SbZ-Archiv - Stichwort », Sondern«

Zur Suchanfrage wurden 14124 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 1

    [..] es Rechtsgefühls ist sie eine Unterbrechung der kulturellen Entwicklung Europas von überwältigendem historischen Ausmaß. Gerade die Südostdeutschen waren es, die als Pioniere nicht nur des Deutschtums, sondern einer in Jahrhunderten gewachsenen Rechtskultur bei 'ihren Gastvölkern wirkten. Ihre Austreibung bzw. Aussiedlung fiel mit der Bolschewisierung der Räume, an denen sie lebten, zusammen. Das ist kein Zufall. Die,bolschewistischen Machthaber mußten sich dessen bewußt sein [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 2

    [..] ken, um in unserem Namen die praktische Verbindung mit den rumänischen Freunden zu pflegen. Unsererseits möchten wir auch nicht etwa mit Repräsentanten des rumänischen Lagers, die wir bestimmen wollen, sondern mit echten, die eigentlich r u m ä n i schen (Belange verfechtenden, von den Rumänen selbst gewählten Vertretern die Gespräche führen. Dieser Grundsatz erfordert Gegenseitigkeit. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, daß auch auf rumänischer Seite unsere landsmannsc [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 3

    [..] rtriebenen sind im Rahmen der Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik als eine Interessengruppe zu betrachten, wenn auch ihre Erfordernisse und die Notwendigkeit ihrer Eingliederung nicht nur ihr eigenes, sondern vor allem das Anliegern des gesamten deutschen Volkes sind. Der Zusammenschluß der Vertriebenen zu einer Einheitsorganisation, die in der Art einer Gewenkschaift ihre Interessen vertritt, stellt jedoch nur einen Teil der Aufgaben dar, denen sie in der Bundesrepublik geg [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 6

    [..] immungen des F l u c h t l i n g s s i e d l u n g s i g e s e t z e s (FSG) werden die Anträge zum Ankauf oder zur Pachtung von Objekten im Sinne des FSG nicht mehr von der Bayerischen Landessiedlung, sondern von den Ausführungsorganen des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten -- das sind bei den einzelnen Länderregierungen, die O b e r e - und im Staatsministerium die O b e r s t e -- S i e d i u n g s b e i h ö r d e -- bearbeitet und genehmigt. Käu [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 1

    [..] r Rache zu den Triebfedern ihres Handelns gemacht werden sollen. Die Verkündung dieser ,,Charta der Heimatvertriebenen" war demnach nicht nur der Aoisdruck der ehrlichen Gefühle der Heimatvertriebenen, sondern darüber hinaus ein kluger politischer Akt, dessen Auswirkungen sich später zeigen dürften. I Mit der Verkündung der ,,Charta der Heimatvertriebenen" haben die sie unterzeichnenden Organisationen nicht nur den Vertriebenen selbst, sondern auch der Bundesregierung einen g [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 2

    [..] er entsteht der nächste Weltkrieg! Er irrte sich nicht. Soll aus dem Unrecht der Gegenwart größeres Entsetzen wachsen, weil Unfreiheit unerträglich ist, und zwar nicht die Unfreiheit der Völker allein, sondern auch die Unfreiheit und die gestuften Rechte der Menschen innerhalb der Staaten? Man hat den Krieg geächtet. Gequälte Völker können darin nichts anderes sehen als den schlauen Versuch, ungerechtfertigte Siegerbeute für ewig zu behalten. Vermag nicht jedes Kind heute die [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 3

    [..] on netten Anekdötchen gehörte einmal zu den kleinen Kniffen großer Diplomaten, die damit oft eine verfahrene Situation retteten. Aber die Zeiten sind heute vorbei. Nicht nur bei den Vereinten Nationen, sondern auch im deutschen Hausgebrauch ist es üblich geworden, die saftigsten Schimpfwörter zur Argumentierung zu benutzen. Kein Wunder, wenn das vorläufige BVD-Präsidium und die ihm ergebenen Gazetten die kleine Anekdote des Herrn von Bismarck zürn Anlaß nahmen, um sich a) bel [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 4

    [..] andsleute aus dem Üffeniheimer Kreis, in Erinnerung an den ,,Marientag", am ersten Sonnabend im Februar zu einem Ball treffen. Diesmal galt das Treffen allerdings nicht allein dem geselligen Vergnügen, sondern zunächst ernster Beratung. Schon am frühen Nachmittag sprach unser Landsmann, Professor P h.i i p p i - Schweinfurt, über kirchliche Fragen und damit im Zusammenhang über die. Arbeit des Hilfskomitees. Er rief vor allem unsere Bauern auf, säch aktiv am (kirchlichen Le [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 1

    [..] iehen. Viele Schwierigkeiten ergeben sich aus den binnenwirtschaftlichen Zuständen. Dazu gehört nicht nur der Mangel an Landarbeitern, dem man auf Kosten der Volksdeutschen entgegenzuwirken bemüht ist, sondern es fehlt auch die Gewerbefreiheit. Überall in. der gewerblichen Wirtschaft und auch in den freien Berufen bestehen Interessengemeinschaften, die sich gegen die Neuzulassung von Konkurrenten sträuben. Dazu kommt'die Abneigung der Regierung, die sozialen Lasten für die Vo [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 2

    [..] die neue Währungsreform ,,Mit innigster Freude begrüße ich die neue W ä h r u n g s r e f o r m . Nicht nur, weil sie mir persönlich' eine entscheidende Verbesserung meiner Schaffensbedingungen bringt, sondern weil sie allen Werktätigen unserer Heimat einen günstigen Umschwung ihrer Lebensverhältnisse bedeutet. Der Arbeiter, den ich in meinem Liede besinge, wird nun Geld von erhöhter Kaufkraft bekommen. Und je näher all die Schaffenden dem Herzen eines volksverbundenen Dichte [..]