SbZ-Archiv - Stichwort »Das Waren Zeiten«

Zur Suchanfrage wurden 3354 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 4

    [..] ächtigen Herzen. Viele Nordsiebenbürger, die in der drangvollen Enge Österreichs nach dem Zusammenbruch und der beginnenden Normalisierung keine Möglichkeit sahen, dort Wurzel zu fassen, folgten dem Ruf von Anverwandten, die schon in den er Jahren nach Kanada ausgewandert waren. So kamen einige hundert Familien in diesen gesegneten südlichsten Zipfel Kanadas, Schwerpunkt Kitchener. Die ersten notvollen und schweren Jahre der Umstellung in ungewohnte Arbeit tat dem Willen zu [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 6

    [..] ildern. Ein ungeheures Material wurde dabei von einem Mitarbeiterstab von hunderten von Kriegsteilnehmern bearbeitet. Carell läßt in diesem grundlegenden Werk beide Seiten zu Wort kommen. Viele neue Forschungsquellen wurden dabei erschlossen, und es treten Zusammenhänge in Erscheinung, die bisher nicht bekannt waren. So entfaltet sich die große Tragödie, die die Welt verändert hat, und das zusammengetragene Material gibt Antwort auch auf die Frage nach den Ursachen des von St [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 8

    [..] ter ins schöne Münsterland, durch die Domstadt Münster, am Schloß vorbei und schließlich nach Saerbeck, ins Gasthaus Stegemann, wo in einem schönen Saal schon die Tische für die Teilnehmer gedeckt waren. Hier begrüßte Geschäftsführer Fuhrmann die Anwesenden und dankte dem Altrespräsidenten für seine in den letzten zwei Jahren geleistete Arbeit. Anschließend wurde Johann Daichendt einstimmig wieder zum Alterspräsidenten gewählt. Nach dem Mittagessen ging es in einer halben [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 8

    [..] uter fremden Gesichtern wird mich gewaltiges Heimweh packen." Ist irgend einem von uns dieses Los erspart geblieben? Was sagt die Erinnerung: Die ersten Gefährten, mit denen wir , dauernde Bekanntschaft machten, waren der Hunger und die Kälte. Welches Glücksgefühl, endlich vom Arbeitsamt eine Arbeitsstelle zugebilligt zu bekommen. Die Arbeit wurde unser erster lieber Bekannter. Dann krochen wir aus dem Schneckenhaus: unsere Arbeitskollegen waren doch hilfsbereite Men [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1964, S. 1

    [..] rsten Zusammenschluß im Deutschland der Nachkriegszeit veranlaßte, lange bevor die Gesetze der Besatzungsmächte Vertriebenenverbände zuließen. Die Vorläufer Wie Strandgut eines großen Krieges waren die ersten Heimatvertriebenen in die Gaue Österreichs und Deutschlands geschwemmt worden, unsere siebenbürgischen Landsleute zum großen Teil schon vor der Kapitulation. Ihnen in jener großen Ratlosigkeit der Zeit im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten zu helfen, machte sich unser [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1964, S. 9

    [..] jäh uns dieser Verlust traf, ermessen wir daraus, daß neben seinen ,,Neuen Gedichten" und seinen Lebenserinnerungen ,,Wanderung unter Sternen" in letzter Zeit drei erzählende Werke auf dem Büchermarkt erschienen waren: Die heiteren Kurzgeschichten ,,Diebstahl im Paradies", die drei Kurzgeschichten um Johann Sebastian Bach ,,Die Jakobsleiter" und die Lebenspfade dieses Thomaskantors unter dem Titel ;,AUes nur nach Seinem Willen", wobei sich jeder die Frage vorlegen kann, wiew [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1964, S. 10

    [..] ebener Kerl war er schon damals gewesen, und so hatte er die Matura, er wußte selbst kaum wie, bestanden. Dann hatte er die Universität bezogen. Dort hatte er natürlich auch nichts getan und war ohne Prüfung wieder nach Hause gekommen. Eines schönen Tages hörte man aber, er habe sich mit seiner Chlamydatengunst verlobt. Alles wunderte sich, aber er hatte es zuwege gebracht, denn er wußte, in dieser Familie waren die Schwiegersöhne bestens aufgehoben. Und wenn einige von ihnen [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 8

    [..] und bodenständige Volkskunst, die die Frauen und Mädchen in den langen Winterabenden ausübten. Ryen wurden als Decken für Wagen und Schlitten und zum Zudecken im Bett verwendet. In den nördlichen Ländern waren diese Teppiche nie am Boden zu sehen, sie hingen an den Wänden oder wurden auf die Sitze der Fürsten und Edlen gelegt. Im Anfang wurde diese Kunst auf dem Lande von den Bäuerinnen ausgeübt, später eroberte sie auch die Schlösser der Fürsten. In den kostbaren Farben und [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1964, S. 6

    [..] eutschen Durchschnitt liegen.) Berufsausbildung Fast die Hälfte aller jugendlichen Spätaussiedler, nämlich , v. H. haben eine Berufsausbildung vor der Aussiedlung begonnen; , v. H. haben diese Ausbildung noch im Osten abgeschlossen. , v. H. haben eine Berufsausbildung erst im Bundesgebiet durchgemacht Im Zeitpunkt der Erhebung waren , v. H. berufstätig, , v. H. Lehrlinge und nicht berufstätig. , v. H; arbeiteten im erlernten Beruf. Nur , v. H. arbeiteten [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 49 vom Februar 1964, S. 1

    [..] ne Referate, Buchbesprechungen etc. ihren Teil für die Orientierung und sinnvollen Bearbeitung des diesjährigen Fragenkreises bei. Neben der Arbeit war das Wiedersehen mit einer diesmal besonders großen Zahl ,,Altbekannter" eine Freude, verhältnismäßig wenige waren zum ersten Mal dabei. G. Sie sehen, wohin wir -mit unseren harmlosen Schlußfolgerungen geraten. Wie aber finden wir aus diesem verwirrenden Gestrüpp wieder heraus? Es stellt sich die Frage, und wir sollten sie nich [..]