SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«
Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.
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Beilage LdH: Folge 134 vom Dezember 1964, S. 3
[..] Ding wurde in Gang gesetzt, um unsere eingeschneiten Zigeuner abzuholen. Als sie kamen war es ein Uhr mittags. Ich will nicht sagen, daß ihnen ein Empfang bereitet worden ist, aber es waren sehr viele Menschen auf , als der Naupenwagen über den Marktplatz ratterte. Von den beiden Zigeunern wai zunächst nicht viel zu sehen. Sie saßen neben den freundlichen Nüssen, bis oben hin in Schals und Decken gehüllt, wahrscheinlich um die prallen, seidenweichen Lippen zu schone [..]
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Folge 12 vom 15. Dezember 1964, S. 4
[..] L vorrätig? und im Banat. Ich habe die beiden Gebiete aus Zeitmangel nicht besucht und kann mich aus eigener Beobachtung zu dieser Frage nicht fiußern. Rein völkerrechtlich ist der Fall klar, da diese Menschen seit bzw. Jahren Untertanen Rumäniens (zeitweiseUngarns) waren. Menschlich liegen die Dinge weniger einfach. -- Die Rumänen suchen dem durch die von Fall zu Fall gehandhabte, die Betroffenen allerdings noch nicht befriedigende Anwendung des Prinzips der Familien [..]
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Beilage Jugendbrief: Folge 56 vom November 1964, S. 2
[..] in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen). Im Vollzug des Lebens im Glauben ist Christus da (in der Liebe). Der dritte A r t i k e l Ich glaube an den Heiligen Geist. Was ist zunächst Geist? Der Mensch ist neben einem Atomhaufen auch und vor allem Geist. Was Mensch und Mensch verbindet, nennt man Geist. Ein geistiges Band verbindet bestimmte Kreise von Menschen mit bestimmter Geistigkeit. Diesen Geist kann man lernen (Sprachen, Fachwissen usw.). Den Heiligen Geist kann [..]
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Folge 11 vom 15. November 1964, S. 3
[..] in der Stadt ist natürlich mit dem in einer mitteleuropäischen Stadt nicht zu vergleichen; es geschehen auch viel weniger Unfälle, obwohl die" Finnen oft recht hart und verkehrswidrig fahren. Ehrliche Menschen Die Bewohner des Landes sind sehr freundliche und besonders ehrliche Menschen. Letzteres merkten wir, als einmal ein Anorak mit Portemonnaie in einem Bus und ein anderes Mal ein Fotoapparat auf einem Bahnhof vergessen wurden. Diese Dinge wurden bald gefunden und uns sof [..]
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Folge 11 vom 15. November 1964, S. 11
[..] wir uns einstellen müssen. Wir wollen nicht nur Unterhaltung pflegen, sondern über Wesentliches ins Gespräch kommen. In der Hast unserer Tage berücksichtigen wir fast nur noch die Familie. Der heutige Mensch hat für weitere Bindungen der Freundschaft oder Volkszugehörigkeit keine Zeit mehr, und so verliert er auch den Sinn dafür. Geist und Gemüt verarmen daher immer mehr. Wie wichtig ist es, heute mehr denn je, daß die Vorurteile gegenüber andern Völkern bekämpft und Brücken [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 1
[..] B E Nummer München, . Oktober . Jahrgang Ein Menschheitsanliegen dieses Jahrhunderts Ministerpräsident Dr. Meyers und Minister Grundmann zum ,,Tag der Heimat" Zum Münchner Oktoberfest-Trachtenzug Jugend fragt: Leben wir in den Wolken? Nur in europäischer Gesinnung können die Rechte der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge ihre Verwirklichung finden. Verbitterung und Ablehnung müßten beiseite gelassen werden, wenn wir vor allem mit den Menschen und Völkern im Os [..]
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Beilage Jugendbrief: Folge 55 vom Oktober 1964, S. 2
[..] er Gedanken nicht glauben -- ohne Konzept sprach. Zunächst besteht eine tiefe Kluft zwischen dem modernen, in einer hochtechnisierten Welt lebenden und mit allen wissenschaftlichen Wassern gewaschenen Menschen und dem christlichen Glaubensbekenntnis. Wozu das Credo? Man beherrscht die Welt, kennt alle Gesetze, nach denen alles abläuft, und es ist nirgends Platz für den Glauben. I. Wenn man irgendwo in der Welt Spuren von Ordnung, von Gleichmäßigem findet, weiß man, daß da ein [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 3
[..] nnte den zu Tod erschrockenen Kadetten einen ,,dämlichen Gigolo" und begrüßte den vom Schaffner herbeigeführten Klempner mit einem Erlösungsseufzer. ,,Nehmen S' es mir nicht ibel", begann der beherzte Mensch im sogenannten Küchendeutsch der Unterstadt, ,,aber a bisset bleed ist der Bub schon, sich so a Pottschamperl auf den Kopf zu stülpen... nehmen S' es mir nicht ibel!" x Er hatte begonnen, mit fachkundigem Blick und mit seinen breiten Fingern den Helm abzutasten und äußert [..]
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Beilage LdH: Folge 131 vom September 1964, S. 1
[..] it bringt Ernte. Wer also die Zeichen seiner Ernte als Dank zum Altar brachte, wußte sie gesegnet, zählte sich zu ,,den Seinen". Erntedank war der farbenprächtige Ausdruck dafür, daß zwischen Gott und Mensch alles in Ordnung war. ,,Was der Mensch sät, das wird er auch einten" (Gal. ,). Das fand man ganz in Ordnung, Da man zu säen bereit war, gut zu säen, konnte die Ernte auch nicht ausbleiben! lind dann blieb sie auf einmal doch aus, genauer: andere ernteten! Eine reiche ve [..]
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Folge 9 vom 15. September 1964, S. 4
[..] en sein und sich nichts sehnlicher wünschen, als alles zu besitzen, alles zu können, was dieser imponierende Mann gedacht und getan hat und wie er gelebt und sich im Angesicht des Todes als ein großer Mensch bewährt hat. Nun, nachdem das Werk vollständig ist, sehen wir Roth, wie er wirklich war. Er ist durch die Herausgabe des Nachlasses entmythologisiert; er steht nicht mehr wie ein Denkmal vor uns, das wir gemütvoll verehren, ohne es recht zu kennen, sondern als ein Mensch [..]









