SbZ-Archiv - Stichwort »Keineswegs«
Zur Suchanfrage wurden 960 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 9 vom 5. Juni 1972, S. 3
[..] en und anderen Bild, zweifeln an der Namengebung des Autors und suchen selbst nach einer erklärenden Bezeichnung. Diese kann doch in jedem Falle nur ein Metapher sein, mit der sich ein benanntes Ding keineswegs identifizieren mag, gleichviel ob der Name schmückt oder verfälscht. Ich darf hier eigene Ausführungen wiederholen. Die großen eindrucksvollen Blätter stellen Gestalten und Ereignisse dar, die namenlos und ungewiß sind und aus dem Dunkel eines hintergründigen verscholl [..]
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Folge 7 vom 30. April 1972, S. 7
[..] er nicht in die Kiste paßt, die Beine wie einem Ochsen abhackt und sie ihm unter die Achseln schiebt. Der Schafhirte selber, Mosch Mailat, der Mokan also, beteiligte sich nicht an dem Streit, und das keineswegs nur seiner Taubheit wegen. Er wanderte tagaus, tagein im Gang zwischen den Betten, die Hände unter den Hosenbund geschoben, gelassen vom Fenster zur Tür und zurück. Aber diesmal blieb er vor meinem Bett stehen und fragte: Sind auch Sie unschuldig hier? Darauf ließ sich [..]
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Folge 3 vom 20. Februar 1972, S. 1
[..] gerettet und man hat die Geschichte fast aller abgetretenen Gemeinden zusammengestellt. Von den rund Kareliern sind ca. aktive Verbandsmitglieder. Ihre Eingliederung hat die Karelier keineswegs gehindert, Hoffnung auf Rückgabe ihrer Heimat zu hegen, worauf sie meinen, sowohl einen völkerrechtlichen als auch einen naturrechtlichen Anspruch zu haben. Auf dem AWR-Kongreß wurde auch den deutschen Spätaussiedlern hinreichende Aufmerksamkeit gewidmet. Man behandelt [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 1972, S. 2
[..] er Jahre abzeichnet, und da die Vorgänge im Zusammenhang mit dem Erscheinen von Paul Gomas Roman O s t i nato in der westlichen Welt einiges Aufsehen erregt haben, war die Situation des Vortragenden keineswegs beneidenswert. Ist es unter solchen Umständen nicht eine Kunst, gleichzeitig linientreu (in heimischer Sicht) und glaubhaft (in der hiesigen Perspektive) zu erscheinen? Daß Paul Schuster bei der Fahrt gerlich und ideologisch nützlichem Tun zu animieren. In seiner Analy [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1971, S. 2
[..] wenn sie Schwierigkeiten haben. Das Bewahren und Sammeln war leichter als das Einbringen und Weitergeben. Dieses bedarf einer klugen Strategie. Nach der der wirtschaftlichen und sozialen Bettung, die keineswegs voll gelungen ist und auch nie voll gelingen konnte, ist die Investition des Kulturellen und Geistigen der schwierigere Teil. Er ist weniger auf die wirtschaftlichen Verhältnisse, sondern auf MenAuswandererschicksale... Eine ,,sechste deutsche Literatur?" Begegnungen v [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1971, S. 3
[..] zlich Licht auf ganze Landschaften bis dahin verhüllter Schicksalsgeschichte dieses stets tragisch umwitterten Menschen verbreiteten. Gerade diese Entdeckungen lösten besonders starke, bis heute noch keineswegs erlahmte Ausstrahlungskräfte seines Wesens aus... Der Direktor des Instituts für Pädogogische Forschung an der Universität Gießen, Prof. Dr. Wir Sachsen in Siebenbürgen sind in unserer ganzen Erscheinung, dem Wesen nach, eine Insel im Lande. Stephan Ludwig Roth Hans Mi [..]
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Folge 19 vom 30. November 1971, S. 4
[..] ,,siebenbürgischsächsischen Volkskunst", von Frau M a r i e Luise Müller instruktiv dargestellt und vorgetragen. Wenn auch ein Apparat zum, Vorführen der mitgebrachten Bilder fehlte, so schadete das keineswegs dem fesselnden Vortrag, und die auf Einladung der Frauen- und Sozialreferentin, Frau Hunscha, zu Kaffee und Kuchen eingeladenen Frauen -- auch Männer waren in erstaunlicher Anzahl erschienen -folgten den Ausführungen mit Interesse. Frau Müller legte dar, wie die in fre [..]
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Folge 17 vom 31. Oktober 1971, S. 2
[..] laube nach wie vor, diese Veröffentlichung verantworten zu können. --· Die Diskussion zum Anti-Rassismus-Programm des ökumenisdien Rates der Kirchen sei auch nach den Erklärungen von Addis Abeba noch keineswegs zu Ende. ,,Die sauberen und die schmutzigen Hände sind nicht allzuleicht auseinanderzuhalten", betonte Dietzfelbinger. Im übrigen habe man im deutschen Land anderen Völkern die Erfahrung der Schuld voraus. Gerade diese Tatsache müsse dazu führen, ,,im Wissen darum, daß [..]
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Folge 17 vom 31. Oktober 1971, S. 3
[..] er Familie in Marburg ansässig wurde." ,,Große Zeiten sind niemals glückliche Zeiten gewesen", hat einmal der allezeit und allen Regimen unbequeme Oswald Spengler in ,,Jahre der Entscheidung" gesagt. Keineswegs alle Männer solcher Zeitläufe sind groß, die berufen werden. Aber sie dürfen eines nicht sein: Mietlinge. Und sie sollen sich selbst treu bleiben, damit Freund und Feind weiß, mit wem er es zu tun hat. Wilhelm Staedel, ein gütiger Seelsorger, Freund und Helfer, hat mit [..]
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Folge 14 vom 15. September 1971, S. 4
[..] ändnis für die rumänische Kultur hin. Als Beweis wird u. a. Ciseks Briefwechsel mit Lucian Blaga und N. Tonitza zitiert. AI. Oprea weist nach, daß Cisek den schwer zu umschreibenden Begriff ,,suflet" keineswegs als etwas Irrationales auffaßt, sondern als eine geistige Haltung, die auf diesem Boden auf natürliche Weise und durch Assimilation von Elementen, die ihm wesensverwandt sind, gewachsen ist... E. R. [..]









