SbZ-Archiv - Stichwort »Keineswegs«
Zur Suchanfrage wurden 960 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 7 vom 1. Juli 1951, S. 4
[..] Volksminderheiten drangsalierten. Auch die Deutschen sanken nun von Meer zu Meer in die Gattung der Staatsbürger geminderten Rechts ab. Man hatte zwar die Selbstbestimmung der Völker verkündet, doch keineswegs gerecht durchgeführt, sondern duldete sogar, wie zum Beispiel bei den Tschechen, daß Terror den Willen der Bevölkerung brach. Man schwächte Deutschland über jede Billigkeit und fügte ihm unerträgliche Verluste zu, ohne die Bevölkerung zu befragen, und entlastete sich d [..]
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Folge 6 vom 1. Juni 1951, S. 1
[..] e in Deutschland selbst erzielten Fortschritte abhängig zu machen. Man ist sich bei den maßgeblichen Stellen darüber klar, daß ein derartiger Nachweil beim gegenwärtigen Stand der Vertriebenenpolitik keineswegs leicht zu erbringen wäre. Zum Teil sind einzelne Sachverständige sogar bereit, die in der letzten Zeit von Seiten verschiedener Landesverbände der Vertriebenen vorgebrachte Kritik an der Tätigkeit des Bundesflüchtlingsministers als im Grundsatz weitgehend berechtigt an [..]
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Folge 6 vom 1. Juni 1951, S. 2
[..] ericht eine Errechnung des Volksvermögens und der von der Industrie in den letzten Jahren, durchgeführten Investitionen vor und kommt zu dem Ergebnis, daß die Belastung durch das Vertriebenenprogramm keineswegs als zu hoch angesehen werden kann. Schließlich wird die Aufnahme einer Anleihe im Ausland befürwortet, die Jahre nach Durchführung des Planes zurückgezahlt werden könnte. In den letzten Absätzen des Berichts ist die Forderung an die Bundesregierung enthalten, in Zusa [..]
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Folge 6 vom 1. Juni 1951, S. 3
[..] Über ihnen hängt das Unglück wie eine Gewitterwolke. Die Frauen laufen mit verweinten Augen herum, die Männer diskutieren immer wieder das eine Thema: ,,Wohin wird man uns schaffen?" Dabei wohnen sie keineswegs in Palästen. sind noch immer in Massenquartieren zusammengepfercht, bewohnen das BeheKswohnlager, Baracken, in denen- einst russische Kriegsgefangene untergebracht waren, und nur nennen so etwas wie eine Wohnung (ihr eigen. Trostlos sieht auch ihre soziale [..]
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Folge 6 vom 1. Juni 1951, S. 6
[..] Välcov alles bloß aus Holz und Lehm zusammengebastelt ist und überdies noch alle paar Jahre mal von dem Hochwasser der Donau überflutet und zunichte gemacht wird. Auch leben die Einwohner von Välcov keineswegs vom Handel und von der Seefahrt wie die stolzen Venezier, sondern ausschließlich vom Fischfang, einer schweren und harten Arbeit. Ob ihre Schweigsamkeit und Verschlossenheit damit zusammenhängt? Jedenfalls herrschen die struppigen Graubärte unter den Männern, die herbe [..]
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Folge 1 vom 1. Januar 1951, S. 1
[..] e überv/indung des Nichts, vor dem wir alle hier in Deutschland standen, um nur die schwersten Belastungsproben aufzuzählen, sie wurden gemeistert, wenn auch unter schweren Opfern. Auch wenn wir noch keineswegs einen Stand erreicht haben, von dem wir sagen könnten, daß wir uns darin wohlfühlten und damit sehen lassen könnten, das Entscheidende ist, daß sich die überwiegende Mehrheit unserer Landsleute durchgerungen hat. Nun leben wir also hier. Die Heimat ist weit und unerrei [..]
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Folge 1 vom 1. Januar 1951, S. 3
[..] haffen". Die jüngste Vergangenheit habe die Beziehungen zwischen beiden Gruppen erheblich belastet, und es gehöre nicht viel Phantasie dazu, um vorauszusagen, daß die nächste Zukunft diese Gegensätze keineswegs verringern werde. Gerade darum aber sollte der Versuch nicht unterlassen werden, diese Kluft auf der Ebene ungezwungener Bewegungen, persönlichen Kennenlernens und menschlicher Wertschätzung überbrücken zu helfen. Neben zahlreichen einheimischen und siebenbürgischen Gä [..]
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Folge 5 vom 15. November 1950, S. 3
[..] urfremden östlichen Welt besonders gezeichnet sind. Unser Europäertum erschöpft sich nicht mit dem selbstverständlichen Eingeborensein, es treibt zum Planen und Handeln. Nicht jeder Binnendeutsche, o keineswegs, fühlt diese Unruhe, aber die Ostdeutschen alle. Was wir litten und schufen, von daher wurde es mitgesteuert. (An dieser Stelle setzte Heinrich Zillich mit der eigentlichen Schilderung der achthundertjährigen Geschichte der Siebenbürger Sachsen ein, deren gewaltiger Bo [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 3
[..] ndert sind, als S a c h s e n bezeichnet werden, hat wohl durch den zweiten Weltkrieg sehr gelitten. Sie sind aber das einzige Deutschtum des Ostens, das nicht ausgewiesen worden ist. Es handelt sich keineswegs um wirkliche Sachsen aus Norddeutschland, sondern um Rheinländer in der Hauptsache aus dem Mosellande, daneben aus dem Kölnischen. Die Mundart ist der sicherste Führer in die alte Heimat. Seit dem . Jahrhundert hat wohl mit der Reformation die neuhochdeutsche Schrift [..]
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Folge 2 vom 15. Juli 1950, S. 1
[..] d namenlos versickern, jeder von der Gunst oder Ungunst des Augenblicks hin- und hergerissen. Es gibt keinen, der eine solche Entkräftigung befürchtet. Wir sind da, tätig, suchend, und wir haben auch keineswegs die Absicht, uns kleinkriegen zu lassen. Wie wir alle die fünf elenden Jahre überstanden haben, werden wir auch die Zukunft überdauern; eines allerdings wollen wir nicht: es f ä l l t u n s n i c h t e i n , n o c h w e i t e r so k l ä g l i c h zu l e b e n w i e b i [..]









