SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«
Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 4
[..] r Hans Eder gestorben In Kronstadt (von der kommunistischen Staatsführung in ,,Orasul Stalin" -- Stalinstadt ·-- umbenannt) starb am . November Hans Eder, ein bedeutender Maler der Landschaft und der Menschen Siebenbürgens. Das Telegramm, das uns die Todesnachricht brachte, spricht von einer würdigen Beisetzung des Toten am . November Uhr nachmittags. Als eigenwillige, nicht nur die Menschen seiner nächsten Umgebung leicht beherrschende Persönlichkeit, läßt sich auch der [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 8
[..] itausendsechshundertfünfzig Tage -- wie soll er sie überstehen? Wenn er nicht verreckt, wird er, falls man ihn je wieder in Freiheit setzt, zweiundvierzig sein, ein körperlich und seelisch gebrochener Mensch, dem man alle Kraft aus dem Leib geschunden hat. Zehn Jahre Zwangsarbeit! Von einem Militärtribunal dazu verurteilt. Wegen illegalem Aufenthalt mit falschen Papieren und wegen versuchtem Grenzübertritt nach Jugoslawien. Er zieht die übelriechende Gefängnisdecke über den K [..]
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Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 2
[..] ns. Die Fülle der Gaben soll hineinfluten in die Welt, in der ihr lebt. Wir müssen so auf den Meister schauen, daß wir einander als Brüder mit unseren Gaben dienen. Das heißt nicht Kompromisse mit den Menschen schließen, die uns begegnen. Wir wollen jeder fest auf dem Glauben und dem Bekenntnis stehen, aber nicht so, daß wir ein Dogma vertreten. Hier ist die Kirchenzucht zerbrochen. Es wird um eine neue Ordnung der Stände gerungen. Ihr habt die starke Bindung zu Boden, Heimat [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 6
[..] r und begegnete zum erstenmal einer deutschen Auslandsgruppe) und seither immer die Erkenntnis vertreten: ..Wir halten an unserem Deutschtum nicht deshalb fest, weil wir uns etwa als die Edelrasse der Menschheit fühlen, sondern weil wir Deutsche sind und unsere Eigenart in jedem Falle als Gottes Gabe ehren und nicht verkümmern lassen." So, hat er auch für unsere siebenbürgische Volkskirche und ihre Glieder immer ein großes Verständnis und viel Liebe gezeigt. Ihm für diese Fre [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 3
[..] auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt unseres fortschrittlichen Zeitalters haben sich modernisiert: sie quäken, ein ohren- und nervenbetäubender Chorus, uns in blutrünstigen Reportagen den Jammergesang menschlicher Schlechtigkeiten vor. Und über dieser Szenerie dumpfen Aberglaubens und Wunderhoffnung donnern die Düsenjäger dahin, um uns vorzudemonstrieren, wie weit wir hinter unserem eigenen Jahrhundert herhinken. Das i§t unser Konterfei: mittelalterliche Seele im Corpus hyper [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 5
[..] Rausch der Begeisterung, heult der Schrei der Not, schafft der Glauben, fließt der Purpur des Blutes. Nun kommen sie H e l m u t G r a f : %ebelnachl wieder, die ich so oft sah, die Schöpferischen der Menschheit, die ich liebe, Brüder des Durstes, des Hungers, der Erde, des Himmels, Träumer und Kämpfer, Baumeister und Sänger, Seher und allesamt Verfolgte und Verächter. Ja, bei ihnen liegt die Tatsache, mehr noch, mehr: das Geheimnis, das Unfaßbare, der Sinn. Besteht ein Unter [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 2
[..] ihre Entwicklung und ihre heutige Bedeutung", Referent: Dozent Dr. R h o d e , früher Posen, jetzt Marburg/L. Der Konvent faßte das Ergebnis in folgenden Sätzen zusammen: d . Mit der Heimat darf der Mensch keinen Mißbrauch treiben. Er darf sie weder vergötzen, noch sie anderen rauben. . Gott hat absolute Verfügungsgewalt über die Heimat. Wie er sie gibt, so kann er sie nehmen. Diese Einsicht entbindet nicht von der Verpflichtung, im Gehorsam gegen Gott und um der Liebe zum [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 7
[..] iß, sein Ordnungssinn schuf aus der unwirtlichen Wüstenei ein ,,blühend Eden", die Kornkammer Europas, seine Heimat, Das schwäbische Dorf des Banales, die Dorfgemeinschaft, in deren Lebensordriung der Mensch seiner Heimat gestellt ist und ihre mannigfachen Auswirkungen auf die Nachbarvölker stehen im Mittelpunkt der Erzählungen Adam Müller-Guttenbrunns. Der Ort seines dichterischen Schaffens war die Kaiserstadt Wien. Sie lejpte noch im matten Scheine der Abendröte des univers [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 5
[..] isgegeben. Es ist so wie auf manchen Schallplatten: eine banale Melodie, und dahinter ein Sirenenchor, der durch Wiederholen das Dumme nicht besser macht. Denkt nach, wo wir halten: mitten drin in der menschlichem Inflation. Dieses Verschleudern des Mensehenfleisches, dieses Überangebot an Mädchen, diese Nichtachtung des Gesichtes, das übermalt und zur Maske hergerichtet wird, entspricht in fürchterlicher Weise den Vernichtungslagern, den Menschenverderbern, und der Stachanow [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 6
[..] können sie sich leisten? Es ist erbärmlich wenig. Armut ist aber nicht nur Geldknappheit, daß man heute nicht weiß, woher man morgen seinen Lebensunterhalt bestreiten soll. Armut ist vielmehr, daß wir Menschen nicht um unser eigentliches Lebensziel wissen. Wenn wir aber das Ziel nicht kennen, wie sollen wir dann den Weg finden? Es ist darum so schwer zu den Armen zu gehören, weil es so schwer ist zu erkennen, daß uns Menschen nur von Gott her geholfen werden kann. Die Hilfe, [..]









