SbZ-Archiv - Stichwort »Vergessen Sind Die«

Zur Suchanfrage wurden 4378 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 7

    [..] " wurde Professor Thomas schon , als er die Leitung der Wiener Urania-Sternwarte übernahm. Seine Vorträge wurden besonders in der iZeit nach die Keimzelle jener Astronomiebegeisterung, die, von Wien ausgehend, auch die Bundesländer in ihren Bann zog. Unvergessen bleibt jene ureigenste Thomasische ,,Erfindung" der astronomischen Nachtwanderungen und Sternabende, an denen auch schon tausend und mehr Begeisterte seinen Worten unter freiem Himmel lauschten. Einen bedeute [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 8

    [..] egrüßungsansprache wies der Vorsitzende, Dr. G. G u n e s c h , auf die Bedeutung des Tages der Heimat hin. Er erneuerte das Bekenntnis aller Siebenbürger Sachsen zu ihrer angestammten Heimat und rief alle auf, die Heimat im Herzen zu tragen und nie zu vergessen. Landsmann, Rektor Georg S c h o p p e l , ließ in einer von ihm verfaßten ,,Gedenkstunde der Heimat" in Wort und Lied die vertrauten Bilder unserer siebenbürgischen Heimat an uns vorüberziehen. Das sagenumwobene Sieb [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 4

    [..] usetzen, scheitert am sozialdemokratischen Reichskanzler Müller, der sich weigert, seinen Namen, unter einen Aufruf zu setzen, den Führer der bürgerlichen Parteien] unterzeichnet haben. Neben seiner politischen Arbeit hat Rudolf Schuller die Publizistik nicht vergessen. Seine Aufsätze im ,,Siebenbürgisch-Deutschen Tageblatt", die bis in die dreißiger Jaihre hinein erscheinen, haben durch ihre realpolitisehe Schau den Leser immer wieder gefesselt -- und besonders dann, wenn si [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3

    [..] o wird dieser dafür noch in der Weise bestraft, daß er als unterhaltspflichtig erklärt wird. Man muß selbst ratlos und verzagt vor solchen menschlichen Tragödien gestand«n haben um zu begreifen, was es für diese Menschen bedeutet, wenn sie erfahren: sie sind nicht vergessen, helfende Hände rühren schmerzlindernd an ihre Wunden, die ihnen ein rätselhaftes Geschick geschlagen hat. Als das erste Lebeinsmittelpaket der Nachbarschaftshilfe in Linz ankam, war gerade ein armamputie [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 3

    [..] f, daß 'der siebenbürgische Geist des iFreiheits- und Rechtsibewußtseins, gepaart mit der Disziplin, in der Geschlossenheit unseres Auftretens jaden berührt, der mit uns zutun hat. Dieser 'Geist wäre nicht zu begreifen, wollte man vergessen, daß unsere Volfeskirche ihn beseelte. Unser Gemeinschaftsleben, ob sozial, politisch, kulturell! oder gesellschaftlich, war stets mit der Kirche verknüpft, die uns einst lehrte, daß Recht und Freiheit als Gottesgabe empfunden werden müßte [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 1

    [..] aus die Bundesregierung die. Verhandlungen über die Sowjetnote und die darin aufgestellten Forderungen betreiben sollte. Über allen territorialen Ansprüchen steht das Recht und an der Spitze aller Rechte steht das Recht x auf die Heimat. Daß dieses nicht vergessen werde, ist die Forderung der Südostdeutschen, die sie im Zusammenhang mit den Verhandlungen über gesamtdeutsche Wahlen und die Einigung Deutschlands aufsteil«n raüssao, , , Schicksalsgenossen Im Januar wurden a [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 2

    [..] n USA liegt. Daß wir überdies die Betreuung dankbar dort entgegennehmen, wo wir als Vertriebene allein eine Heimstadt gefunden haben, im Schöße des deutschen Volkes, ist Selbstverständlich. Aber wir vergessen über solcher Geborgenheit die Da£andsleule in Csleweichl Das ,,Südost-Echo" und seine Unterausgaben ,,Buchenland", ,,Ungarndeutsche Ausgabe", ,,Donauschwäbische Ausgabe", ,,Allgemeine Ausgabe" und ,,Siebenbürgische Zeitung" sind ab sofort beziehbar durch: Gerhard Gutwirt [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 5

    [..] eichen, in rustikal-derber, indem 'am Ostermontag die Bauerndirnen von den Burschen mit einem Kübel kalten Brunnenwassers begossen wurden, um dann am Dienstag von diesen in gleicher Weise bedacht zu werden. Die Maid hätte es den Burschen des Dorfes verübelt, wenn sie vergessen worden wäre -und -- Spaß muß ja auch sein! Die Fortschritte der Zivilisation verfahren mit solchen Bräuchen dts Volkes natürlich viel zarter, feiner, ,,kultivierter": In der Stadt besorgte sich der Jüng [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 6

    [..] ihre geheimsten Herzenswünsche oder auch ihr Herzeleid in die alten Vorlagen hinein und schufen so neue Motive. Die letzten Jahrzehnte mit ihrer Vereinfachung und Verflachunig der Kleidung wie der Ausstattung des Heimes drohten, auch diese Tradition vergessen zu lassen. Man überließ den Reichtum alten Weiblein und Volkskundlern, und manches wertvolle Stück vermoderte in Kasten oder Truhe. Nicht zuletzt angeregt durch einzelne Stücke, die die Heimatvertriebenen aus dem Südoste [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 2

    [..] chwister, sind, geschichtlich gesehen, sogar die wichtigsten Teile der gesamteuropäischen Gemeinschaft. In den tausend Jahren, als ihre Vorfahren den Osten in Blüte hielten, wurden sie oft im Westen vergessen, sogar von ihrem Kaiser. Gemessen an der geschichtlichen Bewährung der Verjagten sind die übrigen Europäer ausnahmslos Schuldner. Durch soziale Hilfeleistungen allein, so nötig sie auch sind, kann die Schuld nicht abgegolten werden. Die Vertriebenen verlangen eine g e i [..]