SbZ-Archiv - Stichwort »Alles Verändert Sich«
Zur Suchanfrage wurden 470 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 15 vom 30. September 1966, S. 9
[..] ß und musikalische Begabung hat Erna sich in der neuen Heimat eine neue Lebensgrundlage geschaffen. Und da sind wir anderen, die wir nicht flüchten konnten. Unser Schicksal war Aushebung und Deportation.unserer Kinder, jahrelanges Bangen und Sorgen, Leid um gefallene und vermißte Söhne und Brüder. Dieses alles hat in unserem Leben seine Spuren hinterlassen. Inzwischen ist es spät geworden. Jedes findet durch Ernas Fürsorge ein Plätzchen für die Nacht. Der zweite Tag war der s [..]
-
Folge 11/12 vom 31. Juli 1966, S. 2
[..] ause des Parlaments, in Bonn ein scharfer Wind wehen wird. Die nach den Landtagswahlen in NordrheinWestfalen innerlich erstarkte Sozialdemokratie wird alles daransetzen, der Regierung Erhard die größten Schwierigkeiten zu bereiten, nicht zuletzt auch, um in den Herbstwahlen inHessen und in Bayern möglichst wieder einen Erfolg zu erringen. Die Ausgangslage für die Christlichen Demokraten ist nach der Regierungsbildung in Düsseldorf nicht besser geworden. Mit nur gegen S [..]
-
Beilage LdH: Folge 151 vom Mai 1966, S. 2
[..] giundigen gerichtet sind. Um sie vor solchem Vetrug zu bewahren, lenkt ei ihren Blick durch alles Vordergründige hindurch auf jene lebendige Hofsnung, die vom großen Endsieg Gottes weiß. Aber nicht von einem Endsieg Gottes, der gleichsam in nebuloscr Ferne liegt, sondern der bereits hier in dieser unserer Geschichte Wirklichkeit geworden ist, zeichenhaft Gestalt angenommen hat in der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Diejenigen, deren Amt es ist, dürfen, sollen und wei [..]
-
Folge 4 vom 15. April 1966, S. 11
[..] ig, , Gurkenwasser und die in Würfel geschnittenen Zwiebeln zu einer Marinade verrühren, mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen. Den ungeschälten Apfel, die Gewürzgurken und die Würstchen in Scheiben schneiden (Würstchen vorher abziehen) und alles mit den am Vortage gekochten, gepellten und In Scheiben geschnittenen Kartoffeln unter die Marinade rühren. Gut durchziehen lassen; zum Schluß den feingeschnittenen Schnittlauch dazugeben. Foto: Livio Glas-Goggomobil-Coupe Zweckmäßigkei [..]
-
Beilage LdH: Folge 145 vom November 1965, S. 3
[..] , als unsere Leute zur Flucht gezwungen waren. Den Augenblick können wir nie vergessen. Unsere Städte und Dörfer in Noidsiebenbürgen blieben leer. Die Kirchen, Schulen und Häuser verlassen, die Leute verzweifelt, mußten sie doch alles zurücklassen, wofür sie Tag und Nacht gearbeitet haben. Es war nach Jahren ein furchtbarer Auszug. Sowohl die Fluchtlinge, als auch die Daheimgebliebenen sahen eine trostlose Zukunft vor sich. I n Tekendorf waien mehrere Familien Zu Hause [..]
-
Beilage LdH: Folge 140 vom Juni 1965, S. 2
[..] der warme Freund unserer alten Lebensfoimen kann sich der bangen Frage nicht veischließen: wie lange wird uns, auch in den günstigsten Fällen gemeinsamer Siedlung, die Aufrechterhaltung solch sächsischer Tradition möglich sein? Es kann dies alles nicht mehr sein, wie ein wehmütiges Zurückblicken auf Vergehendes oder schon Vergangenes, das noch einen geschichtlichen Augenblick lang sich gestaltet, so wie eine Wolke am Himmel, die sich verändert, auflöst, während man sie betra [..]
-
Beilage LdH: Folge 139 vom Mai 1965, S. 2
[..] nbürgen sehr großen Wandlangen unterworfen. Wo sind die Honterusfeste in Kronstadt oder gar die Nichttage in Gchäßburg und noch so vieles andere geblieben? Aber wenn wir von unserer Heimat, von Art und Wesen der Suchsen reden, dann klingt doch solches alles mit, ist mitgemeint in unserer Selbstdarstellung. Es wird also notwendig sein, Abstand zu nehmen, hinter das unmittelbar Gegebene zurückzutreten, wenn wir für unsere gegenwärtige Lage Wesentliches finden wollen. Was die Si [..]
-
Folge 9 vom 15. September 1964, S. 6
[..] hplatz", wo man sich häuslich niederließ. Die letzten waren noch nicht angelangt, da hatten die ersten schon das Feuer angemacht u. zw. von dem dort reichlich vorhandenen ofenfertigen Brennholz, was eigentlich keine Kunst war. Kunst hin, Kunst her, es brannte gut, und bald stieg einem der altbekannte Duft der fachmännisch zubereiteten ,,Mititei" in das Atmungsorgan, das wir aus verschiedenen Gründen im Gesicht herum tragen. Kostproben wurden verabreicht. Verkauft werden konnt [..]
-
Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 6
[..] auszuschütten. Vom Frauenkreis, unter der bewährten Leitung von Frau Gertrud Kaeker, war zu berichten, daß in der Regel monatlich gut besuchte Frauenabende stattfinden, die die Damen bei Tee und heimatlichem Gebäck mit Gesprächen über die Heimat, die lieben Kleinen und alles, was einer Frau Herz und Zunge bewegt, ausfüllen. Um die trockene Atmosphäre, die eine Jahreshauptversammlung mit sich bringt, etwas aufzulockern, hatte der Vorstand Frau Bagdahn aus Neustadt in Holstein [..]
-
Folge 2 vom 15. Februar 1964, S. 11
[..] werden. D. Friedrich Müller entwarf den Plan, eine evangelische Krankenpflegeanstalt ins Leben zu rufen. Es wurde besprochen, einige junge Mädchen aus Siebenbürgen sollten im ,,SoJede Frau möchte nicht nur in den Flitterwochen, sondern auch in den langen Ehejähren gerne immer wieder hören, daß der Mann sie liebt. Dann verliert alles andere an Bedeutung, und Krankheit, Müdigkeit, knappes Einkommen fallen nicht mehr so ins Gewicht. Alles läßt sich dann leichter ertragen. phien [..]









