SbZ-Archiv - Stichwort »Viele«
Zur Suchanfrage wurden 16199 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 2 vom 1. Februar 1951, S. 5
[..] ler Bemühungen nicht zu bekommen sind, blieb für die Nachforschung nach dem Schicksal der im Osten Vermißten von Anfang an nur die N a c h r i c h t d e s H e i m k e h r e r s . Um sie für möglichst viele Vermißtenfälle zu gewinnen, hat das Rote Kreuz seit Jahren alle Heimkehrer systematisch erfaßt und nach dein Schicksal von Kameraden befragt. Der Erfolg dieser Heimkehrerbefragung war erfreulich, da der weitaus größte Teil aller Heimkehrer diesem Hüfswerk mit Verständnis li [..]
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Folge 6 vom 15. Dezember 1950, S. 1
[..] missionarischen Arbeit hirfaus erhöhte Bedeutung gewonnen. Die Hilfskomitees sind heute die lebendigen Repräsentanten der vertriebenen ostdeutschen evangelischen Kirchen. Der wegweisende Stern Für so viele von uns, die dieses Blättchen in die Hand bekommen, wird das bevorstehende Weihnachtsfest schon das siebente sein, das wir fern der Heimat begehen. Eine Tanne wird auch an diesem Tag in unsern vier Wänden harzig duften, ihre Zweiglein aufwärtsrecken, um dann am Heiligen Abe [..]
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Folge 6 vom 15. Dezember 1950, S. 2
[..] rstoffbomben der letzte mögliche Friede nicht die Friedhofsruhe einer Menschheit werden soll. Die Zeit mit ihren unheimlichen Errungenschaften hat uns gelehrt, daß es so weiter nicht geht. Es gibt so viele Sterne, die uns blenden, die uns drohen. Eine große Umkehr aller Menschen und Völker zum S t e r n d e r L i e b e muß eintreten, wenn noch etwas aus den Trümmern eines allgemeinen Zusammenbruchs gerettet werden soll. Diesen Weg müssen auch wir Heimatvertriebenen suchen, we [..]
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Folge 5 vom 15. November 1950, S. 1
[..] Teil unseres Stammes dem östlichen Machtbereich anheimfiel, über Siebenbürger, heute über ganz Westdeutschland verstreut, nahmen an der Kundgebung teil, unter ihnen, besonders herzlich begrüßt, viele Landsleute aus dem benachbarten Österreich. So wurde die -Jahrfeier nicht nur zu einem e r n e u t e n Bekenntnis zur abendländischen Sendung der Vorfahren, der es heute mehr denn je zu dienen gilt, sondern auch zu einer eindrucksvollen Bekräftigung der Einheit und der V [..]
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Folge 5 vom 15. November 1950, S. 2
[..] Seite Siebenbürgische Zeitung November Meiser und der evangelischen Kirche überbrach- I te, sprach Dr. L. H a l t r i c h im Namen der Siebenbürger den Dank für die vielen ehrenden Worte aus, die ihnen an diesem unvergeßlichen Abend zuteil geworden seien. Die Siebenbürger seien bereit, auch weiterhin im Geiste der historischen Sendung ihrer Vorfahren weiterzuwirken. Dreitausend bei der Festkundgebung Am Sonntag, dem . Oktober, lauschten bei einem F e s t g o t t e s [..]
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Folge 5 vom 15. November 1950, S. 6
[..] on für Gesdiädigte M ü n c h e n . Kein Siebenbürger würde auch einen unerwarteten Gast am Weihnachtsabend von seinem noch so bescheidenen Festmahl ausschließen. Weihnachten ist das Fest der Familie. Viele von uns haben Gefangenschaft oder Internierung kennengelernt; jeder weiß, wie bitter der Weihnachtsabend in der Einsamkeit ist. Auch heuer wollen wir unsere Kranken, Verwundeten und Gefangenen nicht vergessen. Senden Sie daher bitte Ihren Weihnachtsbeitrag zum W e i h n a c [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 1
[..] id einer Katastrophenzeit, die dieses kleine, stolze Bauernvolk zerbrach, brennt wie eine offene Wunde. Tausende, Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, wurden als Zwangsarbeiter ostwärts deportiert. Viele schlafen in russischer Erde. Die anderen kehrten nach Jahren krank und siech zurück. Und andere Tausende waren während des Krieges auf Grund zwischenstaatlicher Verträge zur deutschen Wehrmacht eingezogen worden. Auch unter ihnen hielt der Tod seine blutige Ernte. Die aus d [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 4
[..] ritt war die Veröffentlichung der ,,Anzeige für Auswanderer" im ,,Schwäbischen Merkur". Ihm folgten zahlreiche Besuche bei einflußreichen Persönlichkeiten des öffentlichen und kirchlichen Lebens. Von vielen Seiten wurde ihm Hilfe zuteil, denn der Zeitpunkt war günstig gewählt. Die Hand zum Willkommen Allgemein stimmte man der Ansicht R o t h s zu, der in seinem Aufruf zur Auswanderung geschrieben hatte: ,,Hier an der D o n a u und sonst nirgends geht für D e u t s c h l a n d [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 5
[..] zwirnten und spannen, dann sangen sie diese Lieder, und das Lied war Bestandteil dieser Gemeinsamkeit und Überlieferung und erfüllte seinen Auftrag als Wirkstoff dieses besonderen Lebens. Gewiß sind viele alte Lieder in Vergessenheit geraten. Gelehrte und Liebhaber haben einiges davon aus dem Schutt halber oder ganzer Vergessenheit ausgegraben und bekannt gemacht. Die Spinnerinnen sangen Lieder, die nicht weiter zurückreichten als in die Zeit ihrer Urgroßmütter. Aber auch di [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 10
[..] Land gewiß seine deutsche Mundart gut bewahrt hat, weil die Oberschicht seit dem Mittelalter französisch spricht, daß aber Luxemburg nur ein Rückzugsgebiet des Rheinischen ist und es in Siebenbürgen viele Merkmale und Wörter gibt, die Luxemburg fehlen, aber an der unteren Mosel vorkommen. Das Rheinland hat das Glück, ein ausgezeichnetes Mundartwörterbuch zu besitzen. Dadurch ist die Vergleichung des Wortschatzes auf eine weit festere Grundlage gestellt als vor Jahren, als [..]









