SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«
Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 1
[..] führte zur völligen Mißachtung des Rechtes, zur Trübung des Rechtsgefühls, und am Ende stehen: Austreibung und Enteignung. Mit dem Entzug der Heimat als seelischer und materieller Grundlage, wird ein Mensch oder ein Volksstamm an den 'Anfang zurückgeworfen. An einem solchen Anfang befinden w i r uns. Wir können von uiniserem Standort aus nicht über Fragen, die unser Leben bedeuten, unverbindlich diskutieren; was wir erfahren haben, gibt auch für das Binnendeutschtum ganz bes [..]
-
Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3
[..] st an den Kindern erkennbar, die bisher aus Jugoslawien kamen. Im 'Gegensatz zu den Mädchen und Jungen, die die letzten Jahre im Kreise von Angehörigen oder Freunden verbringen konnten und sich so die menschliche Beziehung erhielten, zeigt sich bei jenen eine Herbheit des Gebahrens, 'die sich, nur aus der seelischen Ausrichtung auf rein materielle Ziele erklären läßt. Der Verstand wird gezüchtet, das Herz verkümmert. Es ist nicht wichtig, ob diese Kinder eine Banane oder Sch [..]
-
Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 4
[..] treichen wollen. Dieses Kirchentum, das in unseren vertriebenen Brüdern 'weiterlebt, ist gekennzeichnet durch seinen Zug zur Ganzheit, indem die Kirche das ganze Leben vielfältig, sehr" nahe und 'sehr menschlich durchdrang, die kirchliche'· Ordnung iiuch Sn ' der ' Gemeinschaft des Alltags lebendig Wirkte und ihr bis in die Geselligkeit hinein das Gepräge einer großen christlichen Familie gab. Wenn unsere Hilfskomitees diese Tradition pflegen, so geht es ihnen nicht darum, ei [..]
-
Folge 6 vom 1. Juni 1952, S. 5
[..] usw., das Buch bietet eine Fülle von Einsichten und Perspektiven. Im Nachwort läßt der' Autor seinen Blick nocheinmal über sein Leben schweifen. Schon der erste Satz berührt wie ein Bekenntnis ,,Jeder Mensch ist der Spiegel seiner Jugend". Es ist, als ob man mit dem nachdenklichen Lehrer in den Spiegel seiner Jugend schaute und Birthälm und die Kirchenburg sähe und hörte, wie der Knabe im überdachten Treppenaufgang zur Burg Herzklopfen bekommt. Und wer sähe dann nicht auch, w [..]
-
Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 3
[..] en. Es ist kaum zu glauben, daß es in der Absicht unserer Regierungsstellen gelegen ist, die Demokratie^ westlicher Prägung so zu interpretieren, daß an Stelle des mft dem Grund und Boden verwachsenen Menschen der bodenloss Proletarier gefördert werden soll. Auf solche' Weise wird die sozialpolitische Frage niemals zu lösen sein. Die Vermassung lebenslänglicher Mieter in Zinskaserneh riecht nach Kollektivierung, wie wir sie vom Osten her kennen; nur tritt hier an Stelle des S [..]
-
Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 4
[..] er geistige Kern unserer Tradition Brüderlidies Gesprädilzwisdien Hilfskomitee und Landsmannsdiaft Der Monatsspruch: Betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist. (Epheser , ) Jeder Mensch braucht einen Mitwisser für seine geheimsten Gedanken und Wünsche. Es muß ein Mitwisser sein, der verschwiegener und treuer ist als irgendein Mensch» Wir Flüchtlinge haben dies besonders tief und besonders schmerzlich erfahren. Darum ist auch die Einsamkeit diejenige Kran [..]
-
Folge 3 vom 15. März 1952, S. 1
[..] holt. zum Ausdruck gebracht worden, daß sie die gerechte Lösung dieser Frage als ihr ureigenstes Anliegen betrachten, da es sich hier um die Anerkennung des Rechts auf die Heimat als! unveräußerliches Menschenrecht von Seiten einer westlichen Macht handelte.. Was die Saarfräge anbetrifft, so sind es ebenfalls viele'Grunde, diö die Heimatvertriebenen bewögen haben, den Kampf der Saardeutschen um Freiheit und Recht mit tiefer Anteilnahme zu verfolgen. Hier geht es darum, daß di [..]
-
Folge 3 vom 15. März 1952, S. 5
[..] Nun, was ist mit dem?" ,,Den: kommt aus Amerika.,Man, fand bei ihm ein Paket Dynamit, ungefähr vier Kilogramm, Gift und..." ,, ... und mehrere Briefe." ,,Ja; mehrere Briefe; woher weißt du das?" ,,Na, Mensch, ,geht es denn so ohne Briefe? Ich wette, die Briefe waren vom Bresci und vorn Luccheni." ,,Genau so." , , · ,,Und -- frage ich nun -- was hat man mit diesem Anarchisten gemacht? Wo hat man den eingesperrt? Immer in der Jägerkaserne?" ,,Woher denn! Das Schreckliche ist, d [..]
-
Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 2
[..] zlichen Voraussetzungen für die a r b e i t s r e c h t l i c h e G l e i c h s t e l l u n g der Volksdeutschen in Erwägung. In Deutschland ist man allgemein darüber erstaunt, daß heute noch deutsche Menschen in einem deutschen Land leben müssen, ohne mit der ansässigen konnationalen Bevölkerung wenigstens r e c h t l i c h t o t a l g l e i c h g e s t e l l t z-u sein. Man empfindet das geradezu als eine Kulturschande und ist darüber empört, daß es in Österreich Volksdeuts [..]
-
Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 5
[..] jährigen Rumänen Constantin Virgil Gheorghiu. Die deutsche Ausgabe des Romanes ist jetzt in der . Auflage in der Deutschen Verlagsanstalt, Stuttgart (Preis , DM) erschienen. Selbstvemichtung des Menschen durch Selbstentwürdigung ist die Diagnose, die Gheorghiu in seinem Buche stellt. Unsere Welt ist verloren, weil sie dea Menschen im Zeitalter der Technisierung zum Untertanen, zum Sklaven erniedrigt und nur noch seinen technischsozialen Wert gelten last. -- Mit freundli [..]









