SbZ-Archiv - Stichwort »Deportation«

Zur Suchanfrage wurden 2290 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 15. Juli 1991, S. 4

    [..] sich mehr auf ihre eigene Generation, die, wie sie sagt, ,,verlassene Generation" konzentriert. Dazu die Erklärung: ,,Als Kinder haben uns unsere Eltern verlassen. Sie zogen in den Krieg oder in die Deportation nach Rußland. Viele kamen nicht mehr. Jetzt verlassen uns unsere Kinder." Erna Löw, verehelichte Szegedi, jedenfalls verläßt ihre Mutter nicht. Als Kindergärtnerin hat sie hier mit ihren zwanzig ,,Fratzen" an der deutschen Abteilung noch einiges zu tun. Am folgenden S [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1991, S. 12

    [..] nd Gesellschaft zu leben. Nach dem Kaffee im Hause Breckner gab es nach weiteren lebhaften Gesprächen noch eine besinnliche Zäsur, als Kollege Hans Schaden eigene Gedichte vortrug, die er während der Deportation in Rußland geschrieben hatte, Gedichte, die wert wären, einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht zu werden. Ein Seminaristentreffen, wie könnte es anders sein, konnte nicht ohne Gesang ausklingen, und so kam es, daß wir nach dem Abendessen bis ca. Uhr die alten [..]

  • Folge 9 vom 10. Juni 1991, S. 9

    [..] ls zum Überleben beitrug, und mit seinem Humor anderen zu helfen. Diese Elemente haben sicher auch zu dem großen Erfolg seines Buches ,,Eine Handvoll Machorka" geführt, dem literarischen Ergebnis der Deportation als Zwangsarbeiter nach Rußland im Jahr , gemeinsam mit drei Klassenfreunden des Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt. Es war ein erstes, zwangsweises ,,über die Grenze gehen". Neugierde am Mitmenschen, geboren aus der Liebe zu den Menschen, und die Fähigkeit, in [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1991, S. 5

    [..] en der Familien (Evakuierung, Einzug zur WaffenSS und zur Wehrmacht und Repatriierung in die SBZ oder, später, in die Bundesrepublik Deutschland, organisierte Ausreise, Flucht), in der erfolgten Deportation zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion, in der einseitigen gesetzlichen Disroßer abendden Gruppen Y · MELODY am Freitag, . Mai Ort: Festzelt Papert in Dinkelsbühl Einlaß: ab Uhr Beginn: Uhr Eintritt: ,- DM Wir freuen uns auf Ihren Besuch das Wahlgesetz von [..]

  • Folge 7 vom 30. April 1991, S. 2

    [..] arer historischer Akt, und die ihn inszenierten, wußten sehr wohl, daß damit der deutschen Minderheit das Rückgrat gebrochen war. Unumkehrbar sind auch die Folgen der personalen Verluste durch Krieg, Deportation und Auswanderung, die als Flucht aus dem Untergang begriffen werden muß." Auch wenn sich diese ,,Flucht aus dem Untergang" noch einige Jahre hinziehen wird, kann sinnvolle Hilfe nur dort geleistet werden, wo noch eine Chance besteht, daß sie auch von Deutschen wenigst [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1991, S. 17

    [..] ." Dr. Frank gab dann einen Überblick über die Geschichte der Siebenbürger seit dem Anschluß Siebenbürgens an Rumänien, die Bodenreform, die Teilung des Landes, Siebenbürgen als Kriegsschauplatz, die Deportation der Deutschen zur Zwangsarbeit in Rußland, die Familienzusammenführung und die Ansiedlung in Deutschland und Österreich. Unussitpopulus Als Kenner der Verhältnisse in Rumänien führte Dr. Frank aus: ,,In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben unsere Landsmannschaften h [..]

  • Folge 5 vom 31. März 1991, S. 9

    [..] le, in Schäßburg das Untergymnasium und in Hermannstadt das Lehrerseminar. Die Ausbildung zum Lehrer wurde unterbrochen durch die Zwangsarbeit in- Bukarest von Oktober bis Dezember und durch die Deportation in ein Kohlenbergwerk bei Stalino/UdSSR. Nach gelungener Flucht (Juli ) und Abschluß der Ausbildung legte er im Juni die Lehrbefähigungsprüfung in Hermannstädt ab^Ioch im Winter desselben Jahres floh er nach Linz/D, und arbeitete dort, weil er als ausländisch [..]

  • Folge 5 vom 31. März 1991, S. 11

    [..] r besonders schwer. Die Lehrstellen an den örtlichen Schulen waren besetzt, die nachfolgenden organisatorischen Veränderungen führten zu einer Reihe von Benachteiligungen und Zurücksetzungen. Vor der Deportation bewahrte ihn die Invalidität, die junge Frau die deutliche Schwangerschaft. Die allgemeine Verfolgung und Rechtlosigkeit der Deutschen aber betrafen auch das junge -.. Rimsting Paar. Er konnte nicht an den eigenen Schulen arbeiten, sondern mußte an verschiedene [..]

  • Folge 4 vom 15. März 1991, S. 14

    [..] Michael Kroner hob in der Beschreibung der Zeitgeschehnisse von - in seiner subtilen Weise einige neue Erkenntnisse hervor. Daß es doch nicht die rumänische Regierung gewesen sei, die die Deportation der Rumäniendeutschen zur eigenen Entlastung betrieben habe, sondern die russischen Militärs aus Furcht vor Unruhen hinter der Front diese gewollt haben, sei nur eine der Aussagen, die aufhorchen ließen. Das Thema und der Krieg am Golf, der die Tage überschattete, lie [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1991, S. 8

    [..] n siebcnbürgisch-sächsischen Frauen und Männern zu Zwangsarbeiten in die Sowjetunion verschleppt. Aus den Erinnerungen des ehemaligen Mediascher Bürgermeisters, Hans Zikeli, an die schweren Jahre der Deportation veröffentlichen wir weiter unten einen Auszug. Im Laufe der Zeit war auch in unser verlassenes Dorf der Ruf nach Modernisierung der Kohlenförderung gedrungen. Sie bestand darin, daß eines Tages zwei Pferde im Förderkorb in die Grube hinuntergelassen wurden. Sie sollte [..]