SbZ-Archiv - Stichwort »Keineswegs«
Zur Suchanfrage wurden 960 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 12 vom 31. Juli 1977, S. 3
[..] Wirren, Gebietszwistigkeiten, schwelende Krisenherde und derlei mehr, und dabei fällt einem ein, daß der Balkan jahrzehntelang als das ,,Pulverfaß Europas" galt -- eine Metapher, die ihre Aktualität keineswegs eingebüßt hat: denn auf dem nach wie vor zerstrittenen, konfliktträchtigen Balkan überschneiden sich ebenfalls nach wie vor die strategischen Interessen außerbälkanischer Mächte. Doch diesen Assoziationen folgen auch andere, freundlichere. Man sieht vor sich ein überau [..]
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Folge 11 vom 15. Juli 1977, S. 2
[..] ziehungsanstalten, aus den immer noch berüchtigten Schläger- und Ganovenvororten Bukarests, für Streuner, nomadisierende Zigeuner, Beschäftigungslose, Vorbestrafte, Diebe, aber auch Homosexuelle usw. Keineswegs sind die ,,Schwarzen Brigaden" Pioniereinheiten im streng militärischen Sinn, sondern werden zum Teil beiArbeiten eingesetzt, zu deren Verrichtung noch bis vor einigen Jahren nur die beliebig verwendbaren politischen Häftlinge herangezogen werden konnten. Der auf eine [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 1977, S. 1
[..] r seien. Die Spekulation dabei war, daß die Deutschen als Sachsen oder Schwaben gelten sollten, nicht als Deutsche. Es gibt in Siebenbürgen beflissene Sachsen, die behaupten, Rumäniens Deutsche seien keineswegs ein Teil des deutschen Volks. Auch hier im Westen gibt es einen oder zwei, die dasselbe erklären. Ob es bei den Ungarn derlei gibt, ist zweifelhaft, die Volkszählung erwies ihr erstaunliches Volksbewußtsein. Doch auch die Deutschen bereiteten ihren Abtrünnigen eine Nie [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1977, S. 3
[..] vor" zehn Jahren bestürmt uns der Gedanke an die Unseren, die in Siebenbürgen leben. Das Recht auf Freizügigkeit jedes Bürgers, zu dem sich auch Bukarest in der Konferenz von Helsinki bekannte, wird keineswegs allgemein gewährt und ist nur mühsam und mit Demütigungen, Beschimpfungen, außerdem kostspielig zu erreichen. Was den Deutschen Rumäniens die rote Macht bescherte, war vollkommene Enteignung nicht allein ihrer Habe, nein, selbst ihrer bürgerlichen Freiheiten; sie sind [..]
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Folge 8 vom 15. Mai 1977, S. 4
[..] Teil von Deutschen bewohnt werden, und ihre wirtschaftliche und kulturelle Leistung auch heute noch auf Schritt und Tritt spürbar ist. Die Deutschen stehen ihrer Geschichte und ihren Kulturdenkmälern keineswegs gleichgültig gegenüber. Hermann Fabini leitet seit Jahren fachkundig die komplizierte und kostspielige Restaurierung des alten Rathauses in Hermannstadt, Hans Fakkelmann ist an der neuen Stadtplanung von Temeschwar maßgeblich beteiligt und Paul Niedermaier erforscht im [..]
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Folge 7 vom 30. April 1977, S. 3
[..] r gehören, dann neue Werke von Heinrich Zillich, Hans Diplich, Rudolf Hartmann, Alfred Csallner, Stefan Schmied, der eine Geschichte der .Sathmarer Schwaben veröffentlichte. Damit ist die Bücherschau keineswegs erschöpft; sie enthält noch eine Fülle von Rezensionen. Unter den sonstigen Aufsätzen seien genannt Professor Anton Scherers Schilderung des von Felix Milleker geschaffenen Werschetzer Museums, Professor Oskar Wittstocks Darlegung der Bedeutung der Flanderer für Ungarn [..]
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Folge 6 vom 15. April 1977, S. 4
[..] stes besonders hart vor Augen geführt. Wer wie ich die Vitalität und Tatkraft dieses Mannes kannte, wußte schon bei seinem Eintritt in den Ruhestand, daß der nun beginnende neue Zeitabschnitt für ihn keineswegs ein Ausruhen bedeuten würde, sondern daß er darin die Möglichkeit sah, seine immer noch ungebrochene Arbeitskraft, seinen unerschöpflichen ideellen Reichtum und seine stete Hilfsbereitschaft als Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in besonde [..]
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Folge 3 vom 15. Februar 1977, S. 2
[..] Kameraden. Sie waren alle ohne Wenn und Aber opferbereit, nicht bloß für die kleinsächsische Bodenständigkeit, sondern für unser ganzes großes Volk und für ein von ihnen ersehntes freies Europa, doch keineswegs für die heutigen Zustände Siebenbürgens. Im letzten ,,Licht der Heimat" veröffentlichte Hans Phüippi einen von Adolf Meschendörfer empfangenen Brief, womit er dem Toten keinen Liebesdienst erwies, denn wie der Dichter die Lage unseres Volksstammes -- zumindest dam [..]
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Folge 3 vom 15. Februar 1977, S. 6
[..] nnte man als Frau, die gerne und gut tanzt, den Partner auffordern. Ich mußte feststellen, daß sich die Partner mit Vergnügen aus ihrem Dornröschenschlaf am Ballsaaltisch erwecken ließen, es kam also keineswegs zu einem Schleifen zur Schlachtbank. Die gerne tanzenden Herren wieder Zeigten ob ihrer solcherart beschnittenen Rechte keine betrübten Mienen, sie ließen sich auch durch die ,,Damenwahl"tafel nicht behindern, selbst zu wählen. Wäre es so abwegig, wenn sich andere Ball [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 1977, S. 6
[..] onen, Sachberichte oder Statistiken niemals erfassen noch aussagen können, ist in den folgenden Zeilen mit dichterischem Gespür eingefangen -- bedrückendes Dokument unserer Zeit. (Die Red.) Als Gast? Keineswegs! Sondern mittendrin in der Großfamilie -- nicht in ,,einem" Heim, sondern im Heim: zu Hause. Für-solche, die nach ersten verwirrenden und überwältigenden Anfangseindrücken nur schwer wieder zu sich selber finden, bedeutet dies viel... Nach einem Wettflug mit der Zeit e [..]









