SbZ-Archiv - Stichwort »Alles Liebe«

Zur Suchanfrage wurden 6903 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 9

    [..] er alten Heimat. Der Bundesobmann umriß nach manchen geschichtlichen und kulturellen Rückblicken die Probleme unserer Gemeinschaft hier und die Mühe, die man zu ihrer Lösung, meist von der Menge der Landsleute nicht erkannt, aufwendet. Dabei ist die erste Aufgabe unserer Gemeinschaft hier alles andere als die große Politik. Die erste Aufgabe ist die Pflege der völkischen Eigenart, die sich als harmonische Ergänzung des vielgestaltigen kulturellen Bildes in die neue Heimat ein [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 10

    [..] d Arbeitskamerad Michael Prall aus Laakirchen. Nachbarschaft Wels Geburten: Bei unseren Landsleuten Johann ttnd Sofia Schuller in Marchtrenk kam am . August ein kleines Mädchen zur Welt. Es erbielt den Namen Rosemarie und wir wünschen Ihr und ihren glücklichen Eltern alles Gute fürs Leben. Trauungen: Unsere langjährige Jugendreferentin, Frl. Hilde Durst aus Buchkirchen bei Wels, begab sich in der zweiten Augusthälfle dieses Jahres still und heimlich in den Hafen der Ehe. Wir [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1964, S. 1

    [..] ute moralische Unterstützung erwarten von Menschen, die vor kaum Jahren aus ihrer Heimat grausam vertrieben wurden und lange Zeit größtem Elend ausgesetzt waren. Als Pfarrer würde ich sagen: Gottes Wege sind wunderbar -- und er führt alles herrlich hinaus." K. Herzliche Grüße zum Heimattag Eine zum Heimattreffen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Nordamerika erschienene Festschrift spiegelt den Geist "wieder, in dessen Zeichen die großangelegte Veranstaltung s [..]

  • Beilage LdH: Folge 131 vom September 1964, S. 2

    [..] lt gegeben, Die heut noch wie ein Engelssang Durchbebt in ein Wanderleben, Und stand ich Wache Tag und Nacht I m Krieg, in eis'gen Nächten. Und mochte ich in blut'ger Schlacht Um Sein und Nichtsein fechten: Dich hörte ich in banger Not, Als sei's der Mutter Glaube, Die, bleich, beschwört den wilden Tod, Daß er ihr Kind nicht raube. -Vorüber alles. Wie es kam, So jäh ist's auch verflogen, -Und wird des Lebens Flügel lahm, Erlischt der Regenbogen: So singt die Heimatkirche doch [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1964, S. 4

    [..] Trotz seines Alters kann Walter Connerth den Heiminsassen in seiner Bastelstube manche Wünsche erfüllen. Geistig rege, liest er viel und beschäftigt sich intensiv mit allen Forschungen und technischen Erfindungen. Wir wünschen dem Jubilar auch weiterhin alles Gute und noch viele frohe und gesunde Jahre. M. L. Qj Wo uswandetettJbezseeteisende wenden sich wegen.Plalzbucfiung out Schiffen oder Flugzeugen ladvUbersee stets an das HA P£G- L LOYDT?EIS* BÜRO Müncnen ,. [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1964, S. 6

    [..] hplatz", wo man sich häuslich niederließ. Die letzten waren noch nicht angelangt, da hatten die ersten schon das Feuer angemacht u. zw. von dem dort reichlich vorhandenen ofenfertigen Brennholz, was eigentlich keine Kunst war. Kunst hin, Kunst her, es brannte gut, und bald stieg einem der altbekannte Duft der fachmännisch zubereiteten ,,Mititei" in das Atmungsorgan, das wir aus verschiedenen Gründen im Gesicht herum tragen. Kostproben wurden verabreicht. Verkauft werden konnt [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1964, S. 10

    [..] rs volkskundliche Handarbeiten, Webereien und unsere schönen Trachten, die Bauernstube, Hausgerät und handwerkliche Erzeugnisse, die zum Haushalt gehören. Die schönen Kürschnerarbeiten, Mäntel, Westen und Gürtel, ferner alles, was zur ländlichen Kleidung oder der Patriziertracht gehört, Krüge, Schüsseln und Teller, Spinnrocken, das den Wohlstand der Bäuerin zeigende ,,Hohe Bett"'und, soweit erreichbar, auch Urkunden und Familienchroniken. Unsere berühmten Goldschmiedearbeiten [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1964, S. 11

    [..] ,,Geborgenes Herz" und ,,Meiner Mutter", aus denen die folgenden Stophen zitiert werden: Ist's wert, vom Füttern und Melken zu schreiben ein Gedicht? Wer reichte Dir Rosen und Nelken? Nicht einer. Du tatst Deine Pflicht. Hätt ich alles aufgeschrieben, es reichte ein Buch kaum aus, Der Krieg hat Dich dann vertrieben von Acker, Hof und Haus, sa daß Du mit müden Händen noch heute werken mußt. Auf Erden ist Streit allerenden, doch Frieden in Deiner Brust, ·Sie war mein Schirm in [..]

  • Beilage LdH: Folge 130 vom August 1964, S. 1

    [..] rts gewandt in dem, was die Gegenwart nicht mehr erfüllt. Oder gerade umgekehrt. Die Schicksalsnot wird Zum Götzen, der die ganze Gegenwart zum Opfer für sich fordert. Um der schönen Vcrgangenheit willen, die dahin ist, muß nun alles Gegenwärtige unerfreulich sein. Es war n u r schön, was einmal gewesen ist) es war n u r gut, was man verloren hat. So nährt sich das Bewußtsein des eigenen Wertes ständig und erneuert sich an der Klage über das harte Schicksal, Ob nun einer zu s [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1964, S. 5

    [..] lter Mann, um seine Bogen auszuprobieren, zur Jagd nach Alt-Mexiko. Nach tägiger Pirsch erlegte er einen Hirschen. ,,Meinen ersten und letzten", klagte er nachher in einem Brief. ,,Als ich in seine brechen^den Augen sah, schämte ich mich, diesen unschuldigen Bock getötet zu haben. Ich aß monatelang kein Fleisch mehr, fütterte alles Wild, das mir begegnete, ob Vögel oder Hasen. Meine Frau und meine Kinder zweifelten an meinem Verstand. Die Wahrheit ist, daß ich nie Soldat wa [..]