SbZ-Archiv - Stichwort »Duft«
Zur Suchanfrage wurden 520 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 11/12 vom 31. Juli 1966, S. 9
[..] r Dörfler drehten sich ihm erwartungsvoll zu. · ,,Ja... warum? Es ging mir dort nicht schlecht. Aber ihr wißt, wie es in der Fremde ist: Die Bäume geben dir keinen Schatten, die Blumen keinen rechten Duft; das Wasser stillt nicht deinen Durst, du t/Jt ohne Freude,, betrinkst dich ohne Genuß! Nicht einmal die Sonne wärmt deinen Rücken! Und an den Menschen gehst du vorbei, ohne sie zu verstehen!" Die anderen glotzten, aber niemand lachte. Der Alte steckte seine Pfeife in Brand [..]
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Folge 10 vom 15. Juli 1966, S. 5
[..] hlt wurde: Rückblick auf den Heimattag in Wels: Die Nachbarschaft Schwanenstadt war auf Draht. Sie betreute und lieferte das köstliche Holzfleisch. Das anheimelnde Bruzzetn und ein weithin reichender Duft des Gebratenen bewiesen auch diesmal, daß wir Siebenbürger Sachsen über der Labung der Seele die Ernährung des Leibes nicht zu vergessen pflegen. Foto-Grosj, Gmunden . Nv. Kurt Schell, . Nv. Georg Daidrich, Nv. stellv. J. Schneider jun., Kassier Frl. H. Kräutner, Kassier s [..]
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Folge 7 vom 31. Mai 1966, S. 5
[..] neinanderlegen, um ihr ,,Nochtgtok, half as Gott --" zu beten, fühlen sie sich an wie alte Eichenrinde. Ja, nun sitzen sie vor dem Schlafengehen noch ein wenig auf der Hausbank, atmen den betäubenden Duft des siebenbürgischen Frühlings ein, und lauschen ein wenig versponnen in den milden Abend hinein. ,,Bäm Hontertstroch, bäm Hontertstroch, mir soaßen Hond an Hond --" Aus den Ställen hört man das müde Scharren von Pferdehufen. An Ketten angehängte Hofhunde jaulen gotterbärmli [..]
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Folge 3a vom 31. März 1966, S. 6
[..] chtigt sich meiner. Winterstürme wichen dem Ostermond, in mildem Lichte leuchtet der Lenz... Vor Wochen schon fegten wir den Rasen vom dürren Laub rein; nun steht das sprießende Gras schon handbreit, duftend und frisch wie junge Weizensaat da, ein milder Sonnenschein liegt darüber, ein wolkenlos · blauer Himmel wölbt sich über der Landschaft. Wie wunderbar ist die würzige Luft. Alles duftet im Garten: die Erde, das grüne Gras, das jungbelaubte Weidengebüsch, der blühende Löwe [..]
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Folge 3 vom 15. März 1966, S. 12
[..] he mit dem deutschen Honig die Vielzahl der in den Blüten wohnenden Aromastoffe erhalten, so daß jeder Honigkenner den deutschen Honig allein an seinem typischen Geschmack und an seinem einzigartigen Duft erkennt. Dies im Zusammenhang mit dem Reichtum der für den Menschen außerordentlich wertvollen Wirkstoffe macht den deutschen Honig zu einem kostbaren Gut, das nur den einen Nachteil besitzt, daß es nicht in unbegrenzter Menge vorhanden ist. Eine Kostbarkeit aber, deren Gewi [..]
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Folge 9 vom 15. September 1965, S. 6
[..] übliche Bild des Waldfestes begann sich auch schon abzuzeichnen: hier sah man unsere Frauen beim Zwiebelschälen, dort saßen welche beim Kartoffelputzen, am Holzrost wurde das Feuer angemacht und bald duftete der ganze Wald nach Mititei und Holzfleisch, daß in diesem Jahr von den Landsleuten Gutt und Kessler gebraten wurde. Dazwischen mischte sich der Duft einer echten Siebenbürger Tokaria, die diesesmal der _. Kreisvorsitzende Truetsch sehr schmackhaft zubereitete. .. Punkt [..]
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Folge 11 vom 15. November 1964, S. 11
[..] , aber es dauerte Tage, bis er wieder ruhig und normal wurde. Der scharfe Paprika war ihm in Augen und Ohren gedrungen, und er muß wirklich höllische Qualen erlitten haben. In der Hoffnung, daß der ,,Duft" der zehn Monate verschlossenen Räume Infolge ständigen Offenlassens von Türen und Fenstern sich bald legen werde, gingen wir zu Bett. In der Nacht fiel ich von meinem auf Kisten improvisierten Lager herunter. Das war mir eine Lehre. Für die nächste Nacht verbarrikadierte ic [..]
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Beilage Jugendbrief: Folge 55 vom Oktober 1964, S. 2
[..] tes" herangeschafft. Schließlich konnte die Situation mit einem schnell geschnittenen Stöpsel endgültig gerettet werden. Inzwischen hatten eifrige Köche mit dem Braten des Fleisches begonnen, und der Duft lockte schnell alle herbei. Das Wasser lief uns schon im Munde zusammen, und keiner konnte das Garwerden abwarten. Dann war es aber soweit: mit einem Pappteller, mit oder ohne Besteck bewaffnet, empfing man sein Stück (es blieb nicht bei dem einen) und lagerte sich, zufriede [..]
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Beilage SdF: Folge 10 vom Oktober 1964, S. 11
[..] rs, die andern beim Heizen, und hingerafft Hat den Hammel das Messer des Fleischers. Am Lagerfeuer der Feind! Durch die Luft schwlrrts drohend: Pechkränze? Wacken? Nein, saftiger Braten voll würzigem Duft und Stritzel, knusprig gebacken. Fürst Bäthory und sein Hofstaat beim Mahl belachen den Schwank dieser Sachsen. Da hören sie murmeln im-iueiten Tal und Waffenkllrren im Wachsen. ,,Die Szekler woll'n heim!" Der Fürst ist erbleicht. ,,Sie wollen die Aussaat bestellen; sie ford [..]
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Folge 9 vom 15. September 1964, S. 6
[..] schon das Feuer angemacht u. zw. von dem dort reichlich vorhandenen ofenfertigen Brennholz, was eigentlich keine Kunst war. Kunst hin, Kunst her, es brannte gut, und bald stieg einem der altbekannte Duft der fachmännisch zubereiteten ,,Mititei" in das Atmungsorgan, das wir aus verschiedenen Gründen im Gesicht herum tragen. Kostproben wurden verabreicht. Verkauft werden konnten, zum Leidwesen dessen, der nach Möglichkeit alles in Geld umsetzt (und wenn es Gurken sind) nur zwe [..]









