SbZ-Archiv - Stichwort »Als Gott Sas, Dass Ihr Der Weg Zu Weit Wurde«
Zur Suchanfrage wurden 1403 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 18 vom 15. November 1974, S. 5
[..] nn wir bei den Großeltern in Greisch oder Stolzenburg, in Bondorf oder Alzingen zu Besuch waren. Der Fußboden aus breiten Holzdielen gefügt, die Decke niedrig, von Balken getragen, ein hoher Kachelofen, daneben die lange Bank hinterm Tisch, darüber ein Wandbehang aus Leinen mit Kreuzstichornamenten und einer Schrift ä la ,,Gott segne dieses Haus ...". Auch auf Tisch und Schränkchen liegen handgewebte Decken und Deekchen, auf der Bank Kissen der gleichen Art. Manches daran ist [..]
-
Folge 17 vom 31. Oktober 1974, S. 4
[..] ner- und des Reenerlandes. Durch Rumänien und Ungarn ziehend, suchten Tausende von Menschen in Österreich und in der CSSR zunächst eine neue Heimat. Viele Zahlen erinnern uns der Opfer des Krieges und derer, die durch die Aussiedlung umkamen und jener, die in russischen Arbeitslagern zugrunde gingen und schließlich aller, die ihre Heimat verloren haben! Eindrucksvolle Zahlen erinnern uns an das Gewesene. Mit dem Choral ,,Nun danket alle Gott" klang die Gedenkstunde aus. C. B. [..]
-
Folge 15 vom 30. September 1974, S. 5
[..] onalgefühl, das sich nicht vordringlich als t r e n n e n d , sondern -- erfrischend sachlich -- lediglich als erläuternd, als e r k l ä r e n d begreift, etwa: das also bin ich, okay, jetzt weißt du Bescheid... Von jenem bornierten Nationalismus, der nur mit bebendem Adamsapfel seiner Nations- oder Volkszugehörigkeit gedenken kann, ist da keine Spur mehr. Wenn's stimmt, ist dazu nur ,,Gott sei Dank!" zu sagen. Nachdenklich hingegen stimmen auf der anderen Seite Äußerungen Ju [..]
-
Folge 7 vom 30. April 1974, S. 4
[..] se kommt man also nicht weit. Niemals wird es sich restlos aufklären lassen, wieso auch religiöse Menschen für die verfliehenden Augenblicke des Fluchens -- und nur für diese -- die frevelhaftesten Redensarten in den Mund nehmen, so daß man sie oft sogar der Gotteslästerung beschuldigen müßte, würde man sich an den Wortlaut halten. Doch der Fluchende hat den Wortsinn noch nie bedacht. Die Flüche kommen und gehen für ihn wie Sonnenschein und Regen, Sommer und Winter. Er gebrau [..]
-
Folge 19 vom 30. November 1973, S. 5
[..] t von der Lebenswürze wahren Humors, machte er sich dadurch viele Menschen zu Freunden. Sein Menschentum kam am reinsten zürn Ausdruck in seiner niemals ermüdenden Liebe zur siebenbürgischen Heimat. ,,Ich war", erzählte er einmal, ,,in Luxemburg, und als ein Mann mich luxemburgisch ansprach und ich ihm siebenbürgisch-sächsisch antwortete, wurde mir während des Gesprächs heimatlich wohl ums Herz, als befände ich mich in der ,süßen Heimat'..." '; Dr. Riemer, der Gemütsmensch, i [..]
-
Folge 16 vom 15. Oktober 1973, S. 6
[..] it zu seinem Lebensabend im Kreise seiner Familie und Landsleute. Nachbarschaft Sierning Die Ehe hab.en geschlossen: Lm. Franz Rehbogen mit Frl. Notburga Seebacher. Wir gratulieren herzlich und wünschen Gottes Segen. * Nachbarschaft Vöcklabruck Am . September d. J. fand im Siebenbür»Snjeim in der Dürnau das schon zur Tradinon gewordene Kirchweihfest statt. Schon um . Uhr versammelten sich unsere Landsleute und Gäste zum gemeinsamen Gottesdienst. Die Predigt hielt Herr P [..]
-
Folge 13 vom 31. August 1973, S. 2
[..] Seite SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNG . August Die politische Schlagzeile Wen Gott schlägt... Kaum eine westdeutsche Zeitung, die im letzten Monat nicht über ,,Fluchthilfeunternehmen", z. T. groß aufgemacht, berichtet hätte. Gemeint waren -- und sind -- gegen Bezahlung geleistete Hilfeaktionen westlicherseits für Bürger östlicher Länder, die aus dem einen oder anderen Grund ihre Heimat in Richtung Westen verlassen wollen; die Fluchthelfer sitzen im Westen, organisieren mit f [..]
-
Folge 9 vom 31. Mai 1973, S. 8
[..] ergönnt sein möge, im Kreise ihrer großen Familie und der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen U. W.-Sch Josua , Vers Siehe, ich habe dir geboten, daß du getrost und freudig seist. Laß dir nicht grauen und entsetze dich nichtf denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Gott, der Herr über Leben und Tod, nahm meinen lieben Mann, unseren Vater, Sohn, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Pfarrer Dr. Günther Litschel geb. . . gest. . . zu si [..]
-
Folge 4 vom 15. März 1973, S. 4
[..] ungen als geschätztes Mitglied der Hermannstädter Bürgerschaft teil; ihre schöne Patriziertracht erweckte bei allen Veranstaltungen und Trachtentreffen große Bewunderung. In Schweden die jungen Enkelkinder und in Mannheim einen munteren kleinen Urenkel -das vergoldet den Herbst ihres Lebens, der noch, so Gott will, möglichst lange dauern möge. -Die Landsleute der Kreisgruppe Mannheim ÖRIGINAtrErzeugnis der ehem. Ä L P Ä ^ k RUlfe^ Gesundheit FRANZBRANNTWEIN ALPE-CHEMACHAM/BAY [..]
-
Folge 3 vom 28. Februar 1973, S. 5
[..] rbaren Frau zu zeichnen. Neben ihrer Familie schenkte sie der vierzig Jahre Jüngeren Einblick in ihr Denken und Fühlen. Bei den regelmäßigen Besuchen über lange Jahre hat es nie den Schatten eines Mißverstehens gegeben. Stets empfing sie ihre Besucher mit ausgesuchter, aufmerksamster Gastfreundschaft. Voller Erwartung wandte sie ihr klares, edel geschnittenes Gesicht mit den großen blauen Augen dem Eintretenden zu. Nie gab es müßiges Geschwätz. Selbst die mit zunehmend [..]









