SbZ-Archiv - Stichwort »Alles Verändert Sich«

Zur Suchanfrage wurden 470 Zeitungsseiten gefunden.

  • Beilage LdH: Folge 199 vom Mai 1970, S. 1

    [..] nde, das Gericht Gottes bejahende Mensch steht dann nämlich nicht mehr im Gericht, Das gilt auch für uns und auch für unsere Kirche, Ein das Gericht Gottes bejahender Mensch wird dann aber auch nicht mehr in so schrecklich humorloser Weise darauf erpicht sein,partout alles zu verändern. Dazu fallt mir ein gutes Wort von Luther ein: ,,Menschliche Freiheit besteht darin, daß Ge setze verändert weiden, ohne daß die U der neimZt Menschen verändert werden. Christliche Freiheit a [..]

  • Beilage LdH: Folge 199 vom Mai 1970, S. 2

    [..] Heimat bestrebt sein seilte, die Genehmigung zu einer geschlossenen AusWanderung nach Deutschland oder Österreich Zu erreichen. Dieser Streit hat in letzter Zeit in Deutschland viel, in Siebenbürgen fast alles von seiner Starke eingebüßt. Es handele sich heute -- so hört man -- um eine rein akademische Streitfrage, auf die kein Realpolitiker irgendwelche Zeit verschwenden tönne. Denn die Anhänger beider Gruppen in diesem Meinungsstreit hatten sich mittlerweile davon überzeug [..]

  • Beilage LdH: Folge 192 vom Oktober 1969, S. 1

    [..] ,,Ein jegliches hat seine Zeit , so, liebe Hörer, hat der klassische Weise der Heiligen Schrift, der Predlger Salomo einmal gesagt. ,,Schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit". Wenn nicht alles trügt, so ist jetzt die Zeit des Redens und nicht alle sind wir eitel froh darüber. Überall wird geredet, diskutiert und vieles wird geschwätzt und zerredet. Wo wir nur Hinsehen und hinhören, überall Kongresse, Tagungen, Konferenzen, Hearings, Vorträge, Besprechungen, Diskussione [..]

  • Beilage LdH: Folge 183 vom Januar 1969, S. 1

    [..] s neuen Jahres immer wieder auf. Auch frühere Generationen weiden sich Gedanken -- und auch'Soigcn -- darüber gemacht haben, wohin man durch -den Lauf eines beginnenden Jahres geführt würde. Wenn nicht alles täuscht, waren aber gewisse Dinge doch mit größerer Sicherheit zu erwarten als das heute der Fall ist, Freilich steht dahin, wie sicher diese Sicherheit talsächlich gcWesen ist. Endgültig war sie nicht und wurde sie auch nicht empfunden, aber man war gewohnt, daß sich in [..]

  • Beilage LdH: Folge 176 vom Juni 1968, S. 1

    [..] en einen anderen Ausgang genommen hätte. Aber daneben gibt es viele Kriege von absoluter Sinnlosigkeit, Zumal in der jüngsten Geschichte, Und wenn wir an die Möglichkeiten denken, die dem Menschen heute in die Hand gegeben sind, alles Leben in Kürze vernichten zu können, dann erschrecken wir zutiefst und erkennen, daß der Krieg nicht im Willen Gottes liegt, daß er nicht ,,der Vater aller Dinge" ist, sondein, wie ein namhafter Theologe unserer Tage es ausgedrückt hat, ,,die le [..]

  • Beilage LdH: Folge 171 vom Januar 1968, S. 3

    [..] während der Nachwehen des . Welttrieges erfahren. Wieviel Heldentum ist damals von Müttern und Großmüttern/Großvätern und Vätern in der Stille vollbracht worden, das Bände füllen könnte. Und das alles aus dem Vertrauen zu Gott, wie es uns Luther vorgelebt hat, ohne daß wii uns dessen immer Rechenschaft geben. Ich bin also überzeugt, und darin hat mich auch die Feier des . Oktober bestärkt, daß es auch heute möglich ist, die heranwachsende Generation fül das Erbe der Reform [..]

  • Folge 23/24 vom 15. Dezember 1967, S. 3

    [..] insatzfähigen Jahrgänge in östliche Zwangsarbeitslager. Bald darauf folgte der materielle: Enteignung und Verlust nicht nur des Privateigentums, sondern auch des in Jahrhunderten erworbenen Gemeinschaftsbesitzes und der damit verbundenen Werte. Teutsch hatte seinen Überlegungen die Erfahrung von der Wandelbarkeit alles Irdischen vorausgeschickt. Er bezog sie nicht auf das Individuum allein, sondern tiefer noch und erschütternder auf das Sterben und Vergehen von Gemeinschaften [..]

  • Folge 4 vom 28. Februar 1967, S. 2

    [..] h verbindlichen Festlegung der Rechte völkischer Minderheiten zu gelangen? Toncic-Sorinj: Der Europarat hat schon seinerzeit einen Unterausschuß eingesetzt, der sich mit aktuellen Minderheitenproblemen von dem Gesichtspunkt aus beschäftigt, alles zu tun, damit daraus nicht ein Konflikt zwischen den Mitgliedsstaaten entstehen könnte oder um bestehende Konflikte zu lösen. Daher hat der Europarat schon zu diesem Problembereich einen ganz bestimmten Bezug. Nun ist allerdings der [..]

  • Folge 20/21 vom 15. Dezember 1966, S. 10

    [..] ung, ja j e des Lüftlein scheint erstarrt zu sein. Drinnen und draußen herrscht dieselbe Ruhe. Auf einmal aber, wie aus Tiefen der dunklen Steppenerde hervorquellend, läßt sich ein schauerlicher Ruf hören: ,,Wölfe!" Im Hirtenlager entsteht Tumult, alles rennt, um die gefährdete Herde in Schutz zu nehmen. Rufe und Hundegebell werden immer lauter. Nur der Wirt regt sich nicht. Er tut so, als ob ihn die ganze Sache nichts anginge, nimmt das schneeweiße Lämmlein in seine Arme und [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 68 vom Oktober 1966, S. 2

    [..] errn zur Mäßigung aufforderte, griff dieser zu schweren Waffen. Aber auch Klopfen, Pfeifen und Singen blieben erfolglos. Mit Mühe konnten wir den Helden davon abhalten, mit seiner Trompete, die er ja immer mit sich führt, das ganze Haus aufzuwecken. Dafür leuchtete er mit seiner Autowarnlampe alles genau ab, um einen Einschlupf in die JH zu finden. Nur nach heftigen Protesten der Mannschaft verzichtete er darauf, durch ein offenes Fenster einzusteigen. Was nun? Es kamen versc [..]