siebenbürger Sachsen sind weder „deutschstämmige Einwohner“ noch „Deutschrumänen“, wie sie in bundesdeutschen Medien zuweilen genannt werden, sondern sie waren und sind seit unserer Ansiedlung im 12. Jahrhundert bis heute schlicht und einfach nur Deutsche oder Siebenbürger Sachsen. Als solche werden sie auch von den in diesem Land lebenden Rumänen und Ungarn angesprochen. Die Ansiedlung unserer Vorfahren geschah unter Zusicherung besonderer Freiheiten, die im so genannten „Goldenen Freibrief“ von 1224 bestätigt wurden, dem weitestgehenden Siedlerrecht in ganz Osteuropa. Als Gäste (hospites) des Königs erhielten sie das Land, den so genannten „Königsboden“, als Geschenk, dessen Bewohner mit großen demokratischen Freiheiten ausgestattet wurden. Sie konnten ihre Amtsleute und Pfarrer frei wählen und traten von Anfang an als eigene Nation im Staatenverband auf („unus sit populus“, d.h. ihr sollt ein Volk sein).
Diese Autonomie konnte über Jahrhunderte bewahrt werden – im alten Ungarn, im Fürstentum Siebenbürgen (1540–1690) und im österreichischen Kronland Siebenbürgen (bis 1867). Nach der Reichsteilung in Österreich-Ungarn beendeten die Ungarn unser Freitum 1876.
Das Bewusstsein einer eigenständigen Nation blieb aber erhalten, ebenso unsere Kulturautonomie, ganz besonders unser beispielhaftes Schulwesen, eines der ältesten Europas. Bereits 1722 wurde die allgemeine Schulpflicht beschlossen, nur fünf Jahre nach Preußen, aber 150 Jahre vor England.
In unserer Geschichtsauffassung besteht zwischen Ost- und Westeuropa ein grundsätzlicher Unterschied, der keineswegs nur die Deutschen betrifft. Im Westen denkt man in Staaten (Wer französischer Staatsbürger wird, ist damit „Franzose“), im Osten denkt man in Völkern. In der alten k.u.k.-Armee waren Feldpostkarten in 14 Sprachen vorgedruckt. Das war dringend notwendig, denn in Ungarn etwa waren nur 40 % der Einwohner Magyaren.
Unsere Familie hat in fast jeder Generation die Staatsangehörigkeit gewechselt. Meine Großeltern waren österreichische, dann ungarische Staatsbürger. Meine Eltern waren erst ungarische, dann königlich-rumänische, zuletzt sozialistisch-rumänische Staatsbürger. Dabei waren wir nie im Zweifel daran, Deutsche zu sein.
Bei meiner Geburt 1924 war Hermannstadt noch eine mehrheitlich deutsche Stadt, bis zum Abitur besuchte ich deutsche Schulen. Meine alte Schule, das Brukenthal-Gymnasium, hat eine über 600-jährige Tradition. Daran musste ich voller Dankbarkeit denken, als ich bei der ärztlichen Vorprüfung 1947 in Tübingen in Chemie vom Ordinarius anerkennend gefragt wurde: „Sagen Sie: Wo sind Sie zur Schule gegangen?“
Genau so erlebten auch die in Siebenbürgen lebenden Rumänen und Ungarn nie einen Bruch in der Definition ihrer Nationalität, unabhängig von der jeweiligen Staatsangehörigkeit.
Die Ereignisse von Krieg und Nachkrieg sind bekannt. Wir stehen am Ende unserer 850-jährigen Geschichte und versuchen, die Erinnerung daran an unsere Kinder weiterzugeben. Dazu gehört, dass wir ebenso wenig „Deutschrumänen“ sind wie die Südtiroler „Italiener“. Dr. Johann Hager, Köln

25.12.2012, 21:04 Uhr

HG

Ich hör die Heimatglocken läuten

Ich hör die Heimatglocken läuten,
ihr Lied erklingt wie ein Gebet,
Sie werden mich ewig begleiten,
so lang ein Atemzug besteht.

Willkommen in manch schöner Runde,
willkommen an manch schönem Tag,
Ich grüß die Heimat aus der Ferne,
das ist ein Tag den ich gern mag.

Ich lieb die Heimat aus der Ferne,
mein altes Siebenbürgerland,
Die Wiege meiner Kindheitsträume,
du warst einmal mein Heimatland.

Heute bin ich glücklich und zufrieden
in meinem neuen Heimatland,
Hier wo die Ahnen Wurzel heimste,
in meinem lieben deutschen Land.

Last uns auch solchen Tag genießen,
dass wiedersehen ist einfach schön,
Die alten Lieder noch mal singen,
auf alten Spuren gerne gehen.

Die neue Heimat ist mein Leben,
die alte Heimat die gehört dazu,
In meinem Herzen wohnen beide
und so find ich auch meine Ruh.

Ich hör die Heimatglocken läuten,
ihr Lied erklingt wie ein Gebet,
Sie werden mich ewig begleiten,
so lang mein Atemzug steht.

Von Katharina Kessel

18.09.2011, 23:58 Uhr

HG

16. Hahnbacher Treffen, von Helmut Leonbacher

Ihr Lieben, endlich ist es wieder so weit,
zum 16. Hahnbacher Treffen sind wir bereit.
Gekommen sind wir aus der Nähe und aus der Ferne,
dabei sein will ein jeder von uns auch recht gerne.

Es soll ein freudiges, ereignisreiches Erlebnis werden,
zu Hause lassen wir all` unsere Sorgen und Beschwerden.
Die Veranstalter haben auch keine Mühe gescheut,
das Kommen hat mit Sicherheit auch niemand bereut.

Geplant ist eine Ausstellung mit Hahnbacher Kulturgut,
das beansprucht viel Arbeit und verlangt großen Mut.
Es soll ein Stück alte Heimat in Erinnerung bringen,
Hochachtung für das Geleistete soll unsere Herzen beschwingen.

Wichtig war unseren Landsleuten stets ihre sächsische Tracht,
sie war für uns magisch, wie eine höhere Macht.
Sitten und Bräuche sind für uns Siebenbürger sehr wichtig,
das finden wir alle bis zum heutigen Tag auch richtig.

Wer erinnert sich nicht gerne an die schönen Heimatfeste,
wo wir zusammenkamen und feierten auf das Beste.
Das ganze Dorf war in Feststimmung, alle hatten Spaß,
keiner tanzte aus der Reihe, jeder hielt Maß.

Freundschaft und Nachbarschaftsdienst standen im Vordergrund,
man unterstützte und half einander, nahm nicht zu voll den Mund.
Nur durch Zusammenhalt konnte man die Jahrhunderte überleben,
der nächste Genration Fortschritt und Wohlstand weiter geben.

Hahnbach bleibt auch weiter in unseren Herzen,
viele haben Heimweh, verspüren innere Schmerzen.
Heimat ist der Geburtsort, das Elternhaus, die bekannten Gassen,
den Begriff Heimat kann man nur schwer in Worten fassen.

Wir denken heute an die vielen zurück,
die im Leben nicht hatten das nötige Glück.
Wir denken auch an die vielen Landsleute,
die leider nicht mehr weilen unter uns heute.

Heute wollen wir aber froh sein und tüchtig feiern,
dabei wollen wir offen bleiben und nichts verschleiern.
Wir wünschen unserem Heimattreffen ein gutes Gelingen,
ersprießliche Gespräche und Musik soll uns Freude bringen.


Verfasst von Helmut Leonbacher,
Ehemaliger Lehrer in Hahnbach von 1965 – 1971
Schorndorf - Schornbach den 4. Juni 2011.

18.09.2011, 21:02 Uhr

HG

16. Hahnbacher Treffen vom 4. Juni 2011

Freudiges Wiedersehen der Hahnbacher Gemeinschaft
Die Hahnbacher Gemeinschaft feierte ihr Ortstreffen am 4. Juni in Schornbach. Bereits mit der Einladung zu diesem Treffen, hatte der Vorstand der HOG Hahnbach e.V. den Landsleuten signalisiert, es soll ein ereignisreiches, freudiges Erlebnis werden an das man sich gerne erinnert. Die Landsleute wurden aufgefordert Ihre Trachten aus den Schränken rauszunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, die schöne Hahnbacher Tracht in einem passenden Rahmen zu präsentieren. Zu diesem "Rahmen" gehörte auch, dass die Teilnehmer Hahnbacher "Kulturgüter", wie zum Beispiel: Puppen in Tracht, Wandsprüche, Bilder und sonstige Ausstellungsstücke mitbringen sollten.
Wir, die Vorstandsmitglieder waren sehr neugierig, wie die Hahnbacher Landsleute auf unser Vorhaben reagieren werden. Am Samstagmorgen, wir waren noch dabei die Halle entsprechend vorzubereiten, trafen schon die ersten Hahnbacher sogar vor dem offiziellen Beginn in der Halle ein. Nach und nach wurden die Tische voll, die ersten Gäste erschienen mit einer Puppe unter Arm, die anderen im Trachtenhemd, ein Bild wurde mitgebracht, ein Wandspruch, ja sogar ein Koffer noch aus der alten Heimat mit der gesamten Tracht.
Schon nach kurzer Zeit war eine sehr angenehme, freundliche Stimmung im Saal zu verspüren. Die Freude alte Bekannte, Nachbarn, Verwandte wieder zu sehen, sich mit Ihnen auszutauschen, an das gemeinsam erlebte in der alten Heimat zu erinnern, war sehr groß. Unsere seelische Verbundenheit sprengt so manche Grenze und so musste man nicht großartig „warm“ werden miteinander, es wurde von Beginn an viel diskutiert, gelacht und nicht selten gerätselt. Das dieses mal viele Landsleute dabei waren, die schon längere Zeit nicht mehr an unseren Treffen teilgenommen haben, freute uns sehr, führte aber dazu das man sich bei Einigen gar nicht mehr sicher war die Person noch zu identifizieren – Hahnbacher ja, aber wer? – diese Frage stellten wir uns öfters.
Nach der Begrüßung durch unseren ersten Vorstand, Herrn Seiwerth, folgte das gemeinsame Mittagessen. Unser ehemaliger Lehrer aus Hahnbach, Herr Helmut Leonbacher las im Anschluss ein von Ihm für unser Treffen geschriebenes, sehr schönes Gedicht über unser Heimatdorf Hahnbach vor. In seiner Ansprache betont er, dass er als geborener Neppendorfer immer sehr gerne zu uns Hahnbachern kommt, er fühlt sich wohl unter uns, er fühlt sich als Mitglied in unserer Gemeinschaft geborgen. Lieber Herr Leonbacher, im Namen aller Hahnbacher danke ich Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Teilnahme, Sie sind immer herzlich willkommen und wir sind stolz so einen angenehmen Menschen als Lehrer und nun als Freund gefunden zu haben.
Bei herrlichem Sonnenschein strömten die Hahnbacher weiter herein, die Halle wurde immer voller, es mussten zusätzliche Tische und Stühle herangebracht werden. Die Kinder hatten die Möglichkeit unser Hahnbacher Wappen auszumahlen und freuten sich über die vom Vorstand der HOG zur Verfügung gestellten Süßigkeiten.
Über eine Großbildleinwand zeigte Georg Lederer einen außergewöhnlichen Videofilm über Hahnbach. Dieser Kurzfilm wurde an einem Sonntag im Jahre 1931 in Hahnbach gedreht und zählt somit zu den einmaligen bildlichen Dokumentationen aus dieser Zeit. Weiterhin wurden Fotos aus der alten und neuen Heimat gezeigt, die von verschiedenen Familien zur Verfügung gestellt wurden.
Die Film- und Videovorführung war noch nicht zu Ende, so kündigte sich schon der nächste Höhepunkt an. Die Blaskappelle Schorndorf bot uns einen außergewöhnlich, schönen Musikalischen Rahmen zu unserem Kaffee und Kuchen Genuss an. Das der Eine oder Andere, beim anhören der wunderbar vorgetragenen Lieder nicht mehr zum Kuchen essen kam, sondern lieber das Tanzbein schwingte, da gebührt der Blaskappelle Schorndorf ein großes Lob, sie haben unser Fest durch Ihre Anwesenheit sehr bereichert, vielen Dank dafür!
In einer kurzen Ansprache bedankte sich Georg Lederer für die große Spendenbereitschaft zu der Friedhofspflege in Hahnbach. Diesen Zusammenhalt den wir hier bewiesen haben, der sollte uns auch Mut geben, die dringend anstehenden Notreparaturen an der Hahnbacher Kirche in Angriff zu nehmen. Wir sollten es als unsere moralisch Pflicht ansehen dafür zu sorgen, dass es nicht weiter in unsere Kirche regnet und der Einsturz dieses Bauwerkes das über Jahrzehnte unser seelischer Mittelpunkt war, herbeigefördert wird. Es sind ca. 3700 Euro dafür erforderlich, Spender sind dringend erwünscht.
Ab 19 Uhr begeisterte das „Duo Dynamic’s“ mit flotter Musik. Die sehr sympathischen Zwillingssöhne vom Herrmann Theiss, der Christoffer und Hermann überzeugten das durchaus neugierige Hahnbacher Publikum mit schöner Tanz- und Stimmungsmusik. Es war ja schließlich das erste Mal, dass auf unserem Heimattreffen eine Musikgruppe spielt, deren Wurzeln aus Hahnbach sind. So wurde fröhlich getanzt, mitgesungen und die Tanzfläche war bis zum letzten Lied gefüllt.
Nach einem sehr schönen Tag, verabschiedeten wir uns herzlich und gingen fröhlich auseinander. Fröhlich über das Erlebte, glücklich über die Herzlichkeit mit der wir unsere Freunde wieder getroffen hatten und zufrieden über ein gelungenes Treffen.
Allen die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag zu einem Fest geworden ist, sei an dieser Stelle gedankt, Ihr Einsatz hat sich wahrlich gelohnt!
Im Auftrag des Vorstandes, Georg Lederer
Siebenbürgische Zeitung, Folge 10 vom 10. August 2011

21.06.2010, 13:05 Uhr

Georg Lederer [georg.lederer[ät]gmx.de]

Hahnbacher gedenken ihrer verstorbenen Landsleute

Im Jahre 1967 hat der Verband der Siebenbürger Sachsen eine Gedenkstätte in Dinkelsbühl errichtet, für die im Krieg und in den Nachkriegsjahren verstorbenen Siebenbürger Sachsen.
Dieses Mahnmal wurde von einer Bildhauerin gestaltet und vom Siebenbürger Architekten Theil konzipiert. Auf der Vorderseite des Mahnmales sind Siebenbürger Sachsen in Tracht dargestellt und auf der Rückseite der Schriftzug: „Gedenke der Söhne und Töchter Siebenbürgens, die in zwei Weltkriegen und schweren Nachkriegsjahren ihr Leben ließen.“

Jedes Jahr im Rahmen des Heimattages der Siebenbürger Sachsen findet eine Veranstaltung an dieser Gedenkstätte statt. Die Veranstaltung wird eingeleitet durch einen Fackelzug der sich vor der Schranne auf dem Weinmarkt aufstellt. Vorne weg marschiert die Dinkelsbühler Knabenkappelle die mit schmetterndem Spiel die Leute musikalisch dazu „animieren“ soll mit zu der Gedenkstätte zu marschieren. Rechts und Links wird der Zug durch die Fackelträger flankiert. Besonders beeindruckend ist es, wenn dieser Fackelzug durchs „Segringer Tor“ kommt und auf die Lindenallee zukommt, wo die Gedenkstätte errichtet ist.

Die Feier beginnt mit einem Lied, „Des guten Kameraden“ und wird durch eine Rede fortgesetzt und zum Schluss wird der große Zapfenstreich gespielt, der mit dem „Deutschlandlied“ endet.

Anlässlich dieser Feier legen viele Heimatortsgemeinschaften einen Kranz für ihre im Krieg verstorbenen Landsleute an der Gedenkstätte nieder. Der Vorstand der HOG-Hahnbach e.V. stimmte dem von Hermann Gräf eingebrachten Vorschlag zu, sich auch an diesem Vorgehen zu beteiligen, da leider auch die Bevölkerung von Hahnbach in den Kriegsjahren und Nachkriegsjahren auch etliche Tote zu beklagen hatte.

Am Pfingstsonntagnachmittag wollte ich mir diese Gedenkstätte genauer anschauen. Ich war überrascht von der hohen Anzahl der dort niedergelegten Kränze. Ich ging die Kränze alle durch und lass die verschiedenen Aufdrucke auf den Kranzschleifen der Gemeinden aus Siebenbürgen. Als ich plötzlich den Kranz mit der Aufdruck “In Ehren all unserer Toten – HOG Hahnbach“ auf der Kranzschleife entdeckte, fühlte mich plötzlich diesem Ort, dieser Gedenkstätte sehr verbunden. Auch ich hatte meinen Opa im Krieg verloren. Ich erinnerte mich an die Geschichten die meine Sofiatante, die Schwester meines Opas, mir an so manchen kalten Winterabenden, am knisternden Feuer erzählte. Die Fotos die sie mir von meinem Opa als stolzer Soldat oder als Musiker in der Hahnbacher Blaskappelle zeigte, waren plötzlich wieder da. Als Kind sah ich häufig die Kinder aus der Nachbarschaft, wie sie mit Ihrem Opa auf der Bank vor dem Haus saßen und dieser Ihnen Geschichten erzählte.

Wie sehr wünschte ich mir zu dieser Zeit auch einen Opa…

Das Schicksal sollte es anders meinen mit mir und mit anderen Kindern, Müttern und Familien. Leider viel zu viele Landsleute aus Hahnbach mussten diesen Schicksal auch miterleben.

Traurig aber zufrieden, verließ ich diesen Ort des Gedenkens. Es war das erste Mal in meinem Leben, an dem ich ganz bewusst und mit großer Dankbarkeit, an meinen im Krieg verstorbenen Opa Georg Gross, gedacht hatte. Ich wünsche mir und hoffe, dass es in der Welt ewigen Frieden geben wird und dass solche Gedenkstätten keine Begründung für die Zukunft mehr haben! An dieser Stelle möchte ich Herrn Hermann Gräf ganz herzlich für die Initiative und die Umsetzung dieses Vorhabens im Namen aller Hahnbacher danken!

Weitere Fotos dazu findet Ihr auf der Hahnbacher Homepage unter www.hahnbach.com.

20.06.2010, Georg Lederer

28.05.2010, 21:46 Uhr

HG

Leserecho zum Bericht: „Friedhofspflege in Hahnbach“ aus der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 8 vom 20. Mai 2010.

Ich begrüße die Maßnahme des HOG-Vorstandes Hahnbach aufs Herzlichste, da endlich konkrete Maßnahmen zur Friedhofspflege getroffen wurden. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Stimmen laut, dass der Friedhof vernachlässigt und verwahrlost sei. Auch ich äußerte mich diesbezüglich des Öfteren recht kritisch.
Persönlich bin ich mindestens zweimal im Jahr in unserer alten und unvergessenen siebenbürgischen Heimat. Da führt mich mein Weg auch zu unseren Friedhöfen, wo unsere lieben Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden sollten. Der Friedhof meiner Heimatgemeinde Neppendorf ist sehr gepflegt und ein nachahmenswertes Beispiel
für alle übrigen Friedhöfe Siebenbürgens. Leider sind viele andere Friedhöfe verlassen und fast in Vergessenheit geraten.
Haben das unsere Toten verdient?
Gerade deshalb, wenn auch mit Verspätung, finde ich die neue Richtung, die der HOG-Vorstand eingeschlagen hat, lobenswert. Er kümmert sich nicht nur um die Belange unserer Landsleute in der neuen Heimat, sondern denkt auch daran, was zu Hause in unseren verlassenen Dörfern passiert.
Mein Dank gilt dem gesamten Vorstand Johann Seiwerth, Hermann Gräf, Michael Gunesch sen., Michael Gunesch jun. und Georg Lederer. Letzterer hat sich ganz
besonders für die Friedhofspflege eingesetzt. Ich bin dankbar, dass gerade ehemalige Schüler von mir die Geschicke der HOG Hahnbach sicher und
zielstrebig leiten und sich für das Wohl unserer Landsleute einsetzen

Helmut Leonbacher, Memmingen im Mai 2010.
Ehemaliger Lehrer in Hahnbach (1965-1971).

28.05.2010, 21:39 Uhr

HG

Bericht: „Friedhofspflege in Hahnbach“ aus der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 7 vom 5. Mai 2010.

Friedhofspflege in Hahnbach

Seit vielen Jahren wurde uns über den schlechten Zustand des Friedhofs in Hahnbach berichtet. An vielen Stellen seien das Gras und die Sträucher so hoch gewachsen,dass die Gräber unserer Verwandten kaum noch zu finden wären.
Auch das Tor zum Friedhof sei versperrt und der Schlüssel bei einer Familie hinterlegt, die selten daheim anzutreffen sei. Es ist uns ein großes Anliegen,
den Friedhof in Hahnbach zu pflegen und die Gräber unserer Verwandten in einem ordentlichen Zustand zu wissen.
Wir haben eine Lösung gefunden, die hoffentlich auch in Ihrem Sinne ist!
Der Friedhof wird jedes Jahr zweimal gemäht, ebenso der Zugangsweg zum Friedhof. Die Schlösser zum Kirchenhof und zum Friedhof werden überprüft und gewartet. Es werden mindestens drei Schlüssel an öffentlichen Stellen wie z.B. Postfiliale, Supermarkt usw. im Dorf hinterlegt. Ein Schild neben dem Tor wird darauf hinweisen, bei wem die Schlüssel zu finden sind. Die Koordination und Verantwortlichkeit hierfür liegt bei Reinhard Kaun. Gegen eine entsprechende Aufwandsentschädigung hat er die Pflege des Friedhofs übernommen und uns zugesichert, regelmäßig über den Zustand des Friedhofs zu berichten.Die Pflege des Friedhofs in Hahnbach können wir nur mit Ihrer Unterstützung sicherstellen, da dies ausschließlich über Spenden finanziert werden kann. Der HOG-Vorstand bittet Sie um Unterstützung.
Für die Friedhofspflege haben wir ein Konto eröffnet, Ihre Spenden werden ausschließlich dafür verwendet. Sie finden die Kontodaten auf unsere Homepage im Internet unter www.hahnbach.com. Gerne können Sie die Kontodaten auch bei Hermann Gräf, Telefon: (0 71 53) 7 35 97, oder Georg Lederer, Telefon: (09 11) 20 32 62, erfragen. Alle Mitglieder des Vorstands sind berechtigt, auch Barzahlungen für die Friedhofspflege entgegen zu nehmen. Wir werden in regelmäßigen Zeiträumen über den Zustand berichten, damit Sie wissen, was mit Ihren Spenden passiert. Im Hahnbacher Blatt (geplantes Erscheinen jährlich zur Weihnachtsfeier, nächste Ausgabe Weihnachten 2010) werden zudem alle Spender mit Namen aufgeführt!
Der Vorstand der HOG Hahnbach hofft auf Ihre Unterstützung
und dankt für Ihre Spenden herzlichst.
Der Vorstand der HOG Hahnbach e.V.

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