SbZ-Archiv - Stichwort »Als Gott Sas, Dass Ihr Der Weg Zu Weit Wurde«
Zur Suchanfrage wurden 1403 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 17 vom 31. Oktober 1996, S. 9
[..] beth gar nicht mehr gerechnet hatten in ihrem Alter. Viel Zeit zum Nachdenken, neun Monate lang, so lange, wie ein Mensch braucht, bis er zur Welt kommt. So lange hatte Zacharias Zeit, zu begreifen, was es heißt, wenn Gott eingreift. Dann freilich bleibt dem Zacharias nur noch eine Möglichkeit, um laut werden zu lassen, was er begriffen hat: ein Lied, ein Psalm, ein Lobgesang. ,,Ganz erfüllt vom Heiligen Geist", das schreibt der Evangelist Lukas ausdrücklich dazu. Wir brauche [..]
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Folge 15 vom 30. September 1996, S. 10
[..] n in drei Bussen und mehreren Pkw nach Siebenbürgen, wo sie in der Ortsmitte von einer großen Menschenmenge erwartet und von Bürgermeister Härsan willkommen geheißen wurden. Die Angereisten wurden in Gastfamilien, gewöhnlich in den von ihnen vormals bewohnten Anwesen, untergebracht und hatten bereits am nächsten Tag Gelegenheit, von Stadtpfarrer Rehner und Kurator Wellmann im evangelischen Pfarrhaus der Gemeinde empfangen zu werden und einiges über die Renovierung des Zepling [..]
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Folge 15 vom 30. September 1996, S. 14
[..] Selbständigkeit. Selbstverständlich würde man das überall als ein Freudenfest betrachten, aber für uns ist es das nicht, wir können es nicht als solches ansehen. Wir möchten diesen Anlaß aber dazu benutzen, Gott Dank zu sagen, daß er uns beigestanden und uns geholfen hat, unsere kleine Kirche die letzten schweren Jahrzehnte hindurch zu erhalten. Unser Jubiläum ist auch deshalb keine Freudenfeier, weil unsere Gemeinden, wie die ganz Siebenbürgens, Ungarn angehörten, im Abkomm [..]
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Folge 11 vom 15. Juli 1996, S. 14
[..] u. Die Rußlanddeutschen bringen auch eine ganz andere geistliche Tradition mit. Heißt das, daß die Spätaussiedler, kirchlich gesehen, auch in eine andere Welt kommen? Neukamm: Sie kommen schon in eine andere Welt. Wer einen Gottesdienst in Sibirien oder an der Wolga erlebt hat, der weiß, daß die Schritte, die Spätaussiedler tun müssen, sehr, sehr groß sind. Die Spätaussiedler bringen eine andere Frömmigkeit mit, nämlich die unserer Großeltern und Urgroßeltern. Die Gemeinden h [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 3
[..] cht ein schöner Gedanke: Man hat die Heimat nicht, man findet und stiftet sie? Ist es nicht ein schöner, sogar biblischer Gedanke: Ein Volk begibt sich auf die Wanderschaft, es wird beschützt und begleitet von einem mitwandernden Gott und hat eine Zukunft vor sich, in der es so zahlreich wird, wie der Sand des Meeres. Eine andere Beobachtung drückt sich in einem Lied des . Jahrhunderts aus: ,,Wo gibt's ein adliger Geschlecht, da keiner Herr und keiner Knecht?" heißt es da. [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 16
[..] f, Stadtteil Weiler, teilnehmen möchte, kann sich noch bis Ende Juni anmelden. Wir treffen uns in der Bronnbachhälle, Zufahrt von der B über SchorndorfWest. Die Veranstaltung beginnt . Uhr mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Konrad Schullerus in der Evangelischen Kirche zu Weiler hält. Anmeldungen bei: Hans Morgen, Schorndorf, Telefon: () , Martin Göbbel, Schorndorf, Telefon: () ; Michael Reckert, Drabenderhöhe, Telefon: () ; Wilhelm Theil, [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 22
[..] sisch-Regen übernahm ich die Betreuung von vier Gemeinden in der Diaspora, das sind Predigtstellen, wo sich die verstreut wohnenden Gemeindeglieder der Bukowina im Rhythmus von etwa sechs Wochen zum Gottesdienst versammeln. Ihre gemeinsame Seelenzahl war vor drei Jahren , heute sind es Gemeindeglieder. Insgesamt übernahm ich die Betreuung von + = Gemeindegliedern, nach heutigem Stand + = . Im Juli kamen die Gemeinden Suczawa und Radautz daz [..]
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Folge 7 vom 30. April 1996, S. 4
[..] Friedhof im Burzenland kann Zeiden vorweisen, in kleineren Ortschaften hingegen werden bereits langfristige Lösungen angestrebt. Der Vorsitzende der HOG Brenndorf, Otto Gliebe, meinte beispielsweise, daß man den Gottesacker im Heimatort ( Seelen, davon im Dorf) mit Efeu bepflanzen könne, das pflegeleicht und zugleich schön sei. Als ,,bestorganisierte, lebendigste und produktivste Regionalgruppe" lobte HOG-Sprecher Während der Diskussion über die erweiterte Aktion ,,Ess [..]
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Folge 7 vom 30. April 1996, S. 17
[..] anspruchung, die ihnen aus ihrem Einsatz für die Erhaltung des Volkstums und der deutschen Schule erwuchs'. Zum geordneten kirchlichen Leben trugen in den Landgemeinden die Bruderschaften, Schwesternschaften und Nachbarschaften entscheidend bei, da sie zum Gottesdienstbesuch, zur Wahrung der Sitte und der Volkstracht verpflichteten. In den Städten war die Verbundenheit mit der Volkskirche weniger gesichert. Einen großen Einfluß auf die ältere Theologengeneration gewann der um [..]
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Folge 7 vom 30. April 1996, S. 18
[..] n Jahr war - wie auch bisher - weitgehend projektorientiert. Das Alten- und Pflegeheim ,,Dr. Carl Wolff" in Hermannstadt konnte voll belegt werden und die endgültige Bauabnahme steht kurz bevor. Zur Zeit wohnen hier Heimbewohner unter beinahe luxuriösen Bedingungen. Gottesdienste, geistliche und kulturelle Veranstaltungen, Ergotherapie und viel liebevolle Zuwendung seitens des Personals vermitteln christliche Nächstenliebe evangelisch-sächsischer Prägung. Trotz alledem war [..]









