Bericht aus dem kirchlichen Leben in Petersdorf 2024-2025
Auch in diesem Jahr wurde das Kirchenjahr mit Vorbereitungen für den Advent und Weihnachten begonnen.

Das Schmücken der schönen Tanne, auch diesmal von Familie Lutsch gespendet, war eine Herausforderung und Höhenangst oder Schwindel durften die fleißigen Helfer nicht haben. Der Tannenbaum und das Krippenspiel und am Morgen das Leuchtersingen, das Puer Natus und Stille Nacht von der Blasmusik gespielt, haben die Weihnachstimmung vollendet. Bei Kuchen, Glühwein und Tee konnte man am Heiligabend noch gemütlich miteinander plaudern.





Wie im Vorjahr wurde ein Osternachtgottesdienst von Pfarrer Denis Arion zelebriert, unterstützt von Andreas Klett. Symbolträchtig und beeindruckend wurde auf die folgenden Feiertage hingewiesen.
Der 1. Mai ist in Petersdorf ohne die Blasmusik und „Der Mai ist gekommen“ nicht vorstellbar. Wie in jedem Jahr marschierte die Kapelle durchs Dorf und immer wieder hörte man die Klänge des Liedes aus irgendeiner Richtung. In diesem Jahr war am Nachmittag, als die Kapelle zu einem Marsch mit Kindern und geschmückten Fahrrädern ins Haus der Blasmusik einlud, auch ein Fernsehteam mit Christel Ungar-Țopescu von der deutschen Sendung des Rumänischen Fernsehens TVR dabei und eine schöne Reportage darüber konnte man am 8. Mai sehen. Von der Hermannstädter Zeitung war die Chefredakteurin Beatrice Ungar da und es gab einen schönen Bericht in der HZ.


Ein besonderes Ereignis ist jährlich die Konfirmation. Dieses Jahr wurden unsere Konfirmanden zusammen mit denen aus Mühlbach in der Stadtpfarrkirche konfirmiert. Dechant Alfred Dahinten und Andreas Klett haben die jungen Leute durch diesen Festgottesdienst begleitet, der in einer sehr feierlichen Atmosphäre verlief.




Mitte September kam eine freudige und lang ersehnte Nachricht: Andreas Klett wurde vom Landeskonsistorium unserer Gemeinde als Vikar zugeteilt, sein Vikariat dauert bis September 2027 unter Vikarlehrer Dechant Alfred Dahinten aus Mühlbach. Bis spätestens Dezember wird er ins innen frisch renovierte Pfarrhaus einziehen.

Nach der Sommerpause bot das Erntedankfest die nächste Gelegenheit, um in größerem Rahmen Gottesdienst zu feiern An diesem Fest nahmen auch die Kinder aus dem Kindergarten und die Schüler der Klassen 0-4 teil, begleitet von ihren Eltern und den Erzieherinnen und Lehrerinnen, die mit den Kindern eine musikalische Einlage boten und so dem Dankgottesdienst eine frische Note verliehen. Anschließend wurde im Gemeinderaum bei Speis (Mici) und Trank zusammengesessen. Die Ernteerzeugnisse aus der Kirche wurden an Bedürftige verteilt.
Am 11. November nahmen die Kindergartenkinder und Schüler am Martinsumzug teil. Zuerst erzählte Vikar Andreas Klett in der Kirche den Kindern etwas über den Hl. Martin und machte ihnen klar, wie wichtig das mit andern Teilen ist, danach folgte ein kurzer Umzug, der im Pfarrhof endete, wo Kipfel „geteilt“ wurden und ein Martinsfeuer und Tee alle erwärmte.



Wie immer war die Friedhofspflege uns sehr wichtig. Ein Anhänger und die nötigen Geräte (Rasenmäher, etc.) wurden angeschafft und ein Betreuer kümmert sich ums Mähen und die Wege und den Müll. Die Umzäunung ist etwa 50 Jahre alt und immer wieder müssen Betonplatten ersetzt werden, so lange bis ein neuer Zaun möglich wird. Herzlichen Dank an alle, die durch Spenden diese Arbeit unterstützen.
Die Pfarrerswohnung wurde renoviert und am 19. November konnten Vikar Andreas Klett und seine Gattin einziehen. So ist wieder Leben im Pfarrhaus, und wir freuen uns darüber. Herzlich willkommen!
Im Pfarrhof, im ehemaligen Konfirmandenraum wurde das Kirchenarchiv eingerichtet, drinnen ist es renoviert, das Dach auch, nur der Außenputz steht noch an.
Das alles wäre ohne die finanzielle Hilfe von der HOG und den vielen Spenden von Landsleuten, die immer wieder an ihre alte Heimat denken, nicht möglich gewesen. Bei Ihnen allen bedanken wir uns und versprechen, weiterhin alles zu tun, was möglich ist, um die Traditionen in unserem Petersdorf zu wahren.
Das Presbyterium