SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«
Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 9 vom September 1958, S. 4
[..] ereins der Siebenbürger Sachsen in Graz vor seinen Landsleuten gehalten hat, da er uns die Welt der heimatlichen Wälder nahezubringen 'wußte, wie sie der Waidmann erlebte in glückhaften Stunden. Einen Menschen, der sein ganzes Leben und Wirken in den Dienst seines Volkes gestellt hatte und der Natur und Landschaft Siebenbürgens so tief verhaftet war wie er, mußte der Verlust der Heimat doppelt schmerzlich treffen. Und wir alle wissen, daß er diesen Verlust innerlich nie verwu [..]
-
Beilage SdF: Folge 9 vom September 1958, S. 6
[..] sere heilige Pflicht, unsere alten Sitten und Gebräuche zu pflegen und zu erhalten auch im Hinblick auf unsere neue Heimat, denn wir bringen ihr dadurch innerlich gefestigte, kerngesunde selbstbewußte Menschen. ' Unseren Kindern aber können wir gar nichts Besseres tun, als sie an die jahrhundertealte Tradition zu binden, ihnen damit das Rückgrat stärkend. Wer sich selbst verliert, der verliert auch die Achtung seiner Mitbürger. Nicht irgendwelche ,,Zugroaste" von irgendwoher [..]
-
Folge 8 vom 25. August 1958, S. 1
[..] Mein erstes ,,Dinkelsbühl" im Jahre werde ich nie vergessen. Drei Tage tönte das ,,Joi, jui!" durch die Gassen; die Freude über ein unverhofftes Wiedersehen wirbelte ,durch die Stadt.. Erwachsene Menschen, die sieh in der Heimat zum letzten Mal gesehen hatten, schüttelten sich die Hand. Heuer beim siebenten ,,Dinkelsbühl" war es etwas anderes. Das Bild der hin- und herflutenden. Menschen prägte die Jugend. Das ,,Joi!" war meist dem ,,Mensch!" gewichen, und was diesem ,,M [..]
-
Folge 8 vom August 1958, S. 5
[..] von Latein und Griechisch vor, mich privat zuhause weiter zu unterrichten und mich für die Aufnahmeprüfung in die dritte Klasse des Gymnasiums vorzubereiten. Nachdem mein Vater zu jener Kategorie von Menschen gehörte, die nur schwer ,,nein" sagen konnten, war er nach längerem Sträuben bereit, mich noch zwei Jahre vom Gymnasium fernzuhalten. Also holte er Anfang September aus der Stadt die für die erste Gymnasialklasse vorgeschriebenen Bücher, unter denen sich zu meinem nicht [..]
-
Beilage SdF: Folge 8 vom August 1958, S. 6
[..] das Kind sich wohl eigne und ob sie eine längere Berufsausbildung materiell durchhalten könne. Es gibt so viele schöne handwerkliche Berufe mit guten Zukunftsaussichten, in denen ein strebsamer junger Mensch vorwärtskommen und es zu etwas bringen kann. Leichter noch als ein Studierender hat er die Möglichkeit, nicht nur Deutschland sondern auch das Ausland kennen zu lernen, denn ein gutes Handwerk kann man überall ausüben. Diesmal hören wir etwas über den. schönen Beruf der G [..]
-
Folge 8 vom 25. August 1958, S. 7
[..] ist ziemlich alt. Sie hat ein gesegVon Hellmut Holthaus netes Alter erreicht, oder vielmehr, ein schönes Alter, eine Flau in den besten Jahren, mit einem Wort, möge es ihr beschieden sein. Ein schöner Mensch, betörend und musikalisch. Von Alter keine Spur. Geschwätz! sagte der Lehrer* Also Sie wissen es nicht. Sie haben mal wie der nichts getan. Wo wohnt Paul Hubschmid? Ja, wo wohnt er? Wer war das überhaupt? Ich kannte eine Firma Mühlhofi ' und Hubschmid, Feilen und Sägen. D [..]
-
Folge 8 vom 25. August 1958, S. 8
[..] in Bayreuth in einer Umwelt erblühen, die dem Tageslärm, dem Verdienenwollen und Verdienenmüssen weit entrückt war. Da waren alle helfenden Musen am Werk, um, eine rein seelische Besitzergreifung des Menschen Ereignis werden zu lassen. Von welcher Seite auch immer man sich der gewaltigen Leistung Wagners nähern mag -- man braucht auch nur die kunsttheoretischen Schriften Wagners aufzuschlagen --, wird man erkennen müssen, daß die Enkel Wagners · heute nichts anderes tun, als [..]
-
Folge 7 vom 25. Juli 1958, S. 3
[..] materielle Güter haben wir keine aus der alten Heimat mitgebracht. Wir haben nur das, was eine Jahrhunderte alte Geschichte des Gemeinschaftssinnes, der Treue, der Arbeit und des Bekenntnisses zu den menschlichen Grundwerten und Grundrechten, wie man sie auch in Österreich in der Verfassung und im Herzen des Volkes hat, beinhaltet. Wir wollen dies Vermächtnis aber nicht aufgeben und wollen nicht als Bettler, nicht mit leeren Händen, nicht als Masse hier sein. Wir wollen viel [..]
-
Folge 6 vom 25. Juni 1958, S. 4
[..] Mai in Klausenburg erschießen ließ. Stephan Ludwig Roth war ein tiefgläubiger Mann, der, jegliches Dogma verwerfend, seinen Glauben aus der Bibel und der reinen Lehre empfing. Als Pfarrer und als Mensch gehörte er ganz seinem Volk und ist so durch seine Lehren und durch sein Wirken, wenn auch in seiner Zeit unverstanden, dennoch zum Erwecker und zum Lehrer des ganzen Volkes geworden. Der Landesvorsitzende, Dr. G u ne seh, begrüßte in seiner Ansprache eine direkte Urenkel [..]
-
Folge 5 vom Mai 1958, S. 5
[..] rt Eitel (Heitau) im Kreise seiner Lieben seinen . Geburtstag. Wenn auch seit in Österreich, so ist er Siebenbürger geblieben und sein gastliches Haus ist Treffpunkt manuier Landsleute, die den Menschen und Waidmann verehren. Wir gratulieren herzlich. Verein der Siebenbürger Sachsen in der Steiermark (Adresse: Schriftführer Reinhold M a r t i n i , G r a z , /.) E i n l a d u n g Der traditionelle H o l z f l e i s c h a u s f l u g unseres Vereins rindet [..]









