SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«

Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 2

    [..] ngestammte Heimat verlassen müssen, nicht weil sie übervölkert war, sondern weil Haß und politischer Unverstand, weil klug überlegender Eroberungswille sie daraus verdrängte. Zurückgeblieben aber sind menschenleere oder zumindest menschenr arme Landstriche, in denen, wie z. B. in dem heute von Polen verwalteten schlesischen Industriegebiet, Asiaten angesiedelt wurden. Schon seit den Frühzeiten völkischer Geschichte Vertriebenenproblem drängt zur Lösung (Fortsetzung von Seite [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 4

    [..] schaften. Sie ist uns auch nicht gleichgültig. Wir tragen mit an der Verantwortung für den Geist, in dem die Lösung solcher Aufgaben versucht wird. Die Gemeinde Jesu Christi ist gesetzt, dem einzelnen Menschen in seiner inneren und äußeren Not nahe zu sein und ihn aufzunehmen in eine Gemeinschaft des Glaubens und der Liebe, die ihn. trägt. "* 'Den Hilfskomitees fällt zu, die Gemeinde zu ermahnen, daß sie die Not der Vertriebenen zu ihrer eigenen macht. Der Christ muß lernen, [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 5

    [..] Leiter unserer Wörterbuchstelle, einer unserer tüchtigsten^ Germanisten, hat mich noch im Januar zur Rede gestellt, warum ich in unserer Vierteljahresschrift das ,wirre Zeug' Scheiners, das ,kein Mensch verstehen könne' widerspruchslos abdrucke. Meine Antwort, daß dieses Zeug nicht ,wirr' sondern genial sei, wollte er damals nicht gelten lassen. Aus seinen späteren Veröffentlichungen und Äußerungen geht hervor, daß er sich inzwischen zur Anerkennung des Wertes der Schein [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 6

    [..] anzlei nach Hause, und es entspinnt sich folgendes rGespräch: · · . ,,Gaden Obend Herr Schankebank." ,,Gaden Obend Herr Bachhaider." ,,Wa geht et Ann noch Herr Schankebank?" ,,Na, wa et enem esu alden Menschen halt geht." · . . · · · · · · ,,Wat machen Sa hei Herr Schamkebank?" ,,Ich putzen Vaibun. -- Kann Sa gat raichnen Herr Bachhaider?" ,,Ich dinken schu, Herr Schankebank." ,,Terf ich Sa deno ein äst bidden Herr Bachhalder?" . ,,Aber giärn Herr Schankebank, mät wat kann ic [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1951, S. 1

    [..] brachten, von us sie in. unbekannter Richtung weggeführt en.,I>ie amtliche Verlautbarung sprach von , Ansiedlung, was um so zweifelhafter erien muß, als sich unter den Deportierten --jährige alte Menschen befinden, die bestimmt zu keiner Siedlurtgsarbeit -mehr n können. l Zurückgebliebenen war für einen halben Ins Verlassen ihrer Wobminien untersagt Armee" werden zwischen und Divisionen angegeben. Dies erklärt sich daraus, daß der Heeresaufbau anderer Länder zugr [..]

  • Folge 7 vom 1. Juli 1951, S. 2

    [..] ückliche Abenteuer der Kapitulation. Ungarn im Fegefeuer Von u n s e r e m K o r r e s p o n d e n t e n in Ö s t e r r e i c h Wie lange man schon die Russen im Lande hat, weiß in Budapest heute kein Mensch mehr. Es mögen ein, zwei, drei oder auch vier Jahre sein, vielleicht aber auch fünf, sieben, acht, neun --? Unter dem Druck der politischen Verhältnisse schwindet der Zeitbegriff. Es ist ja auch gleichgültig, wann die Rote Armee ihren grausamen Einzug hielt. ,,Sie" sind d [..]

  • Folge 7 vom 1. Juli 1951, S. 3

    [..] .Heimat im Herzen', und dies mal in besonders überwältigender Stärke, eil doppeltes Gefühl ganz gefangengenommen: tieft Empörung und tiefe Bewunderung und seelischt Erhebung. Wie sollte nicht in jedem Menschen der noch Ehrgefühl und ein anständiges Her; im Leibe hat, die elementarste Entrüstung übe das nicht mehr übersteigbare Maß von Heuchelei Pharisäertum und Bestialität aufwallen, das unsere Zeit aufgebracht hat! Sie hat den Mund mi ,Gerechtigkeit' und .Humanität' vollgeno [..]

  • Folge 7 vom 1. Juli 1951, S. 5

    [..] s gewaltige ,,Großer Gott wir loben Dich" alles übertönte, was uns kleingläubig machen will, fühlten wir uns wieder erhoben und besser gerüstet, den Kampf zu bestehen, zu dem unser äußerer und innerer Mensch sich täglich von neuem aufgerufen sieht. Anhaltender Beifall dankte dem jungen Dichter. Nach einem Bericht über die vielgestaltigen Aufgaben, denen die Geschäftsstelle des Zweigverbandes in dem ersten Jahr ihres Bestandes nachzugehen gehabt hatte (der Berichterstatter wie [..]

  • Folge 6 vom 1. Juni 1951, S. 6

    [..] t rund um tlas Haus, das auch Stall und Scheune unte einem Dach vereinigt, Kniggs und Büsche gibt, die verschiedenen Zwecken dienen. Hinter ihnen verschwinden auch die Hausinwohner, wenn si< die allzu menschlichen Bedürfnisse erledigen. Und es war für unseren Michael, besonders in der ersten Zeit, oft ein Grund, um in allen Lan dessprachen seiner Heimat loszuschimpfen, wenn er, aus Unkenntnis der örtlichkeiten, gerade hintrat wo das Glück lag. Deshalb hatte er den Bauern über [..]

  • Folge 5 vom 1. Mai 1951, S. 2

    [..] die uns gewogen sind. Die Heimat und wir Die Reäe Alfred Conlins Über das Thema ,,Die Heimat und wir" sprach Alfred Coulin. Er untersuchte den Begriff der Heimat als Bindung ün die Landschaft, an die Menschen und an einen bestimmten Lebensstil. Dieser Lebensstil habe sich zu Hause geändert, so wie der junge Mensch sich in der Heimat ebenfalls ändere. Auf der anderen Seite haben die Vertriebenen sich an die Landschaft ihrer neuen Heimat gewöhnt, sie haben Beziehungen zu Mensc [..]