Hahnbach - Gästebuch

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24.12.2009, 14:30 Uhr

HG

Michael Albert - Bleibe treu

Bleibe treu

Deiner Sprache, deiner Sitte, deinen Toten bleibe treu!
Steh in deines Volkes Mitte, was sein Schicksal immer sei!
Wie die Welt auch dräng' und zwinge, hier ist Kraft, sie zu bestehn;
trittst du aus den heilgen Ringe, wirst du wehrlos untergehn.
Bleibe treu! Bleibe treu!

Wie die Welt auch um dich werbe, deine Brüder lasse nicht!
Deiner Väter treues Erbe zu behüten, sei dir Pflicht!
Gleich der Welle in dem Strome füge in dein Volk dich ein!
Stürzen kann die Mau'r im Dome, wenn sich losgelöst der Stein.
Füg' dich ein! Füg' dich ein!

Wahre deines Volkes Ehre; nie sei dir sein Name feil!
Stehe fest in seiner Wehre, fühle dich als seinen Teil!
In des Lebens Leid und Wonne bleibe treu auf guter Wacht!
Lieb dein Volk im Glanz der Sonne, in des Sturmes dunkler Nacht!
Bleibe treu! Bleibe treu!

von Michael Albert
geb. 1836 in Trappold,
gest.1893 in Schässburg
Gymnasialprofessor in
Bistritz und Schässburg

24.12.2009, 14:15 Uhr

HG

Michael Albert - Weihnacht auf dem Friedhof

Weihnacht auf dem Friedhof

Wenn tief im Tal erloschen sind
am Weihnachtsbaum die Kerzen,
und noch im Traum so manchem Kind,
die Freude pocht im Herzen:

Dann tönt voll Ernst, dann tönt voll Macht
vom Berg die Glocke droben,
um in der stillen, heil`gen Nacht
den Herrn, den Herrn zu loben.

Sie braust ihr Lied, so voll, so tief
auf hoher Friedensstätte,
wo schon so lang, so lange schlief
manch` Herz im Hügelbette:

Sie braust ihr Lied den Toten dort
in weiter, weiter Runde:
„Auch oben an dem stillen Ort
ist`s Weihnacht“, tönt die Kunde.

Ach Weihnacht, Weihnacht! – wer ein Kind,
ein liebes, dort begraben,
trug Tannenäste, treu gesinnt,
ihm als Erinn`rungsgaben.

Er legte sie bei Tage sacht
aufs Bett ihm als Geschenke,
zu zeigen, dass er sein gedacht,
und seiner fort gedenke.

Und wessen Vater droben ruht,
gedeckt von Schnee und Eise,
und wer die Gattin, lieb und gut,
vermisst in seinem Kreise:

Ihn ruft der Glocke Weiheklang
ins Reich der Stillen oben:
er füllt auch seiner Liebe Drang
in ihren Klang verwoben.

von Michael Albert
geb. 1836 in Trappold,
gest.1893 in Schässburg
Gymnasialprofessor in
Bistritz und Schässburg.

07.11.2009, 22:51 Uhr

Rosemarie Hartmann

Dankeschön

Liebe Hahnbacher,
bin gebürtige Siebenbürgerin,aber leider war ich nie in Hahnbach,habe im Internet die Seite angeschaut.Die Gedichte finde ich sehr schön -am schönsten das Weihnachtsgedicht.Herzlichen Dank und alle guten Wünsche an alle die einmal in Hahnbach zu Hause waren.
Herzlichst,
Rosemarie Hartmann,Nürnberg

13.10.2009, 22:58 Uhr

HG

Ein Beitrag von Helmut Leonbacher

15. Hahnbacher Treffen

Zum 15. hahnbacher Treffen lud uns die HOG ein,
gerne wollen wir Alt und Jung heute dabei sein.
Auf ein Wiedersehen mit Verwandten und Freunden ist man bereit,
dafür nehmen wir uns auch alle die notwendige Zeit.

Unsere Heimattreffen finden im Zweijahresrhytmus statt,
der Vorstand hat alles geplant und vorbereitet glatt.
Gewissenhaft und gekonnt erfüllt er seine Pflicht,
es geschieht freiwillig, ehrenamtlich- vergessen sollt ihr das nicht.

Wir wollen heute Gedanken austauschen, miteinander plaudern,
das wollen wir tun, ohne dabei zu zaudern.
Das Zusammengehörigkeitsgefühl soll auch heute im Mittelpunkt stehen,
davon sollen wir überzeugt sein, wenn wir wieder nach Hause gehen.

Wir leben zwar heute verstreut in der gesamten Republik,
denken aber mit Ehrfurcht an die geliebte Heimat zurück.
Vor dem Einschlafen, im Traum erscheint sie uns immer wieder,
gewidmet wurden der Heimat auch die schönsten Lieder.

Wer denkt nicht oft wehmütig an sein geliebtes Elternhaus zurück,
wo alle geborgen waren und träumten von ihrem Glück.
Das Gemeinschaftsleben war uns Siebenbürgern immer sehr wichtig,
das finden wir bis heute auch alle richtig.

Kirche und Schule waren die zentralen Schaltstellen,
sie ertönten in uns stets auf den gleichen Wellen.
Familie, Kirche und Schule stärkten unser Selbstgefühl,
prägten unser Leben und zeigten uns den Weg zum geplanten Ziel.

Persönlich bin ich mit Hahnbach bis heute eng verbunden,
verbrachte ich dort doch so manche unvergessliche Stunden.
Nachbarn und Freunde ehrten, schätzten und halfen einander sehr,
dieses Zusammengehörigkeitsgefühl gibt es in dieser Form nicht mehr.

Denken sollten wir auch an die vielen Landsleute,
die leider nicht anwesend sein können heute.
Wir wünschen allen Daheimgebliebenen alles Gute, Geborgenheit,
damit sie nächstes Mal dabei sein können, in bester Gesundheit.

Vergessen wollen wir auch unsere lieben Verstorbenen nicht,
sie begleiten uns bis zu unserem letzten Gericht.
Der Friedhof ist der ORT DER RUHE, der Ort mit dem ewigen Frieden,
wenn sein Aussehen gepflegt ist, sind wir alle zufrieden.

Wir wollen heute feiern und uns freuen,
wir wollen von Herzen dankbar sein und nichts bereuen.
Einen herzlichen Dank unserem rührigen und tüchtigen Vorstand,
beim Nachhausegehen reichen wir uns kräftig die Hand.

Verfasst von
Helmut Leonbacher
Lehrer in Hahnbach von 1965 – 1971

Schornbach den 23.Mai 2009.

20.12.2007, 21:58 Uhr

HG

Siebenbürgenlied zur Weihnachtszeit

Siebenbürgenlied zur Weihnachtszeit

Siebenbürgen, ferne Heimat
Doppelt fern zur Weihnachtszeit,
Dir soll unser Lied nun gelten
Liebste aller Gotteswelten,
Dir sei unser Gruß geweiht,
Dir sei unser Gruß geweiht,

Siebenbürgen wenn die Glocken
Weltweit künden Weihnachtsfreud
Lass uns deiner still gedenken,
Weihnachtsfrieden soll sich senken,
Auch auf deine Fluren heut,
Auch auf deine Fluren heut

Siebenbürgen süße Heimat
In der stillen heil`gen Nacht
Wenn wir unter Weihnachtsbäumen,
Von dem Heil der Völker träumen,
Sei zuerst an dich gedacht,
Sei zuerst an dich gedacht,

Bemerkung: Melodie wie das Siebenbürgenlied

20.09.2007, 13:08 Uhr

HG

Regina Gunesch - Mein Erlebnis

„Mein Erlebnis“

5 Juli 2007

Wie schön war unsere Heimat das Siebenbürgenland,
Darinnen ich geboren, da meine Wiege stand,
Da ich die ersten Schritte getan an Mutters Hand.
So schön war doch die Heimat das Siebenbürgenland.

Auf Wiesen mit reichen Blumen haben wir gespielt und gelacht,
das Herze voller Freude, an Sorgen haben wir nie gedacht.
Aus manchem Bächlein wie Silber helle
Tranken wir das Wasser aus der Quelle
Und mir aus der Hand entschwand,
Wie schön war es doch damals, in unserem schönen Vaterland.

Hier bin ich durch diese Wälder gewandert, kreuz und quer,
Geheimnis volles Flüstern war dann rings um mich her.
In Andacht vollem Lauschen, ich oftmals stille stand,
Dachte wieder an meine Heimat, ans Siebenbürgenland.

Jetzt bin ich auf Drahbenderhöhe und schaue weit um mich her,
Am blauen Himmel strahlet manchmal das goldene Sonnenmeer.
Jetzt fühle ich das, dass uns verbindet, ein starkes festes Band.
Die Liebe zu jetzt, meiner Heimat dem Oberbergerland.

In sanfter stiller Lage, stand einst mein Heimatdörfchen klein,
Wo ich in meinen Jugendtagen durfte froh und glücklich sein.
Ob auch die Jahre schwinden und halten immer stand,
bleibt doch die lieb zur Heimat, dem Siebenbürgerland.

Im Oberbergerland wo ich jetzt zu hause bin,
Wo viele grüne Wälder sind,
rauschen still im Sonnenschein
und die Berge funkeln, wenn sich der Tag zu Ende neigt.
Wo viele Rehlein grasen und tränken sich am kühlen Bach
Da ist jetzt mein neues Heimatland, das ich besingen mag.

Ich hatte mal ein anders teures Vaterhaus,
Doch das Schicksal hatte Wege, die führten mich hinaus.
In diese neue Heimat, „Heimat“ wie süß klingt doch dieses Wort
Heimat wir liebten dich so sehr und mussten von dir fort.
Heimat du wurdest uns zur Höll` doch das Neue gleicht es aus
Denn ich habe wieder ein zu Haus`

„Im Oberbergerland mein Heimatglück ich fand“!

Geschrieben an einem regnerischen Sommertag,
wo mich die Sehnsucht der Erinnerungen packte.

Regina Gunesch, geb. Gräf in Hahnbach
Drabenderhöhe, den 4 September 2004

18.11.2004, 00:02 Uhr

Rainer Ekes

Rainer Ekes - Hahnbach 2004

Mit ein paar Freunden sind wir mit dem Taxi von Hermannstadt nach Hahnbach gefahren. Es war ein kleiner Abstecher auf unserer kurzen einwöchigen Siebenbürgenrundreise. Ich wollte noch mal das Geburtshaus meiner Mutter (Maria Spak) und das Grab meiner Grosseltern sehen. Das letzte mal war ich 1984 zum Kronenfest im Dorf bevor es zum Wandern in´s Fogarasch ging.
Es ist schon Schade wenn man sieht wie der Ort vor sich hin dämmert. Auch die Kirche hat schon bessere Stunden gesehen. Leider konnten wir nicht hinein weil der Schlüsselverwalter nicht im Dorf war. Über den Pfarrhof gingen wir auf den Hügel wo sich der Friedhof befand. Das Gras war gemäht und auch so machte er nicht einen verwahrlosten Eindruck. Leider haben wir trotz intensiver Suche das Grab meiner Großeltern nicht gefunden. Meine Tante (Rosina Grommes) war einige Wochen vor mir zu Besuch im Dorf und hat die Grabstätte nur mit Mühe gefunden.
Ich würde gern bei der Erhaltung der Wehrkirche einen Beitrag leisten und wäre auch bereit in einem Urlaub mit Gleichgesinnten anzufassen.
Viele Grüße an alle Landsleute.
Rainer Ekes
Dresden

17.04.2003, 12:48 Uhr

Georg Lederer

Goerg Lederer - Hahnbach 2000

Ich bin im September 2000 nach 10 Jahren wieder in unser Dorf zurückgekehrt und habe mich sehr darüber gefreut, die Gegend wieder zu sehen, an die man so viele schöne Erinnerung hat. Wir trafen sehr viele fremde und fremdgewordene Gesichter an, die Jugendlichen und Junggebliebenen sind im Ausland um Geld zu verdienen und die älteren Landsleute beklagten sich fast alle, über die schwierige wirtschaftliche Lage und das sie ihren ehemaligen Sächsischen Nachbarn sehr nachtrauern. Wir waren auch in vielen Höfen und Häusern drin, aber so richtig daheim fühlt man sich nicht mehr, nicht zuletzt wegen den meist fremden Bewohnern. Die ersten Häuser unserer Landsleute sind bereits zusammengefallen, aber es werden auch neue Häuser aufgebaut. Die Kirche und der Friedhof sind eigentlich die einzigen Orte, an denen man seine Verbundenheit zu diesem Dorf noch am meisten spürt. Als wir in der Kirche waren, wurden bei mir Erinnerungen wach, an die schönen Heilig Abend Gottesdienste, mit den Leuchtert vorne und den singenden Kindern, die Bescherung der Kinder und wie sehr wir uns damals über den Apfel in dem Päckchen noch freuten... Das "Gesicht" unseres Dorfes ändert sich mehr und mehr und meine größte Befürchtung ist, dass wir in ein paar Jahren, unsere Kirche nicht mehr betreten können, da sie auch zusammenfallen wird, wenn wir nichts unternehmen. An einigen Stellen ist das Dach undicht und die Fensterscheiben sind gebrochen. Mein Anliegen und größter Wunsch ist es, etwas dagegen zu tun, dass die Kirche nicht das gleiche Schicksal ereilt, dass bereits einige Häuser ereilt hat, nämlich der Zusammenfall. Ich möchte nur daran erinnern, dass unsere Kirche, die von unseren Vorfahren in all den Jahren trotz Hungersnot und unheimlicher Armut, die Kirche nicht verkommen haben lassen und ich sehe es als Verpflichtung unserer Vorfahren gegenüber, etwas zu unternehmen, damit wir auch in den nächsten 20 Jahren noch unsere Kirche besuchen können. Ein erster und wichtiger Schritt wäre schon damit getan, wenn die kaputten Dachziegeln und Fensterscheiben ersetzt werden. Ich bitte darum, dass unser Heimatortstreffen (findet am 3. Mai 2003 in Schornbach statt) auch dazu genutzt wird, dieses Thema anzusprechen um mögliche erste Schritte in die Wege leiten zu können.
Zurückblickend, kann ich aber wirklich allen die längere Zeit nicht mehr "daheim" waren, nur empfehlen mal wieder hin zu fahren, es tut der Seele und dem Geist unheimlich gut.

Herzlichen Gruß an alle Landsleute
Georg Lederer,
Nürnberg

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