SbZ-Archiv - Stichwort »Mundart«

Zur Suchanfrage wurden 2964 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 20. März 1988, S. 12

    [..] vertierung, deren ethnologische Sammlertätigkeit in einer bemerkenswerten Parallele zu der ebenso bedeutenden Sammlertätigkeit der deutschen Naturwissenschaftler Siebenbürgens verlief, auch eine neue Mundartdichtung begann? Nach beachtenswerten Arbeiten etwa Ernst Thullners,der, wie er anmerkte, mit seinen Mundartversen aus .dem Bedürfnis nach einer passenden Lektüre für unseren Bauernstand" heraus schrieb, dessen Bildungsmangel ihn bedrückte, und um ,,die Zote aus unser [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1988, S. 7

    [..] m durch den Humor zu überleben; somit hat jeder Humor ernsthaften Hintergrund. Es kommt eben immer darauf an, was man daraus macht und,wie's gemachtwird. Dp. so von Wörtern, die originell erst in der Mundart oder im heimischen Umfeld der fremden Zunge sind - wenn man sie vorher erklärt, ist die Pointe weg. So lacht man mehr herzhaft in sich hinein als schallend hinaus. Oder ist den Siebenbürger Sachsen das Lachen ganz und gar schon verganEin längst fälliger und angeregter Vor [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1988, S. 8

    [..] . Vormittag: Kaffee und Bretzol, Nachmittag: Kaffee und Kuchen. Kosten entstehen den Teilnehmern keine. Fahrtkosten, Bundesbahn . Klasse, werden erstattet. Augsburger Senioren: Programm . .: Mundartdichter Paul Rampelt liest aus seinen Werken, restliche Einzahlung von DM für die Luxemburgfahrt. . .: Siebenbürgischer Gottesdienst, Dr. Binder und Pfr. Maiterth in St. Johannes an der Wertachbrücke/. . .: Fahrt an den Ammersee, Andechs und Di [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1988, S. 9

    [..] ei stelle ich fest, daß die von Frau Grete Lienert-Zultner in letzter Zeit herausgegebenen Lieder und Gedichte zu wenig bekanntgemacht werden. Das Bändchen ,,Wat u menjem Wiej gebläht" in sächsischer Mundart und ,,Wachsen, Blühen, Reifen" in Schriftdeutsch, um es auch denjenigen zugänglich zu machen, die nicht mehr oder nurmehr wenig sächsisch sprechen, sind es wert, gelesen zu werden. Beide enthalten besinnliche Gedanken, in die Frau Lienert viel Herz hineingelegt hat - wie [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1988, S. 4

    [..] torbene Geschichts- und Sprachwissenschaftler, Theologe, Münzensammler und hervorragende Münzenkenner Johann Seivert, der zum Theoretiker und Begründer der Kunstdichtung in siebenbürgisch-sächsischer Mundart und damit zum Stifter einer Tradition wurde, die zweihundert Jahre in eingebrochener Frische bis in unsere Tage überdauerte. Erwähnenswert ist aber auch der in Kapnik in der Marmarosch nördlich von Siebenbürgen geborene, über Karlsburg nach Hermannstadt gekommene und [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1988, S. 6

    [..] e Theatergruppe unserer Landsleute aus Geretsried das Volksstück ,,Et giht am de Froinjder" (,,Es geht um die Heirat") auf; Verfasser: der banaterschwäbische Autor Stefan Heinz, Übersetzung in unsere Mundart: Egon Machat. Vor übervollem Haus (der Große Saal des Restaurants ,,Palmengarten" konnte die Schau- und Tanzlustigen aus dem Großraum Nürnberg kaum fassen) gelang es den begabten Laienschauspielern, über zwei Stunden lang echtes Volkstheater zu bieten. Vom ,,Dampfel anset [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1988, S. 7

    [..] lker auszuklammern war. Francks im Jahr veröffentlichte Jlecatombe sentenarium Ovidianarum" vereinigte Verse in deutscher, ungarischer, rumänischer und griechischer Sprache, zudem in sächsischer Mundart zu lebendiger künstlerischer Aussage. Damit war eine Sichtweise in dies Schrifttum eingeführt, die erst sehr viel später wieder bewußt zum literarischen Instrumentarium vor allem der deutschen Poeten dieser Landschaft gehören sollte - Ausdruck des Drängens darauf. Siebenb [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1987, S. 10

    [..] Seite Siebenbürgische Zeitung . Dezember Zum . Todesjahr des Mundartdichters Victor Kästner(-) ,,Wä, ich siel net saksesch rieden ....?" Von Walter Roth (Dortmund) Nach der altüberlieferten Volkspoesie in Mundart tritt die Kunstdichtung im dialektalen Sprachbereich in der Literatur der Siebenbürger Sachsen relativ spät in Erscheinung: Sie wurde erstmalig im . Jahrhundert von Johann Seivert gepflegt (siehe Hans Berget: ,,Literaturgeschichte der Deutschen [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1987, S. 12

    [..] iebenbürger Sachsen, deren einer er war. was er schon in seinem Namen deutlich machte, haben ihn, den Frühverslorbenen, vergessen. (Fortsetzung nächste Folge) Vor Jahren wurde der siebenbürgische Mundartdichter Ernst Thullner geboren ,,Afdeser lerd do äs e Lond, si hiesch es nichen ondret Das ,,Bedürfnis nach einer passenden Lektüre für unseren Bauernstand" und der ,,geistigen Trägheit unserer Bauern " wie der ,,Zote in unseren Spinnstuben" entgegenzuwirken, habe ihn bewo [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1987, S. 13

    [..] rdrhein-Westfalen, wies in seiner Ansprache auf die große Not in Siebenbürgen hin und rief die Anwesenden zur Hilfe auf. Der Kathreinerball wurde mit einem Vortrag des Brukenthalchores mit Liedern in Mundart eingeleitet. Die Sänger und Sängerinnen waren aus München angereist und trugen mit ihrer hervorragenden Leistung zu einem guten Auftakt bei. Die Tanzkapelle trug ebenso zum Erfolg des Festes bei so wie' die Jugend-Volkstanzgruppe aus Herten-Langenbochum; Nach dem Erfolg v [..]