Aufnahmen zum Schlagwort Kindheitserinnerungen

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Günther reitet auf dem Schwein

Frau, 68 Jahre, aus Hermannstadt


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Auf dem Pfarrhof in Kleinscheuern gab es einen wunderschönen Blumengarten. An der Kirchenmauer stand ein Nußbaum auf den die Kinder sehr gerne kletterten. Günther war ein ganz besonderer Junge, der anders war als alle anderen Kinder. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 2. April 2011 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Schöner Gesang

Klavierlehrerin, 79 Jahre, aus Hermannstadt
Marie Schuller (geb. Fritsch) erzählt von ihrer begabten und berühmten Schwester Grete Fritsch (verheiratete Müller) und von Titi Hochmeister eine Freundin ihrer Schwester, auch Opernsängerin. Sie erinnert sich daran wie sie mit ihrer Freundin Veilchen sammelten, um den Weg für die Opersängerin Titi mit Veilchen zu bestreuen. [Aufnahme anhören »]
2:06 Minuten, 1.9 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 28. März 2011

Kinderspiele

Frau, 43 Jahre, aus Baaßen
Die Sprecherin erinnert sich gerne an ihre Kindheit. Als Nesthäkchen hatte sie mehr Freiheiten als die beiden älteren Geschwister, die im Haushalt mithelfen mußten. Sie beschreibt den Unterschied zwischen der Bonnesdorfer und der Baaßener "Klepsch", einem Spiel, bei dem ein Holzstück in die Luft katapultiert wird, das dann aufgefangen werden soll. [Aufnahme anhören »]
10:16 Minuten, 4.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 22. März 2011

Kindheitserinnerungen

Mann, 21 Jahre, aus Werd
In Werd war alles etwas kleiner. Ein Lehrer hat vier Jahrgänge in zwei Klassen betreut. Entsprechend hoch war die Fluktuation. Bis einmal ein junger Lehrer mit Idealen kam. Die liebste Pausenbeschäftigung des Erzählers war es, Mädchen zu verprügeln. Dann gab es noch die Schlägereien bei denen drei Sachsen gegen zwanzig Rumänen den Kürzeren gezogen haben. Wenn man dann mit zerrissenen Sachen heimkam, gab es noch einmal Dresche von der Mutter. Beim Schlitten fahren aber war der Erzähler mit seinem "Kolumbus" die Nummer 1. [Aufnahme anhören »]
3:02 Minuten, 1.4 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 18. März 2011

Das erste Mal

Mann, 21 Jahre, aus Werd
An die erste Tracht Prügel kann sich der Erzähler ganz gut erinnern. Weil er seinen Vater belogen hatte, holte dieser die Peitsche raus. Das war die erste und die letzte Dresche. Ein paar hinter die Ohren gab es hingegen öfter mal. [Aufnahme anhören »]
1:11 Minuten, 0.5 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 17. März 2011

Das erste Automobil in Schäßburg

Mann, 76 Jahre, aus Schäßburg
"Et kit en Automobil, et kit en Automobil". Mit einem Getöse und einem Gebrause ist das erste Auto in Schäßburg eingefahren. Alle Leute sind zusammengelaufen. Die Polizei hat die Schaulustigen zurückgedrängt, man könnte ja schließlich nicht wissen was passiert. Das Auto gehörte der Firma Misselbacher und war aus Hermannstadt gekommen und hat bei der Filiale der Firma Misselbacher geparkt. Dieses Ereignis und der Anblick des Chauffeurs haben bei den Schäßburgern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. [Aufnahme anhören »]
1:48 Minuten, 1.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 14. März 2011

Die Schäßburger Burgmänner

Mann, 76 Jahre, aus Schäßburg
Die sogenannten Burgmänner hielten sich für die richtigen Schäßburger. Sie blickten mit einer gewissen "Mißachtung" auf die übrigen Schäßburger. Die Burg und der Stundturm waren ihr Spielrevier. Sie durften sogar bei Ausgrabungen mithelfen. Hermann und Adolf Oberth gehörten auch zu den Spielkameraden. Der Hermann Oberth stand meist Abseits und hat bei den "Räuber und Gendarm" Spielen nicht mitgemacht. Die Burg war das Spielparadies von Schäßburg Kindheitserinnerungen; [Aufnahme anhören »]
3:37 Minuten, 3.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 13. März 2011

Sepponkel die Respektsperson

Frau, 68 Jahre, aus Hermannstadt
Auf dem Pfarrhof in Kleinscheuern gab es auch eine Scheune die sich als Kinderspielplatz hervorragend eignete. Man konnte von den Balken ins Heu springen. Im Garten gab es Obstbäume auf die man klettern konnte. Weiterhin wird vom verbotenen Spiel berichtet. Nur die Bertatante durfte davon wissen. Es wäre furchtbar schrecklich gewesen wenn der Sepponkel die Respektperson und Gottvater in Person davon erfahren hätte. Im Pfarrhaus gab es strenge Regeln für die Kinder. Zum Tisch mußten die Kinder tadellos gewaschen und gekämmt erscheinen. Barfuß zu Tisch war keinesfalls erlaubt. [Aufnahme anhören »]
3:17 Minuten, 1.5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 6. März 2011

Der Musterwirt und Emotionen

Frau, 68 Jahre, aus Hermannstadt
Berichtet wird in dieser Aufnahme von Leuten aus Kleinscheuern und Großscheuern. Die Modjesch Mai aus Kleinscheunern hat den Gierlich aus Großscheuern geheiratet. Der Gierlich wurde in Kleinscheuern zum Musterwirt. Es wird von der Hochzeit einer Tochter des Musterwirtes berichtet. Die Szenerie beim "Gaben" wird genau beschrieben. Obwohl es ein freudiger Anlaß war, haben alle geweint. Ein sehr emotionaler Vorgang und Momente allgemeiner Rührung. [Aufnahme anhören »]
7:42 Minuten, 3.5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 4. März 2011

Adoption und Kindheitserinnerungen

Frau, 57 Jahre, aus Großpold
Die Sprecherin erinnert sich an ihre Kindheit in Großpold. Ihr Vater ist sehr früh gestorben. Als sie sieben Jahre alt war ist auch ihre Mutter gestorben. Sie wurde von ihrer Tante adoptiert. Im Alter von 17 Jahren hat sie geheiratet. [Aufnahme anhören »]
5:26 Minuten, 5 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 3. März 2011

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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