SbZ-Archiv - Stichwort »Keineswegs«

Zur Suchanfrage wurden 960 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 27. Februar 1957, S. 1

    [..] Der ursprüngliche Plan, durch das Hineinpressen von Millionen besitzloser Menschen in das tödlich geschwächte Westdeutschland die Proletarisierung voranzutreiben, ist gescheitert. Es hat sich daraus keineswegs ein günstigerer Boden für die kommunistische Propaganda ergeben, sondern die Vertriebenen sind mit zur stärksten Bastion des Antikommunismus geworden. Jetzt hofft man kommunistischerseits auf ein langsames Erlöschen des deutschen Anspruchs auf die geraubten Gebiete und [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 2

    [..] außerordentlich deutlich und berührt damit eine Frage, die jeder Verantwortliche in der Presse bisher aus Gründen zu behandeln scheute, die man Sachsen nicht zu erläutern braucht. Man könnte ihm die keineswegs unschädliche Redseligkeit noch zugutehalten, doch unerträglich ist es, daß dieser Etappenheld unseren Brüdern daheim den Mut zum Ausharren predigt, während er nicht einmal seinen Namen nennt. Es gehörte von je zum Kundenfangdienst gewisser Prädikanten, zu versichern, m [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 3

    [..] habe, direkt über meinem Schreibtisch, und der ist doch gerade gut genug -- nicht wahr? * inrich Zillich lieh mir heimlich sein Rad, lernte es fahren und fühlte mich glücklich, denn mir leuchtete es keineswegs ein, daß ein Bicycle ordinär sei oder gar ungesund, wie man mir zum Überfluß einreden wollte. Indessen, wer sonst als der Gärtner brachte es fertig, Pe* dale zu treten? Niemand! Kein Bürger^ kein Knecht, keine Magd, kein Arbeiter, eben nur der Gärtner, und der war in H [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 6

    [..] überflüssig geworden. ,,Internationales Leben" stellt fest, das Kominformbüro sei fast unentbehrlich gewesen bei der Lösung verschiedener Probleme des Marxismus-Leninismus, und seine Auflösung dürfe keineswegs als ein Zeichen der Schwäche gewertet werden, noch weniger als ein Zugeständnis. Die Zeitschrift verlangt energisch, daß die Einheit des KomPOLEN munismus nicht nur in den prinzipiellen Fragen, sondern auch bei ,,konkreten Einzelheiten" unverzüglich wiederhergestellt w [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 8

    [..] tigenfalls auch den Bestattungsaufwahd. Die Inanspruchnahme von Fürsorgeunterstützung ist besonders durch die infolge der beiden letzten Weltkriege bedingten Zerrüttung unseres gesamten Sozialgefüges keineswegs entehrend. Der Währungsschnitt tat hier ein übriges. Dem Hilfsbedürftigen steht gegen die Versagung der Fürsorgeunterstützung der Einspruch zum Spruchausschuß zu. Ein solcher Spruchausschuß ist bei jedem Bezirksfürsorgeverband zu bilden. Gegen die Entscheidung dieses S [..]

  • Folge 11 vom 29. November 1956, S. 5

    [..] wjetpropaganda nachsagen lassen, sie seien ,,monarchistische Konterrevolutionäre". ' Man sollte dem Treiben endlich. Schranken setzen! Diese ganze legitimistische Plänemacherei am Starnberger See ist keineswegs so romantischharmloswiemanchebehaupten. Der unverantwortliche Bühnenauftritt Ottos wegen der Stephanskrone hat gezeigt, welche verhängnisvollen Folgen heraufbeschworen werden, wenn man in Pöcking ,,die Stunde gekommen" glaubt. In Ungarn verblutet ein Volk -aber Otto v. [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1956, S. 4

    [..] utschen Belange der Genosse Michael Schuster. Der jährige ehemalige Eisendreher ist stellvertretender Vorsitzender des Regional-Volksrates, also etwa Regierungsvizepräsident. Michael Schuster ist : keineswegs Alt-Kommunist, denn Komunisten gab- es in Rumänien bis nicht mehr als tausend. Auch heute, inzwischen zum Abgeordneten im Bukarester Parlament avanciert, erzählt Michael Schuster aus freien düng zurückziehen, und zwar mit allen Waffen. Jedem Entwaffnungsversuch vo [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 2

    [..] , es müsse in Kauf genommen werden, daß die Stellungnahme der Verbände je nachdem mehr den Auffassungen der einen oder anderen im Bundestag vertretenen Partei entspricht oder zuwiderläuft. Damit wird keineswegs der überparteiliche Charakter der Verbände in Zweifel gestellt, zum mindesten schon deshalb nicht, weil dieselben Themen inerhab sämtlicher Parteien erörtert werden und hier gerade auch eine Stellungnahme der Vertriebenen manches zur Klärung der Meinungen und Richtunge [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 8

    [..] ufzunehmen. In der anschließenden Diskussion stellte Staatssekretär Weißhäupl vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge fest, daß die Eingliederung der Heimatvertriebenen noch keineswegs in dem Maße vollzogen ist, daß schon jetzt auf eine Betreuung dieses Personenkreises verzichtet werden könnte. Dem Hauptausschuß werde daher auch in Hinkunft eine wichtige Aufgabe zufallen. Aus der Fülle der vom Bundesrat eingebrachten Änderungsanträge griff der Staats [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 2

    [..] iligt würden, da die Industrie in jeder Hinsicht bevorzugt werde. Es fehle an den notwendigen' Gebäuden, um die Kolchosen richtig aufbauen zu können, ebenso wie an Maschinen. Die vorhandenen reichten keineswegs für die Kollektive aus und seien zum größten Teil stark reparaturbedürftig. Als Sensation wurde empfunden, daß an der Stirnwand des Tagungsraumes ein großes Bild des verstorbenen Staatspräsidenten Klement Gottwald und nicht das des jetzigen Staatspräsidenten Zapotocky [..]