SbZ-Archiv - Stichwort »Keine«

Zur Suchanfrage wurden 11672 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 7

    [..] eberweise erreichten wir ohne weiteren Zwischenfall um Mitternacht die Schutzhütte. Die Behaglichkeit einer solchen hoch gelegenen Herberge hängt in erster Linie davon ab, daß sie gut geheizt ist und keinem Regen, Schnee oder Sturm Einlaß gewährt. Das traf hier zu, und so waren wir gar nicht traurig, daß uns das Schneetreiben den ganzen folgenden Tag unter Dach Siebenbürgische Bauernstickerei Von. Trude G e i ß l e r - N u ß b ä c h e r Mit Händen braun und rauh wie Wurzelstr [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 1

    [..] die politischen Zielsetzungen nicht scheuten, aber dennoch nicht von dieser oder von jener parteipolitischen Gruppierung für sich in Anspruch genommen werden konnten. Denn die Landsmannschaften sind keine im eigentlichen Sinne politischen Zusammenschlüsse und dürfen es auch nicht sein. Sie sind große Nachbarschaftsverbände, erwachsen aus dem Zusammenbruch des Reiches, zusammengeführt aus dem gemeinsamen Schicksal und dem gemeinsamen Heimaturgrund. In ihnen vereinigen sich al [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 3

    [..] en, aber gerade sie wurde dann der Anlaß zu einer spontanen Demonstration für das Schicksal der Ostdeutschen. Gerade als der Sprecher mit den Worten ,,Die ihre Tracht jetzt vor euch tragen, die haben keine Heimat mehr" die ostdeutschen Trachtengruppen ankündigte, wirbelte eine Gewitterbö Staub und Blätter in den Klosterhof, fielen aus dem drohenden schwarzen Himmel die ersten schweren Tropfen. Viele Gäste, um ihre Garderobe besorgt, flüchteten, die Musik brach ab. Aber plötzl [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 4

    [..] en ein wahrer Trost wurde. Pastor Saul aus Ohio überbrachte Grüße der Brüder in den USA und erzählte von ihrem kirchlichen Leben in den dortigen deutschen Gemeinden. Unter dem klaren Hinweis, daß wir keine Freunde und Propagandisten der Auswanderung seien, durfte der Versammlungsleiter doch von Herzen danken für das große Ausmaß der Hilfe und für die feine Art der Betreuung, die gerade die lutherischen Gemeinden den Auswanderern erzeigen. Zu einer richtigen siebenbürgisch-lut [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 1

    [..] bfall von Wien wird schon vor von außen geschickt unterstützt (man denke an L. Kossuths politische Beziehungen), und am Ende steht Habsburgs-Österredchs Untergang. Bös zu diesem Zeitpunkt gab es keine ,,Minderheiten". Das Minoritätsprinzip ist aus einem Gemisch von national-chauvinistischen und demokratischen Spielregeln hervorgegangen. Das ungeschriebene Gesetz, wonach ,,die Minderheit" der Gnade des Mehrheitsvolkes: anheimgestellt war, . trotz vertraglicher Rückversich [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 2

    [..] enen und Flüchtlinge sowie in ihrer Landwirtschaft und in ihrem kulturellen Schaffen gesunde reale Voraussetzungen vorfindet, die eine erfolgreiche Investierung garantieren. Beirat der Volksdeutschen Keine Vertretung der Südostdeutschen Die ,,Salzburger Nachrichten", die sich immer wieder nachdrücklich für die Belange der in Österreich lebenden deutschen Heimatvertriebenen einsetzen, haben kürzlich zu ,,Einseitigkeiten" im ,,Beirat der Volksdeutschen" Stellung genommen und da [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3

    [..] cSe Zeltung Seit« ,Wir sind so verlassen . Dio Tragödie der deutschen Rinder in Jugoslawien München, den . Juli Eine neue Krise Das Jahr scheint für den Bundesvertriebenenminister unter keinem günstigen Stern zu stehen. Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres wird seine Stellung heftig umkämpft. Aus der ersten Schlacht, die durch das Mißtrauensvotum des vorläufigen Vorstandes des BVD ausgelöst wurde, ging er zwar als Sieger hervor, aber es dürfte i [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 4

    [..] en des reinen Bewahrens denkt, um so' leichter nötigt sie die -Vertriebenen' in ein Sonderbewußtsein hinein. Wenn war" uns aber ' geg;einis«tg'"in Wirklicher Liebe begegnen^, 'darf uns" von'hier aus keine iJpi entsfeheri, sondern dann kann aus unserer .Begegnung neues Leben auch in unserer Kirche wachsen, wie das mancherorts schon geschehen ist. Nach der (Bibel ist der Vertriebene kein anderer Mensch als jeder andere. Der Mensch .schlechthin, an seinem gejialleneri Zustand i [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 5

    [..] ftungsfest. Auf einem Kommers sämtlicher studentischen Verbindungen, der Burschenschaften, katholischen Verbände, Korps und Landsmannschaften begründete Seine Magnifizenz Dr. S c h m a u s , warum er keine Bedenken gegen das Korporationswesen und das Farbentragen habe. Sein Nachfolger auf dem Rektorenstuhl für das kommende Studienjahr, Prof. Dr. S a n A n t o n i o , gebürtiger Tiroler und einstiger Rektor der Prager ,,Karls-Universität", unterstrich in seiner Ansprache die A [..]

  • Folge 6 vom 1. Juni 1952, S. 1

    [..] Westmächte im Rahmen der iFriedensvertragsverhandlungen bereit sein werden, die völkerrechtlich völlig eindeutigen Ansprüche Deutschlands auf seine Ostgebiete zu unterstützen? Warum ist weiterhin mit keinem Wort die Rede von d'em Heimatrecht der v e r triebenen S u d e t e n d e u t s c h e n und Süd os tdeutschen? Gerade diesen zuletzt genannten Mangel scheint man auch im Bundestag deutlich empfunden zu haben. Anläßlich der Billigung des Gesetzes über die Konvention zum Schü [..]