SbZ-Archiv - Stichwort »Die Flucht«

Zur Suchanfrage wurden 2631 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 8

    [..] . . in die Bundesrepublik zuzogen (§ Abs. Ziff. BVFG), das Recht auf den Lastenausgleich versagt? Wir scheinen vollkommen vergessen zu haben, daß für die Volksdeutschen aus dem Südosten die Flucht und Vertreibung schon in den Sommer- und Herbstmonaten des Jahres einsetzte, daß ein Teil von ihnen in dem heutigen Gebiet von Österreich von Dienststellen des damaligen Dritten Reiches aufgenommen und dort befehlsmäßig in neue Aufenthaltsorte eingewiesen, wurden. [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 1

    [..] Nummer München, den . Februar . Jahrgang Befohlenes Recht - erzwungene ,,GnadeSchauprozesse sollen die Massenflucht aus der SBZ bremsen Von unserem Berliner Korrespondentei»DIE ,,ROTE HILDE" (BENJAMIN) in deren Händen die Justiz der SBZ liegt (Foto Keystone) Zuerst die FreiheitWer mit der rauhen Gegenwart nicht fertig wird, flüchtet sich in das Reich der Erinnerungen und Zukunftspläne."" Er entschlüpft der Wirklichkeit, um in Imaginationen Trost zu finden. Das Geste [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 2

    [..] n Gebeinen Tibor Szamuellys Wien, im Februar Das kommunistische Regime in Ungarn bemüht sich seit einiger Zeit, den Beweis zu erbringen, daß der berüchtigte ,,Henker der Rätediktatur Bela Kuns, Tibor Szamuelly, bei seiner Flucht über die österreichisch-ungarische Grenze am . . von österreichischen Gendarmen oder von ,,weißen Terroristen" ermordet worden sei und nicht, wie die damalige polizeiliche Untersuchung besagt, Selbstmord beging. Budapest will durch die Exhumier [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 9

    [..] Die Unterschlüpfe sind weilt verteilt und gegen Sicht getara*. F«u«r darf nur bei Tag und crar «tu nichtrauchendem Dürrholz gemacht werden. Der Proviant wird in griffbereiten Zwerchsäeken aufbewahrt. Die Flucht muß im Überrumpelungsfalle blitzschnell und ohne Hinterlassung von Spuren erfolgen können. Tagsüber sind die Anhöhen ringsum mit Ausguckposten besetzt; nachts werden Horchposten aufgestellt. Der Standort des Lagers ist so gewählt, daß jed« Annäherung einzelner oder meh [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 2

    [..] tnants der Leibwache des Parteichefs Räkosi, auf dem Hof des Fö Utca-Gefängnisses in Budapest hingerichtet. Sie waren einer Verschwörung angeklagt, deren Ziel es war, im Falle eines Regierungssturzes die Flucht führender Kommunisten zu verhindern. B. F. ,,Die deutsche Position stärken!" Ein Aufsatz des Grigore Gafencu schreibt in der ,,Neuen Zürcher Zeitung": Nachdem die Sowjetunion ihre Ziele erreicht, Asien in Unruhe versetzt und ihre Eroberungen in Europa konsolidiert hat, [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 9

    [..] h fort!" Aber Ott läßt sich nicht davonjagen, er hat nur diese eine Chance, er will sie nicht preisgeben. Er tritt zum Feuer, tut den Zwerchsack von der Schulter, setzt sich. ,,Du wirst doch einem Unglücklichen das Obdach nicht verwehren. Laß mich bei dir übernachten," Jetzt wird Toader heftig. ,,Ich sage dir, ich will mit euch nichts mehr zu tun haben, verstehst du mich!, Ihr bringt mich noch ins Unglück. Scher dich fort!" Er stampft mit seinem Hirtenknüttel auf die Erde und [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 4

    [..] Liebenswürdig und mit älter Kennerschaft schildert Hermann Phleps die Kirchenburg Birthälm. Erich Roth handelt ausführlich und gediegen über unsere sächsische Tradition als eine evangelische. ,,Der Treck" aus dem Tagebuch des Kurators Johann Klein, Obereidisch, ist zweifellos ein wichtiger Beitrag zur Dokumentation der Flucht und Vertreibung. Die wunderbare Darstellung von Traugott Teutsch ,,Die Treue der Kirchenväter von Heitau" haben wir noch in ferner und lieber Erinnerung [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 8

    [..] bäumt sich auf, er stöhnt und krampft die Hände ineinander; trotz der Kälte fühlt er sich fiebern. Als er endlich in einen erschöpften Schlaf sinkt, hetzt er im Traum eine dahin: er ist auf der Flucht, seit Kriegsende immer noch auf der Flucht, neun Jahre schon, und diese Flucht will nicht enden und führt zu keinem Ziel... Der Sprung in die Nacht Es mag gegen drei Uhr morgens sein, da erwacht er, weil der Zug hält. Die Lampe hängt reglos, es ist still, nur das [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 1

    [..] rker anschwellenden Flüchtlingsstrom aus der Sowjetzohe radikal unterbinden. Es wäre gar nicht nötig, den Eisernen Vorhang gänzlich herunterfallen zu lassen; einige Vopo-Regimenter würden ausreichen, die Fluchtwege abzuriegeln. Das dies nicht geschieht, scheint unverständlich, ist aber zweifellos überlegte Absicht. Den Sowjets und ihren deutschen Befehlsempfängern bietet sich die Gelegenheit an, einerseits sozial und politisch, mißliebige Bevölkerungsschichten loszuwerden und [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 2

    [..] ,die Stellung halten". Aber man muß sich klar sein, daß , Stellungen verloren gehen und daß in jedem Monat eine Schlacht für uns und für Europa verspielt wird, die uns - bis Menschen kostet. Die Fluchtwege dieser zurückweichenden ,,Truppen" unsererseits abzuriegeln, wäre ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen das Recht auf Freiheit, das die Flüchtlinge besitzen. Wir müssen sie hinnehmen als Opfer des Kalten Krieges, als Opfer westlicher Fehler und als Bote [..]