SbZ-Archiv - Stichwort »Wer Kennt«

Zur Suchanfrage wurden 2008 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 14 vom 15. September 1971, S. 7

    [..] e auf die diesseits des Baches gelegene Staatsfarm. ,,Was kann man von den Zigeunern anders erwarten? Die haben ja keinen Glauben. Ich wäre an seiner Stelle ins nächste Dorf gefahren und hätte mir vom Popen eine Liturgie singen lassen." ,,Horodonc ist ein Zigeuner?" ,,Ja. Er kennt Ihre Familie übrigens gut. Muß scheinbar früher bei Ihren Großeltern gearbeitet haben. Jetzt ist er natürlich fein raus: Chef der Wagenschmiede auf der Staatsfarm. Möchten Sie ihn nicht begrüßen? Er [..]

  • Folge 13 vom 31. August 1971, S. 2

    [..] gelegenheit. An dem Maße, in dem das bewußt ist, an der Hartnäckigkeit unseres geistigen Widerstandes gegen sie werden dermaleinst Selbstbehauptungswille und Selbstachtung dieses Volkes gemessen werden. Denn die Geschichte kennt Beispiele, da härtere Proben gegen Druck, Lüge und Unmenschlichkeit durchgestanden werden mußten. Die Mauer, heißt es, sei eine nationale Schande der Deutschen. Die Vokabel ist in jedem Belang unzureichend. Die Mauer ist ein Prüfstein der menschlichen [..]

  • Folge 13 vom 31. August 1971, S. 3

    [..] J. August SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNG Seite KULTURSPIEGEL Die Sprache und wir Die babylonische Sprachverwirrung des XX. Jahrhunderts Von Richard Kerschner Wer kennt das ,,Engleutsch" unserer Tage nicht! Ein findiger Kopf gab dem von englischamerikanischen Wörtern durchsetzten Gegenwartsdeutsch den treffenden Namen. Wer hat sich den Kopf nicht wundgestoßen beim Entziffern zeitgenössischen soziologischen, politischen, philosophischen Schrifttums? Beim Enträtseln von (sprach [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1971, S. 1

    [..] nden deutschsprachigen Tageszeitung ,,Neuer Weg" auf vier Ganzseiten veröffentlichte Schlußrede Ceausescus schließlich zog das Fazit der Diskussionen. Auf breitester, Front ist damit vor allem paßbar? Denn Rumänien kennt den chinesischen Isolationisums nicht; schon sein erfreulicherweise kontaktreicher internationaler Touristenverkehr beweist das. Daß Rumänien sich trotzdem gegen gewisse Verhaltensweisen westlicher Ausflügler zur Wehr setzen will, scheint unter bestimmten Asp [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 5

    [..] möchte zum Abschluß zwei von ihnen zu Worte kommen lassen. Friedrich Heer, der österreichische katholische Schriftsteller und Historiker, der wie wenige Zeitgenossen die geistige und geistliche Problematik unseres Lebensraumes kennt und artikulieren kann, schreibt im ZusammenhanTM mit der Forderung um mitmenschliche Verantwortung: ,,Humanität, hieb- und stichfeste, wetterharte Humanität als Schoß einer wirklich innerlich freien Menschheit wird nur wachsen können, wenn sie die [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 8

    [..] und durchhalte, dann gilt: Glaubt ihr so bleibt ihr! Für die Siebenbürger heißt das dann: das Beste, was wir je hatten, das wird hier neu. Siebenbürgen in Langwasser und in München, in Mainz und in Australien und in Amerika, aber ganz anders. Dazu braucht es keinen Karpathenbogen und sicher auch nicht diese Trachten. Das ist etwas, was Gott allein kennt: Wie es ja auch einmal ganz neu entstanden ist. Warum einer nach Langwasser gekommen ist, das kann doch nicht allein damit [..]

  • Folge 10 vom 25. Juni 1971, S. 4

    [..] ut der Entsagung, der Hintanstellung, des Verzichts ... Aber welcher andere Weg ist uns geblieben in einer Jahrhunderthälfte, der die Bedrohung des einst unantastbaren Bildes, z. B. durch die Atomzertrümmerung, der, weiter, der Druck kaum erträglicher politischer Explosivspannungen bekannt ist? Die das Schreckgespenst zügelloser Menschenvermehrung und damit des Hungers kennt? Können in dieser Welt die fertigen Bilder, kann das Vertraute noch als unantastbar gelten? ... Sie kö [..]

  • Beilage LdH: Folge 212 vom Juni 1971, S. 2

    [..] und nur so den Zusammenhang mit den Sachsen in der alten Heimat bcwahren. So stehen wir heute bor Gott und beten ,, V a t e r u n s er i m H i m m e l". Der ewige Gott will unsei Vater sein, n seiner Liebe kennt er jeden von uns. Jesus lehrt uns beten: ,,unser". Das heißt: unser Gebet darf nicht selbstsüchtig sein. Es schließt uns zusammen mit allen, die so beten, also auch mit allen unseren Lieben, Freunden, Stammesgenossen, die vielleicht in eben dieser Stunde drüben in S [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1971, S. 2

    [..] en kann -- z. B. weil Dubcek die Segnungen Moskaus mißverstand. In Honecker verkörpert sich -- ähnlich wie in dem iwei Jahre jüngeren Berliner Stoph -- das völlig ent-persönlichte Parteiwerkzeug. Wer diese Zöglinge kommunistischen Parteidrills kennt, kann, wenn er unvorbereitet ist, das Grauen lernen, da unumschränkte Macht hinter ihnen steht. Es soll hier kein Teufel an die Wand gemalt werden, denn der neue Parteisekretär der SED ist keiner. Aber wenn selbst Kommentatoren un [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1971, S. 3

    [..] mit dem rumänischen Volk auf diesem Territorium zu intensivieren. Die Forschungen und Studien, die unternommen werden, sollen die Herausgabe einer entsprechenden Geschichte ermöglichen, von den Positionen der marxistisch-leninistischen Wissenschaft, der der Kenntnis und Unterstreichung der Rolle der Massen, des Beitrags der Werktätigen, ungeachtet der Nationalität, zu allem, was bis heue in Rumänien verwirklicht wurde. Auf diese Weise wird es klarer ersichtlich, wie die Rumän [..]