SbZ-Archiv - Stichwort »Vergessen Sind Die«

Zur Suchanfrage wurden 4378 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 3

    [..] Kriegsgefangene, die entweder selbst geschrieben haben oder über deren Existenz wenigstens zwei Heimkehrer verbürgte Aussagen gemacht haben. Neben dieser Zahl dürfen die vielen in Rußland Vermißten nicht vergessen werden, ebenso die verschleppten deutschen Zivilpersonen. Ihre Zahlen gehen in die Hunderttausende. Die nachstehenden Berichte über die Kriegsgefangenenlager in Rußland, die auf Schilderungen und Aussagen von Heimkehrern beruhen, wurden dem ,,Südost-Echo" von der K [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 4

    [..] m-iRuhr veranstaltete im Verein mit den umliegenden Kreisverbänden am . Februar eine wahlgelungene Karnevalsunterhaltung. Ein reichhaltiges, buntes Programm ließ uns für einige Stunden die drückenden Sorgen des Alltags vergessen. Den Höhepunkt bildete das musikalische Programm, bestritten von Hans M a r ik u s, Opernsänger an der Oper in Düsseldorf, und seiner Ehefrau Ella N i k o l a u s , 'die uns nicht nur einen erlesenen und seltenen Genuß boten, sondern durch das gut a [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 2

    [..] isiert in seinem Haus ,lustige Abende', zu denen er alle reaktionären Elemente aus der Gemeinde einlädt, um mit ihnen bei Wein und Kartenspiel die schmutzigen Machenschaften gegen unseren sozialistischen Aufbau zu besprechen. Hier dürfen wir auf keinen Fall seine Kumpane, wie den Großbauern Andreas H e n n i n g , vergessen. Benning behauptet vor den Werktätigen," daß ,seine Zeit noch nicht vorbei ist und er schon wieder ein Wort zu reden haben wird'. Ein anderer Spitzbube is [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 3

    [..] ern auch die Deutschen aus der Slowakei, aus Galizien und aus Rußland angehören. Ferner wurden großzügigerweise die bereits während des Zweiten Weltkrieges umgesiedelten Volksgruppen aus der Bukowina, aus Bessarabien. der Dobrudscha usw. vergessen. Wider besseres Wissen hat die Korrespondenz schließlich übersehen wollen, daß es im Wesen der Landsmannschaften begründet liegt, a l l e Angehörigen ihrer Volksgruppen zu umfassen und für sie zu wirken, unabhängig davon, wo sich di [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 4

    [..] Wie können wir auf Gott hören? Indem wir immer wieder um hörende und gehorsame Ohren bitten, und indem wir uns Zeit nehmen zum Hören. · Nur die Pläne für das kommende Jahr werden wahrhaft fruchtbar werden, die aufbauen auf Gebet und Stillesein, Hören und Gehorchen. Gott will auch uns Menschen von heute helfen, und gerade wir Siebenbürger sollten nie vergessen, daß schwere Züchtigung von großer Liebe Gottes zeugen kann und zeugen will. Gott ruft uns mit lauter Stimme. Hören wi [..]

  • Folge 12 vom 1. Dezember 1951, S. 1

    [..] ger glänzendes Geschäft. Sollte es nicht für viele von uns geradezu eine willkommene oder unwillkommen« Gelegenheit sein, sich seines eigenen Leides in schmerzlicher Rührseligkeit bewußt zu werden? Verstehen w'r nicht manche unter uns, die gerade deshalb auf eine Weihnachtsfeier überhaupt bewußt verrichten? ' Aber solches Weihnachten als Volksfest, da« alle angeht, in allen Ehren. Vergessen wir nicht: Jahrhunderte hat die Christenheit die Geburt des Heilandes verkündigt, ohne [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 1

    [..] ten sie mit ,,nein". - ' Bevor der Angeklagte dann den Zeugenstand betrat, hatte er an seinen Verteidiger einige Fragen aufgeschrieben, die dieser an ihn richten sollte. Der Verteidiger erwiderte ihm aber grob, er ließe sich nichts vorschreiben. Nach der Verurteilung jedoch erklärte der Verteidiger bedrückt, er habe ,,vergessen", die von dem Angeklagten notierten Fragen zu stellen, sie seien sehr wichtig gewesen! ,,Auf diese Weise habe ich Jahre Zwangsarbeit bekommen..." U [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 2

    [..] fünfköpfige Familie -- solange bis neue Zeiten anbrachen. Dann änderte sich sein Leben gründlich." Müller sei ein gutverdienender Stoßarbeiter geworden. Sein ältester Sohn besuche die Offiziersschule,- seine Tochter unentgeltlich das Lyzeum. ,,Dazu kommt die neue Wohnung. Meister Müller hat seine alten Sorgen längst vergessen." Offenbar aber doch nicht ganz, denn einige Zeilen weiter, in denen die neue Wohnung ausführlich geschildert wird, schreibt die Zeitung: ,,Nach dem Ab [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 3

    [..] und ein halbes Dutzend weiterer ungelöster Probleme -- das ist das Gepäck, mit dem di« Heimatvertriebenen in die langen Wochen und Monate des kommenden Winters hineinmarschieren müssen. Was die milderen und froheren Jahreszeiten oft gnädig und leichter vergessen ließen, im Winter wird es sich wieder unerbittlich enthüllen: Sechs Jahre nach Vertreibung und Flucht sind die Heimatvertriebenen noch immer Westdeutschlands ungelöstes Problem Nummer eins geblieben. Vor den Arbeitsä [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 3

    [..] ftigen. Alle Landsleute, die in Arbeit und Verdienst stehen, insbesondere auch ihre Frauen, bitten wir, uns bei dieser Aktion tatkräftig zu unterstützen. Unsere Kranken, Versehrten und Gefangenen sollen zu Weihnachten die Gewißheit haben, daß wir sie nicht vergessen haben. Die kleinen Gaben, die wir ihnen schicken, sollen ihnen eine kleine Bestätigung dafür sein. Beachten Sie bitte unsere nächste, die Novemberausgabe, in der wir nähere Einzelheiten dieser Spendenaktion veröff [..]