SbZ-Archiv - Stichwort »Keineswegs«

Zur Suchanfrage wurden 960 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1981, S. 3

    [..] den Beinen, über die Lenkstange gekrümmt, dahinzog, unseren Gärtner zum Beispiel. Ich bewunderte ihn. Ich lieh mir heimlich sein Rad, lernte es fahren und fühlte mich glücklich, denn mir leuchtete es keineswegs ein, daß ein Bicycle ordinär sei oder gar ungesund, wie man mir zum Überfluß einreden wollte. Indessen, wer sonst als der Gärtner brachte es fertig, Pedale zu treten? Niemand! Kein Bürger, kein Knecht, keine Magd, kein Arbeiter, eben nur der Gärtner, und der war in Hol [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1981, S. 8

    [..] tlichen Äußerungen bezeichnet die Keintzel/Kisch-These als falsch. Zwar ist meine Abhandlung über den Vergleich der Bistritzer Mundart mit dem Spruchatlas des deutschen Reichs [Marburg ] keineswegs ,,im Negativen steckengeblieben'', wie mein hochverehrter Freund Andreas Scheiner in seiner Besprechung schrieb. Meine Abhandlung hatte sich bewußt das zum Ziel gesetzt, was der Titel aussagt, nicht mehr und nicht weniger. Daß mein Vergleich negativ ausfiel [,,Die Mund [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1981, S. 1

    [..] de, sie hätte sich zumindest in diesem einen Fall vom Gegenteil überzeugen lassen müssen. Erstens hatten nämlich die siebenbürgischen Jugendlichen unter der fachkundigen Leitung von Klaus B ö h m e r keineswegs nur die eigenen Volkstänze, von denen es bekanntlich sowieso bloß drei gibt, eingeübt:, sie zeigten Tänze, die zwar in Siebenbürgen' getanzt, aber bei anderen Stämmen ,,erfunden" wurden. Dabei achtete Böhmer allerdings darauf, daß ,,der Charakter des Tanzes dem Charakt [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1981, S. 8

    [..] ahren uni den Liebsten weinte, von dem noch nicht einmal sicher war, ob er noch lebte, war sie wohl selber schuld, wenn sie sich in all den Jahren von keinem andern hatte trösten lassen. Sah sie doch keineswegs aus, als ob nicht dieser und jener hätte versucht sein können, sie ohna viel zu fragen in seine Arme zu schließen, womit bekanntlich alle Tröstung beginnt und aufhört. Auf den Fotos aus frühen und späteren Tagen sah sie aus wie die Filmschauspielerinnen, denen man das [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1981, S. 3

    [..] ittelalter sind eine Seltenheit und daher für unsere Sprachgeschichte von erheblicher Bedeutung. Und noch eine Bemerkung am Rande, zu einer' Äußerung Nußbächers, die für sein Buch belanglos und daher keineswegs wertmindernd ist. Auch er, der Historiker, wie die meisten unserer siebenbürgisch-sächsischen Forscher, widersteht der Versuchung nicht, die Urheimatfrage der Siebenbürger Sachsen zu berühren. Die Tatsache, daß einige burzenländische Ortsnamen auch im Umland von Koblen [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1981, S. 8

    [..] , Jahre alt -- daß jener siebenbürgisch-deutsche von der Siegerjustiz nach Kriegsende zum Tod verurteilte unschuldige Arzt, den er vergebens zu retten bemüht war und dessen Namen er vergessen hat, keineswegs, wie ich wähnte, Dr. med. Fritz Klein gewesen sein könne, denn den habe man schon im Dezember gehenkt,"jenen anderen erst . Diese Feststellung überzeugt! Daß ich die Zeitunterschiede übersah, vermag ich zu erklären. Ich las Hentigs Erinnerungen ..Mein Leben ei [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1981, S. 9

    [..] solchen Gefährdung sein, reicht aber doch wohl nicht aus, um alle Sorgen beiseite zu schieben. Eine gewisse Erleichterung hat die Errichtung einer Universität in Hermannstadt gebracht, die zwar noch keineswegs alle Fakultäten oder Fachbereiche umfaßt, aber doch auch einige deutschen Wissenschaftlern Arbeitsmöglichkeiten geboten hat. In diesem Zusammenhang muß auch auf das der Klausenburger Universität unterstellte, aber doch weitgehend selbständig in Hermannstadt wirkende ev [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1981, S. 9

    [..] enten, sondern auch Professoren. Ebenso gab es Verbindungen nach Padua, Bologna und Leyden, später nach der Reformation vor allem auch nach Wittenberg und Basel. Die Lehrer waren zwar angesehen, aber keineswegs hoch bezahlt. In Hermannstadt bezog um der Rektor ein Jahresgehalt von Gulden (ein Ochse kostete damals Gulden) aber er mußte damit auch seine Mitarbeiter bezahlen; es waren dies oft nur ältere Schüler, die die jüngeren zu unterrichten hatten. Daß die Lehrer [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1981, S. 5

    [..] äste beim Stadtfest in der französischen Partnerstadt Arras. Überall wurden die Siebenbürger freundlich empfangen und gut untergebracht, und sie mußten natürlich pikant und genußvoll essen, was ihnen keineswegs schwerfiel. Zwischen bis Gänge mußten während eines Mahls bewältigt und beim anschließenden Bewegungsausgleich auf Tanz- und Musikbühnen wieder abtrainiert werden. Mit französischen und ungarischen Weisen eroberte sich die Blaskapelle die Herzen der Arraser Bürger [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1981, S. 12

    [..] gegen: ein Feind von Phrasen, Probleme weltweiter Aufrüstung, Hungerzonen, revolutionäres Rütteln an satten Industriegesellschaften. Die Wiedererschaffung eines sächsischen Fahnensymbols nun gilt der keineswegs freiwillig nach Österreich verpflanzten Gemeinschaft der Siebenbürger in Wien, Niederösterreich und dem Burgenlande heute als stummer Protestschrei an eine gleichgültige, kenntnislose Umgebung, daß hier Siebenbürger wach sein wollen in ihrer Sorge um die in sozialistis [..]