Umfrage anläßlich des Mediascher Treffens in Dinkelsbühl 2013

Mitteilungen der HOG

3. Oktober 2013

Liebe Leserschaft,
auf dem diesjährigen Heimattreffen haben wir uns neben dem üblichen Veranstaltungsprogramm für Jung und Alt noch etwas Besonderes einfallen lassen. Jeder zahlende Gast erhielt an der Kasse eine kleine Leinentasche mit Infomaterial, sowie einer Umfrage, die lediglich 6 Fragen beinhaltete und in geschätzten 3 Minuten - vielleicht auch weniger - ausgefüllt werden konnte. Ebenso stand im Kassenbereich ein durchsichtiger Behälter in den die ausgefüllten Umfragen hineingeworfen werden konnten.

Auf der Umfrageseite war zu lesen, dass alles anonym und objektiv ausgewertet und über das Ergebnis zeitnah berichtet wird. Dieses Versprechen soll hiermit eingelöst werden.
1. Statistik

Von 1000 gedruckten Umfragen erreichten nur ca. 660 einen Besucher, da dieses der Anzahl der zahlenden Gäste entspricht. Von diesen 660 Umfragen fanden insgesamt 11 vollständig ausgefüllte Umfragen den Weg zurück zu den Initiatoren. An dieser Stelle sei den 8 Mitgliedern und den 3 Nichtmitgliedern für ihre Meinungsäußerung herzlich gedankt.

Die Fragen und die Ergebnisse können Sie ganz leicht anhand der weiter unten abgebildeten Vorlage der Umfrage, so wie sie in der Originalfassung verteilt wurde, erkennen. Jede Zahl steht für die Menge der angekreuzten Antworten.

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(eine größere Darstellung bekommen Sie hier)


2. Hintergründe und Nachwort

Von 660 Gästen haben „uns“ 11 gute Seelen 3 Minuten ihrer Zeit am Treffen geschenkt!

Kann man überhaupt genau umschreiben, wie sich ein solches Ergebnis - sofern man bei einer Beteiligung von 11 Personen noch von „Ergebnis“ sprechen darf – anfühlen muss?

Ob es vielleicht frustrierend ist?

Ja, es ist definitiv frustrierend und Ratlosigkeit breitet sich aus! Jedoch nicht wegen der investierten Zeit und Arbeit für die Organisation auch dieses geselligen Anlasses, sondern weil sich der etwas bittere Beigeschmack, der damit zum Ausdruck gebrachten Interessenlosigkeit und Gleichgültigkeit in Punkto Zukunft der HG, auch nicht mit einem kühlen Bier neben der Schranne hat wegspülen lassen.

Fakt ist, dass von den 900 Mitgliedern der HG Mediasch e.V. nur 1,4% unter 40 Jahre alt sind, sowie nur weitere 24.9 % zwischen 41-60 Jahren. Die Altersgruppe „60 Plus“ beträgt folglich 73,7%. Deshalb benötigt die HG dringend junge und aktive Mitglieder um erfolgreich weiter zu bestehen und arbeiten zu können.

Das war auch der Urgedanke der Umfrage, nämlich die Fragebögen nicht einfach nur dem Infoblatt beizufügen, obwohl das der leichtere Weg gewesen wäre, sondern man hielt eine Verteilung auf dem Treffen für viel effizienter. Hier hoffte man, möglichst viele und insbesondere junge Mediascher zu erreichen, also die Zielgruppe, die sonst schwer anzutreffen ist, da sie sich fast nur bei geselligen Anlässen der HG einfindet.

Doch so wie das Ergebnis heute da steht, scheint es Vielen weiterhin nicht bewusst zu sein, dass SIE allein die Zukunft der HG festigen und mit ihr auch die geselligen Anlässe sichern können, zu denen gerne gekommen, aber nur wenig beigetragen wird! Das allein ist schon sehr zu bedauern, aber umso beschämender ist die Tatsache, dass häufiges Umgehen des Eintrittspreises auch heute noch „salonfähig“ erscheint. Selbst wenn man das Treffen nur „als Tagesausflug“ betrachten mag und sich zufrieden gibt, außerhalb der Schranne ein paar Stunden mit Freunden zu verweilen, so würde sich wohl kaum jemand in den finanziellen Ruin stürzen, gäbe er seinen Eintrittspreis als „Dankeschön fürs Treffen“ an der Kasse ab.

Die HG strebt satzungsgemäß keine Gewinne an. Hinzu kommt, dass die Arbeit der Organisatoren ehrenamtlich, sprich kostenlos ist und für die Gemeinschaft und zum Ausrichten auch solcher Feiern eingesetzt wird, wie unser Großes Mediascher Treffen.

Demensprechend dient der Eintrittspreis für die Deckung der Selbstkosten, wie Saalmiete, Musikbands oder Interpreten, GEMA, Tanzgruppen, Kinderaktionen, Flyers, Kränze, sowie Kosten, die durch staatliche Vorgaben für größere Events auferlegt werden.

Bei „gefühlten ca. 900 Besuchern“ konnten die tatsächlich 660 zahlenden Gäste den Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben nicht sichern, folglich ging die Rechnung mit knappen 3.000 Euro nicht auf! Den Fehlbetrag muss die HG aus den Mitgliedsbeiträgen ausgleichen; er fehlt nun für die Finanzierung anderer Projekte.

Abgesehen von diesen „Unebenheiten“ war das Treffen ein großer Gewinn an Zusammenkunft, Spaß und Tanz, folglich steht es außer Frage, dass der Vorstand auch weiteren Treffen optimistisch entgegensieht. Zusätzliche gesellige Aktivitäten, wie jene, die zum Beispiel in der Umfrage angekreuzt wurden und für die Interesse besteht, können nur durch einen Zuwachs an aktiven Mitgliedern ins Leben gerufen werden. Denn leider ist die regelrechte „Not am Mann“ auch bei vielen anderen Angeboten und Vorhaben der HG zu spüren.

„Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft.“ meint Wilhelm Busch, doch genau das wollen wir nicht, sondern sehen es als unsere Pflicht aufzuklären, wachzurütteln und ehrlich zuzugeben, dass wir auf einem Schiff mit einigen Löchern sitzen, die weder zahlreicher, noch größer werden dürfen, sondern die möglichst schnell geflickt werden müssen!

Wollt ihr weiter mit uns segeln? In Richtung Treffen, Feiern, Austausch, Musik und Tanzbein schwingen? Dann solltet ihr uns bitte unterstützen, denn ohne Fleiß kein Preis!



Die Umfrage finden Sie HIER
und wir danken allen schon heute für das „3 Minuten-Zeit-Geschenk”...


… die Beitrittserklärung ist auf der Homepage, oben und mittig,
einfach nicht zu übersehen!

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