Unsere Umwelt verändert sich. Im negativen Sinne. Was kann jeder Einzelne dagegen unternehmen ?

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Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 09:33 Uhr (am 11.07.2020, 09:43 Uhr geändert).
If you scanned the websites of two of the world’s most-read newspapers on October 7th, 2018, you might have feared the end of the world was near. A headline in the New York Times said: “Major Climate Report Describes a Strong Risk of Crisis as Early as 2040.” Just below the bold headline was a photograph of a six-year-old boy playing with a dead animal’s bones. Said another headline in the Washington Post on the very same day: “The World Has Just Over a Decade to Get Climate Change Under Control, U.N. Scientists Say.”Menschen mit Hirn zwischen Ihren 2 Ohren würden nicht ernsthaft in PANIK geraten wenn sie lesen, dass ein Risiko beträchtlich steigt. Oder?
Menschen mit ausreichend Hirn zwischen ihren Ohren würden sich aufgrund solcher Nachrichten wie ich hoffe einfach nur - im Gegensatz dazu, dass sie sich die letzten Jahrezehnte NULL über die Veränderungen der Umwelt informiert haben - bemüßigt fühlen dies wenigstens endlich jetzt mal zu tun. Die Zeiten, in denen man das beruhigt den Spezialisten und Aktivisten überlassen konnte, sind vorbei, da sich die Wirtschaft mit Händen und Füßen (im Neo-Kapitalismus nicht verwunderlich sogar auch die sich davon hat abhängig machen lassende Politik) dagegen Wert ernsthaft Anpassungen vorzunehmen in Sachen

- Gleichbehandlung
- Gleiche Verteilung von Vermögen
- Arbeitsrechte
- Menschenrechte

Unser Demokratie braucht ein update.
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 10:11 Uhr (am 11.07.2020, 10:16 Uhr geändert).
Was glauben diese Leute hat es für Folgen, dass wir uns in einer Zeit des größten Aussterbens von Lebewesen seit dem Mesozoikum (Erdmittelalter) und Känozoikum (Erdneuzeit) befinden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben#Das_gegenw%C3%A4rtige_Massenaussterben

Der Ende Oktober 2016 veröffentlichte, zusammen mit der Zoologischen Gesellschaft London (ZSL) und dem Global Footprint Network (GFN) erstellte, Living Planet Report („Lebender-Planet-Bericht“) des WWF meldet bei weltweit über 14.000 untersuchten Tierpopulationen einen Rückgang der Bestände um fast 60 Prozent während der vergangenen 40 Jahre;[140] die Bestände der Tiere in Flüssen und Seen seien weltweit im Schnitt um 81 Prozent zurückgegangen.[141]

„Wenn wir die ökologische Landwirtschaft nicht deutlich ausdehnen, können wir nicht sicher sagen, ob in zehn oder 20 Jahren von der jetzigen Vogelpopulation noch etwas übrig ist.“

Südkurier: Ornithologe Peter Berthold: "Unseren Vögeln geht's beschissen"

"Rückgang der Bestände um fast 60 Prozent während der vergangenen 40 Jahre" :

Was sagt uns das?

Unsere Nahrungsketten können bald nicht mehr funktionieren und werden aufhören zu existieren. Das Sterben spielt sich jetzt noch auf einer Ebene im Tierreich ab, auf der man sich einreden kann, uns Menschen beeinflusse das nicht. Und es ist durchaus nicht der Fall, dass wir in 10 oder 15 Jahren alle kein Essen mehr auf dem Tischen haben werden. Die aller ersten Menschen - und heutzutage ist das Verschwinden / unwiederkehrbare Überschwemmen von Küstengebieten zu beobchten - werden die im globalen Süden sein, die sich dann auf den Weg in andere Regionen machen werden müssen.
Was dafür tatsächlich der Fall ist, ist dass die Menge an Treibhausgasen, die jeder Mensch noch produzieren wird, in 10-15 Jahren eine Schwelle erreicht hat, die die Ökosysteme und in Folge die Nahrungsketten und in Folge das Essen, dass ihr auf den Tisch kriegt, immer weiter - und ebenfalls auf unumkehrbare Weise - verändern wird, weil dann nach und nach immer weniger von dem was wir heute essen einfach nicht mehr wachsen können wird. Das ist worum es Scientists For Future geht.

Ist diese Logik-Kette denn so unwahrscheinlich?
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 10:43 Uhr (am 11.07.2020, 10:45 Uhr geändert).
Oder das Beispiel Hochwasser im Land Bangladesch :

https://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch#Wirkungen_des_Klimawandels
Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter würden ohne Küstenschutzmaßnahmen etwa 18 Prozent der gesamten Fläche von Bangladesch überschwemmt werden, womit ca. 38 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren und zu Klimaflüchtlingen würden.

Bedingt durch den steigenden Meeresspiegel ist eine zunehmend ins Landesinnere vordringende Versalzung von Grundwasser und Ackerböden zu beobachten. Zudem leben etwa 65 Prozent der Bevölkerung im häufig durch Überschwemmungen betroffenen Flussdelta. Durch das verstärkte Abschmelzen der Himalaya-Gletscher sowie eine Veränderung der Niederschläge im Einzugsbereich der Flüsse infolge der globalen Erwärmung steigt die Hochwassergefahr zukünftig an. Im Nordwesten käme es hingegen zu einem Rückgang der Niederschläge und stärkerer Trockenheit, was dort wiederum die Wasserversorgung beeinträchtigen würde. Sowohl durch Bodenversalzung als auch die Veränderung des Monsuns wird ein Rückgang der Ernteerträge um bis zu 30 Prozent bis 2050 erwartet. Da im betroffenen Gebiet bereits soziale Spannungen vorhanden sind und die klimawandelbedingte Migration in Richtung Dhaka und anderer urbaner Zentren zu einer Überlastung städtischer Infrastrukturen führt, wird zudem befürchtet, dass diese sich durch die verschlechterten Lebensbedingungen infolge des Klimawandels zu offenen gewaltsamen Konflikten entwickeln werden.

Von 1977 bis 2010 ist Bangladesch durch Veränderungen der Küstenlinie netto um 169 km² gewachsen.



Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 12:07 Uhr
https://youtu.be/uFLlbyN61VI

Versunkene Städte - Wenn der Boden langsam nachgibt!
Sinkende Städte stellen heutzutage ein großes Problem dar. Durch unkontrollierte Erdgas-, Öl- und Grundwasserförderung sacken sie in den leeren Boden ab und Städte am Meer, wie zum Beispiel Venedig, werden auf lange Sicht einfach im Wasser verschwinden.
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 12:12 Uhr (am 11.07.2020, 12:39 Uhr geändert).
Oder Indonesien...

Weshalb wohl sollte sich Jakarta dafür interessieren die komplette Hauptstadt zu verlegen ?

https://youtu.be/AUJulzvHLp4

Post-Jakarta | Relocating the capital: Lessons learned from Brazil
In this episode, we hear from the Brazilian Ambassador to Indonesia, Rubem Antonio Barbosa, to hear how his country accomplished its enormous undertaking 60 years ago.
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 12:52 Uhr (am 11.07.2020, 13:09 Uhr geändert).
Bangladesch unter Wasser - Folgen des Klimawandels | ARTE
https://youtu.be/mvXBc0gESBk
Dauer : 26 Min.


Bangladesch : Den Kopf über Wasser halten | ARTE
https://www.arte.tv/de/videos/091788-000-A/bangladesch-den-kopf-ueber-wasser-halten
Dauer : 25 Min.


BANGLADESCH : Klimawandel
https://youtu.be/OT1zPj-CvHE
Dauer : 45 Min.


Städte am Limit - Dhaka - Die Wassermetropole Reportage über Dhaka (Teil 1)
https://youtu.be/umHUMU15irA
Dauer : ca. 45 Min.
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 13:14 Uhr
Unter Wasser - Megacities in Gefahr / 3sat
https://youtu.be/qWft9ws5nLo
4.12.2019
Dauer : 45 Min.
Diana -->
schrieb am 11.07.2020, 13:14 Uhr (am 11.07.2020, 13:16 Uhr geändert).
Die könnten was von den Niederländern lernen.
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 13:24 Uhr
Noch mehr aus Indonesien :

Indonesien : Die Hauptstadt Jakarta droht unterzugehen | Euronews
https://youtu.be/TrDXMkms9a0
17.8.2019
Dauern : 2 Min.
Jakarta droht unterzugehen. Deshalb will Indonesien seine Hauptstadt verlegen. …

Klimawandel : Die erste Megastadt zieht um!
https://youtu.be/P2YTVVUATf0
Dauer : 4 Min.

Live im Wasser : 2. Januar 2020
https://youtu.be/Y4o8aRFOfIY
Dauer : 15 Min.

Indonesien : Jakarta versinkt im Meer | Deutsche Welle
https://youtu.be/5D5rTRJJO7Y
Dauer : 3 Min.
Der Onkel
schrieb am 11.07.2020, 13:25 Uhr
Gute Nachrichten vom Planeten: Wasser | ARTE

https://youtu.be/cZWZXlfd_YU
Dauer : 44 Min.
Geht es um das Thema Wasser, denken die meisten an Dürrekatastrophen, Überfischung oder Kriege ums Wasser. Aber wer genau hinschaut, entdeckt auch überraschend gute Nachrichten: Eine Wüstenstadt wird zum Vorbild im Wassersparen, Fischzucht kann sauber und nachhaltig sein und ein Grenzfluss im Nahen Osten kann zum Frieden in einem Krisengebiet beitragen.
Diana -->
schrieb am 12.07.2020, 12:49 Uhr
Michael Shellenberger bittet um entschuldigung



On Behalf Of Environmentalists, I Apologize For The Climate Scare

written by Michael Shellenberger

On behalf of environmentalists everywhere, I would like to formally apologize for the climate scare we created over the last 30 years. Climate change is happening. It’s just not the end of the world. It’s not even our most serious environmental problem. I may seem like a strange person to be saying all of this. I have been a climate activist for 20 years and an environmentalist for 30.
Der Onkel
schrieb am 12.07.2020, 21:40 Uhr
Folgende Gedanken schreibe ich, weil ich mich frage..... Wenn jemand sein Buch bewerben möchte, warum schreibt er dann solch unspezifische Dinge da rein statt Fakten? Würde das die Leser nicht neugieriger auf das Buch machen als so schwammiges Geschwurbel? O_o


Some highlights from the book:

- Factories and modern farming are the keys to human liberation and environmental progress

- Greenpeace didn’t save the whales, switching from whale oil to petroleum and palm oil did

- “Free-range” beef would require 20 times more land and produce 300 percent more emissions

- Greenpeace dogmatism worsened forest fragmentation of the Amazon

- The colonialist approach to gorilla conservation in the Congo produced a backlash that may have resulted in the killing of 250 elephants



- Fabriken? Welcher Art denn bitte? Und... Befreiung der Menschheit, bitte wovon möchte er die Menschen denn befreien?

- Kennt ihr Medien, die geschrieben oder gesagt haben, Greenpeace würde von sich behaupten DIE Wale (vor dem Austerben?) "gerettet" zu haben?

- Freilandhaltung : Irre ich mich, oder würden Gebäude für die Kastenhaltung / -züchtung nicht mehr Ressourcen benötigen, als Weidezäune?

- Die zu strengen behördlichen Auflagen für die Bauern verschlimmerte die Fragmentierung des Amazonaswald....... hmmm, Artikel gefunden. Die Aussage darin von Herr Nepstad enthält KEINE Zahlen oder ähnliches dazu. Warum wollen die, dass man sich alles noch aus 3 weiteren websites selbst zusammen sucht, statt wenigstens mal 2 Zahlen in ihrem eigenen Artikel zu nennen??? O_o

- Thema Gorillas : Könnte, Vielleicht, ...... wie soll ich so etwas ernst nehmen? Also man merkt deutlich, dass dieser Mr. Shallenberger kein journalistisches schreiben / arbeiten gelernt hat. :-/
Der Onkel
schrieb am 12.07.2020, 22:01 Uhr
Vielleicht hilft das hier ja bei der Einsicht...

Arctic ice sea melting from space over the last 35 years.
Der Onkel
schrieb am 13.07.2020, 11:31 Uhr (am 13.07.2020, 11:32 Uhr geändert).
Wo wir schon bei einem Atomkraft-Befürworter wie einem Herr Shallenberger sind....

Möchte mir jemand Gründe nennen, die die weitere großflächige Nutzung von Atomkraft-Werken in der Summe sinnvoller erscheinen lassen könnten, als andere Energie-Gewinnungsverfahren?

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