SbZ-Archiv - Stichwort »Deportation«
Zur Suchanfrage wurden 2290 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 18 vom 15. November 1991, S. 3
[..] en Heimat. Er erinnerte daran, daß die Deutschen in dieser langen Zeit schwere Schicksalsschläge erlitten und überstanden hatten: den Einfall der Tataren, die Türkenkriege, die beiden Weltkriege, die Deportation in die Sowjetunion, und daß sie bis heute eine kraftvolle Gemeinschaft geblieben waren. Sie würden, so sagte Bischof Klein, auch das kommunistische Zwangssystem überdauern. Er appellierte an mich, auf die Siebenbürger Sachsen einzuwirken und an sie zu appellieren, daß [..]
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Folge 18 vom 15. November 1991, S. 8
[..] e und konnte mit seiner Persönlichkeit Spannungen abbauen und die Burzenländer Gemeinde in Tartlau, deren Pfarrer er Jahre lang war, zusammenführen. Er ging mit seinen Gemeindegliedern im Zuge der Deportation auch in die Bergwerke Rußlands. Die Berufung als Pfarrer nach Hermannstadt brachte nicht nur seelsorgerische Neuaufgaben, sondern auch an seine Substanz gehende Vermittlungsarbeit in den Spannungen der Stadtgemeinde. Schon im Ruhestand pastorierte er die Dorfgemeinde [..]
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Folge 18 vom 15. November 1991, S. 12
[..] , Sicherung und Weiterführung siebenbürgisch-sächsischer Kultur. Großes Interesse unter den Teilnehmern weckte der Bericht von Dr. Renate Weber über ausgewählte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ,,Deportation der Siebenbürger Sachsen in die Sowjetunion", insbesondere die bisher noch nicht bekannten Fakten über die Verantwortlichen dieser Deportation. Zum aktuellen Stand der Sicherung siebenbürgisch-sächsischen Kulturgutes berichtete Dr. Volker Wollmann, der Leiter des Sieb [..]
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Folge 18 vom 15. November 1991, S. 14
[..] zialist für Orientalistik, sprach anschließend klar und beeindruckend über das Schicksal der Siebenbürger Sachsen, ihre Ansiedlung und ihr hartes Los während der Mongolenstürme, der Türkenkriege, der Deportation von Zehntausenden nach Rußland, zur Zeit des Ceaus.escu-Regimes und über die daraus sich ergebende Rückwanderung in die einstige westliche Heimat. Ausgezeichnete Dias ergänzten die Ausführungen Dr. Galters, der übrigens der Sohn unseres langjährigen Obmannes, Dr. Kurt [..]
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Folge 18 vom 15. November 1991, S. 15
[..] sein bei der feierlichen Enthüllung und Einweihung eines Mahn- und Ehrenmals, errichtet zur Erinnerung an die Stolzenburger, die durch Einwirkung des ,,Zweiten Weltkrieges" gefallen oder in der ,,Deportation in Rußland" gestorben sind. Das Mahn- und Ehrenmal besteht aus einer Sandsteinwand, an der vier Bronzetafeln und ein Kreuz mit dem auferstandenen Christus angebrachtsind. Es wurde auf dem Waldfriedhof Illingen aus Spenden und Zuschüssen - DM von freiwilligen Hel [..]
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Folge 18 vom 15. November 1991, S. 18
[..] ft brachte ihm bereits im August die Verhaftung durch die l neuen Machthaber ein. Aus dem Internierungslager Tirgu Jiu wurde er im Januar wie unzählige seiner Landsleute nach Rußland in die Deportation verschleppt. Als er im Herbst heimkehrte, fand er seine Familie in Neustadt vor, wo er wieder in den Schuldienst eintrat. Kurz darauf wurde er erneut für zwei Jahre verhaftet und auf Zwangsarbeit verschickt. Kaum entlassen, mußte er den Bergtod seines ältesten So [..]
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Folge 17 vom 27. Oktober 1991, S. 10
[..] . Er lehnte die politische Einstellung seines Sohnes ab. Es bleibt mir nun die Frage zu beantworten, was nach Kriegsende mit den von den Juden verkauften Geschäften geschehen ist? Nachdem ich aus der Deportation im November nicht mehr nach Mediasch, sondern nach Graz kam, habe ich über den Abschluß dieser Angelegenheit von einer Mediascher Persönlichkeit, die sowohl bei der Entstehung als auch bei der Liquidierung dieser Angelegenheit persönlich mitgewirkt hatte, folgend [..]
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Folge 17 vom 27. Oktober 1991, S. 16
[..] rafen sich nur noch elf ehemalige Schüler. Drei hatten abgesagt, eine Kollegin lebt in Kanada, vier leben zur Zeit noch in Reußmarkt. Achtzehn, die Hälfte also, sind während des . Weltkriegs und der Deportation gefallen, gestorben oder seither vermißt. Ich selbst war der einzige in Deutschland noch lebende Kollege; einer lebt noch in Reußmarkt. Die übrigen waren lauter Kolleginnen. Am ersten Abend überraschten uns unsere Kinder und deren Freunde mit einem Ständchen. Sie sang [..]
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Folge 17 vom 27. Oktober 1991, S. 18
[..] einen rumänischen Soldaten über ihn ausrufen: ,,Preotul vostru este un inger!" (Euer Pfarrer ist ein Engel!) Das sagt wohl alles über ihn aus. Nach dem Krieg ging er mit seinen Kirchenkindern in die Deportation. Schon auf dem Hintransport im Viehwaggon gründete er einen kleinen Chor. Die Anwesenheit ,,unseres" Pfarrers war für uns Tartlauer ein großer Trost. Ein schweres Magenleiden führte dazu, daß er bereits im Dezember mit dem ersten Krankentransport wieder heim durf [..]
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Folge 16 vom 15. Oktober 1991, S. 1
[..] unkt: Die ALTENHILFE SIEBENBÜRGEN. Wir wollen mit dazu beitragen, das Los unserer verarmten, von der Teuerung besonders hart betroffenen, alleinstehenden alten Landsleuten, deren Schicksal von Krieg, Deportation und Enteignung bestimmt wurde, zu erleichtern. Unsere geschrumpften Gemeinden in der alten Heimat sind nicht mehr in der Lage, die für die Altenbetreuung notwendigen Mittel aufzubringen, um Pflegeplätze zu errichten und die Kosten dafür zu bestreiten. Oft mangelt es d [..]









