SbZ-Archiv - Stichwort »Als Gott Sas, Dass Ihr Der Weg Zu Weit Wurde«
Zur Suchanfrage wurden 1403 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 10 vom 30. Juni 1994, S. 5
[..] . Juni Siebenbürgische Zeitung Seite KULTURSPIEGEL ,,Mein Gott, welch ein Kind!" Zur Filtsch-Biographie von Ernst Irtel Die Inschrift auf Carl Putschs Grabmal auf dem San-Micheie-Friedhof in Venedig schließt mit den Worten: ,,Nennt seinen Namen, segnet ihn und weint." Nennt seinen Namen! Wer war Carl Filtsch? Am . Mai wird er im siebenbürgischen Mühlbach geboren. Mit drei Jahren beginnt er Klavier zu spielen, mit fünf Jahren erregt ,,der geniale kleine Knabe S [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 1994, S. 14
[..] ein Zeitungsartikel. Die wichtigste ist aber der Heimattag. Hier fühlt sich keiner ausgeschlossen, da jeder jeden mitreißt. Dinkelsbühl ist ein perfekter Rahmen, gefüllt mit einem schillernden Mosaik vertrauter Bilder, die einem ans Herz gehen und Zugehörigkeitsgefühle wecken. Lieber Gott, gib Du meinem Volk auch weiterhin die Kraft und den Mut, Tradition zu leben. In dieser schnellebigen Zeit der Oberflächlichkeit brauchen wir uns gegenseitig mehr denn je zuvor. Uns Siebenb [..]
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Folge 7 vom 30. April 1994, S. 9
[..] le auch an uns gezeigt - und es wird sich weiterhin bewähren. Jesus Christus ist unsere Hoffnung. Ihm vertrauen wir. Das ist die Gnade, die uns geschenkt ist. Wie oft haben wir seine Treue erlebt - im Gebet, beim Gottesdienst, bei der Feier des heiligen Abendmahls, in einer Begegnung mit anderen, die unsere Zuwendung brauchten. Seine Treue wird auch jetzt und in Zukunft nicht ausbleiben. Er wird sie wieder und wieder erweisen. Das ist die Hoffnung der Gemeinde. Sie gehört uhv [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 1994, S. 5
[..] Der aus der Festungsstadt Küstrin gebürtige Maximilian Leopold Moltke war als wandernder Buchhändlergeselle im Jahre nach Kronstadt gelangt, wo er beim Verleger, Buchdrucker und Buchhändler Johann Gott eine Anstellung fand. Er bedurfte keines langen Einlebens, um sich innerhalb des siebenbUrgischen Deutschtums heimisch zu fühlen. Er gründete einen Männergesangverein, schrieb Theaterkritiken und schwärmte in Gedichten für das Sachsenvolk und das Land, in dem er auch seine [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 1994, S. 13
[..] sich als Gast Bundeskulturreferent Erhard Graeff. Richard Georg Kreisgruppe Köln Besinnliche Feier Traditionsgemäß veranstaltete die Kreisgruppe ihre letztjährige Weihnachtsfeier am dritten Adventssonntag in der Kölner Johanneskirche. Den Gottesdienst gestaltete Pfarrer Hans Daubner aus Großlassein, heute in Menden (Sauerland) tätig, nach Burzenländer Art. Musikalisch unterstützt wurde er vom ,,Rudolf-Lassel-Chor" der Kreisgruppe unter Leitung von Walter Leonhardt. Danach be [..]
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Folge 19 vom 30. November 1993, S. 6
[..] ritt. Nehmen wir als Beispiel die Mythologie. Was andere Völker für Wahnideen halten, als maßlos übertriebene Götterkulte, geht den Siebenbürgern runter wie griechischer Wein. Allein schon Zeus, der liebestolle Gott mit so vielen menschlichen Schwächen, spricht den triebhaften Leuten aus dem Karpatenbogen so richtig aus dem Herzen. Als Sohn des Kronos und der Rhea ist er gleich nach seiner Geburt von elf Tanten und Onkeln umgeben - wie die meisten Siebenbürger. Bei seinem nac [..]
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Folge 16 vom 15. Oktober 1993, S. 8
[..] dt, saßen viele Stunden im Pfarrhof beisammen, zeigten unsere Tänze und tanzten dann gemeinsam bis in den späten Abend. Tags darauf war nach einer schönen Fahrt ins Mühlbachtal der Besuch des Gottesdienstes ein besonderes Erlebnis. Auch in Hermannstadt hatten wir einen kundigen einheimischen Führer, der uns das geschichtliche Wachsen der Stadt anhand der periodisch sich erweiternden Ringmauern anschaulich erleben ließ und uns über historische Plätze und Straßen zu vielen Sehe [..]
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Folge 15 vom 30. September 1993, S. 8
[..] FSKOMITEES DER SIEBENBÜRGER SACHSEN UND EVANGELISCHEN BANATER SCHWABEN IM DIAKONISCHEN WERK DER EKD Auslegung des Monatsspruchs Oktober Prof. Dr. Hermann Rehner Jahre Jesus spricht: ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. (LK, ,) Jesus hat seine Zuhörer auf eine alltägliche Situation in ihrem Leben angesprochen. In der Tat konnte ein Sklave zwei Herren zur gleichen Zeit gehören und für beide seine Arbeit tun. Dabei kam es aber natürlich nicht selten zum Streit. Von [..]
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Folge 14 vom 15. September 1993, S. 11
[..] und konnte kaum erwarten, verkauft zu werden, da ich mich in dem Geschäft langweilte. Einmal kam ein Mann in die Abteilung, wo ich lag. Er betrachtete mich eingehend, und ich hörte, wie der Verkäufer sagte: ,,Grüß Gott, Herr Schwarz, womit darf ich dienen?" ,,Eine kleine Schere, Herr Jukeli, etwas Gutes soll es sein. Ich bin extra deshalb auf den Großen Ring gekommen, ich hätteja auch in die zum Friedsam gehen können." ,,Aber bitte, Herr Schwarz, wir haben nur beste [..]
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Folge 13 vom 15. August 1993, S. 6
[..] ück zu Michel Lentz' Dichtung. In der Zeit der Besinnung der Siebenbürger Sachsen auf die Urheimat Luxemburg nahm Josef Lehrer den luxemburgischen Wahlspruch für sein Gedicht in drei Strophen ,,Sachsenschwur" zum Vorbild, das mit dem besagten Zitat beginnt und schließt, von Heinrich Bretz vertont und von Wolf von Aichelburg später auch ins Hochdeutsche übertragen wurde. Die erste Strophe von Lehrer lautet: ,,Mer wällen bleiwen, wat mer sen, Gott half es enzt uch ängden, mer w [..]









