SbZ-Archiv - Stichwort »Die Flucht«

Zur Suchanfrage wurden 2631 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 6 vom 1. Juni 1952, S. 4

    [..] reits im Ruhestand, leitete er als Bürgermeister die Geschicke der Stadt Bistritz vor und während der ungarischen Besetzung. Im Gesellschafts- und Freundeskreis war Philippi stets gerne, gesehen. Er 'gehörte zu den wenigen Menschen, von denen man sagen kann, daß sie keine Feinde haben. Das allzu frühe Hinscheiden der lieben Ehegattin zerstörte eine selten glückliche Ehe und stürzte den Gatten in einsame Witwerschaft. Bald darauf waren auch die Kinder dem Hause entwachsen. Der [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 2

    [..] ngsgesetzes ist, wer als deutscher Staats- oder Volkszugehöriger seinen Wahnsitz oder dauernden Aufenthalt im genannten Vertreibunigsgebiet hatte und diesen Wohnsitz oder Aufenthalt im Zusammenhang mit den Ereignissen des zweiten Weltkrieges infolge Flucht, Ausweisung oder Aussiedlung aufgeben mußte. Als Kriegssachschaden gilt ein in der Zeit vom . August bis zum . Juli entstandener Schaden an Gütern der unter Ziffer -- genannten Art (Wirtschaftsgüter, Gegenst [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 5

    [..] r hinübergebracht worden." ,,Ist das möglich?" ,,Du' verstehst also, daß wir nicht mehr mtt gekreuzten Armen zusehen können... Warte einen Augenblick; ich gehe zum Fernsprecher, um Einzelheiten über -die Flucht des Eulgaren zu berichten." ,,Welcher Bulgare?" ,,Der Bulgare, der aus der Jägerkaserne ausgebrochen ist." ,,Mensch, was für Einzelheiten? Woher weißt du denn die Einzelheiten?" ,,Was geht das dich an?" Und indem er das sagte, nannte der Wackere zu dem Fernsprecher. Ic [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 2

    [..] r Schweiz mit der Bestimmung angelegt worden, im Falle einer sowjetischen Besetzung Rumäniens einer etwa Personen zählenden Gruppe führender Vertreter des rumänischen Geisteslebens nach der vorgesehenen Flucht nach dem Westen, hier eine Existenz . zu ermöglichen. Verfügungsberechtigt über den Fonds sind der ehemalige diplomatische Vertreter Rumäniens in Ankara, C r e t e a n u , sowie der ehemalige Botschafter und Direktor im Außenministerium, V i s o i a n u . Diese beid [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 3

    [..] nswerte Erlebnisse im Jahre und nlederzusclireiben. Wir wollen auf diese Weise für eine künftige G e s c h i c h t s s c h r e i b u n g die denkwürdigen Vorfälle aus diesen bewegten Monaten festhalten. Auch Originalbriefe und Dokumente über Aussiedlung, Flucht und dgl. mögen leihweise zur Verfügung gestellt werden. Für fachmännische Auswertung der anfallenden Unterlagen ist gesorgt. Zusendungen werden erbeten an die Redaktion des SüdostEcho, München , Postfach [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 5

    [..] sich die Heimat ohne Gesangverein, Jagendchor und ganz besonders ohne ,,Turner" gar nicht vorstellen. Mitglied der Turnerkapelle zu sein war eine Ehre. Zuletzt waren es musikbegeisterte Männer und Jünglinge, die aktiv mitwirkten, während sich fast ebensoviele ,,Veteranen" als Mitglieder der ,,Erweiterten Musikkapelle" jährlich mehrere Male mit den Aktiven zu ernster Beratung, Frohsinn und Tanz vereinigten. Heute leben im Kreise Rothenfourg o. Tbr. noch etwa Mitglieder [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 3

    [..] erorts rasch und fast zur gleichen Zeit durchgeführt. Wir hatten den Eindruck, daß kein Zeitpunkt russischerseits günstiger hätte gewählt werden können. Die Temperatur sank in der ersten Januarhälfte auf minus --, in der zweiten auf minus -- Grad. An eine Flucht in die Wälder oder in improvisierte Verstecke außerhalb der. menschlichen Behausungen war nicht zu denken. Kurz vorher hatten die rumänischen Polizeiorgane in allen sächsischen Ortschaften Sammellager für die z [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 5

    [..] m er über Nacht berühmt wurde und das ihm den Fontane-Preis einbrachte, durch eine sachliche und nüchterne Sprache aus. Richter geht es nicht so sehr um Dichtung im herkömmlichen Sinne, als um die Dokumentation. Damit hat er sich erneut als ein typischer Vertreter jener Richtung vorgestellt, die in der realistischen Dokumentation der Gegenwart ihren Stil gefunden hat. Den Gefahren dieser Darstellung: der Oberflächlichkeit und der Flucht in die Reportage, konnte Richter auch i [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 2

    [..] ionengrenze überschritten. Hinzu kommt noch die unbekannte Anzahl derjenigen Europäer, die durch Selbstfinanzierung, ohne Inanspruchnahme einer Hilfsorganisation, auswanderten und noch auswandern werden. Sollten uns diese Zahlen, sollte uns die traurige Tatsache dieser Massenflucht aus Europa nicht zu denken geben? Zunächst: es heißt ,,überschüssige" Bevölkerung? Gemeint sind damit in erster Linie zweifellos die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge aus Mittel- und Osteuropa, er [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 3

    [..] it einer gemeinsamen' MassenäusWanderung zu begegnen. Ähnliche alarmierende Nachrichten kommen auch aus anderen-Flüchtlingslagern, in denen Bauern seit über sechs Jahren untätig leben müssen. Die anhaltende Landflucht, die im Bundesgebiet der Landwirtschaft jährlich etwa Menschen entzieht, hat also bereits einen Mangel an Landarbeitern entstehen lassen, der nur noch durch die Arbeitskraft der, noch in den Dörfern lebenden Heimatvertriebenen überbrückt werden kann. Abe [..]