SbZ-Archiv - Stichwort »Ich Liebe DEUTSCHLAND«

Zur Suchanfrage wurden 6381 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 1

    [..] er u. a. aius: ,,Wir. Siebenbürger Sachsen sind ein Bauernvolk. Drei Viertel von uns waren Bauern. Sie bildeten den Urgrund unserer geschichtlichen Behauptung und unseres politischen Daseins. Wie sieht aber die Gegenwart aus? Unsere in der Heimat verbliebenen Bauern wurden zum landund besitzlosen agrarischen Proletariat gemacht. Ein ähnliches Schicksal droht aber auch einem Großteil der nach Österreich und Westdeutschland geflohenen siebenibürgischen Landsleute. In der [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 4

    [..] t unser Wort manchmal das zutreffende, nicht weil wir klüger wären, sondern weil wir mit Völkern zusammenleben konnten, weil jeder von uns, selbst wenni er unter dem östlichen. OhauvinjBmjus litt, immer den Jon und den Jänos menschlich au sehen' vermochte, weil wir die Völker, das Reich, Europa lieben und achten, Staaten freilich nehmen, wie sie eben sind, doch Zeitungen, Politiker und Parteien, durch Erlebnisse draußen und hierzulande, ernüchtert, dreimal prüfen, ehe wir ihn [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 6

    [..] e Österreich". Und vor einem Monat lasen wir, daß die Landsleute aus Zeiden sich zu einer ,,Nachbarschaft" zusammengeschlossen haben. Ist es nur sentimentale Rückerinnerung, die sich hier eines einst vertrauten und darum uns lieben, aber heute schon verschwommenen Begriffes bedient? Hatte nicht unsere städtische Nachbarschaftshilfe im Siebenbürgen der Jahre -- sich dieses Begriffes schon in einer Weise bedient, die das ursprüngliche Wesen der Nachbarschaft verwässerte? [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 1

    [..] attag derSiebenbürger Sachsen Von Heinrich Z i l l i c h Hätte das Studentenlied mit der Behauptung recht, Heimat sei dort, wo es uns gerade gut ergeht, -- ubi bene, ibi patria -- so gäbe es keine Heimatliebe. Wir würden über die Erde hinund herstreunen, jeder seinem äußerlichen Vorteil nach. Wie Binder auf der Weide wären wir glücklich, wenn sich das Maul füllt. Aber Liebe ist ein abgründiges Gefühl. Sie fragt nicht nach guten und schlechten Verhältnissen. Sie wächst sogar, [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 2

    [..] ie Verbindung zwischen diesen beiden, die gegenseitige Auffrischung und Ergänzung, viel zu lebendig war. Alle diese Ordnungen haben sich seit Ende des Krieges aufzulösen begonnen. Für die in der Heimat Verbliebenen durch die dortige soziale Umschichtung, für die fern der Heimat Lebenden durch die neue Umgebung und die neuen Verhältnisse. Der Bauer und Bauernsohn, als Flüchtling oder Heimkehrer nach Deutschland oder Österreich gekommen, suchten naturgemäß zunächst den Weg zum [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 5

    [..] n Mythos das gleiche Unbehagen wie bei jenen Parodien der antiken Götterwelt der Offenbachzeit. Denn Zeus stand für das Göttliche, und das- Göttliche sollte angegrif- , fen werden. In einer Zeitschrift las ich eine Kurzgeschichte: Der liebe Gott spielt Klavier. In einem entlegenen Winkel des Himmels sei ein Klavier aufgestellt, ein Flügel in Weiß' und Gold, und dort spiele der liebe Gott etwas falsch Sindmgs Frühlingserwachen. Die Entwertung des Menschlichen und des Göttliche [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 6

    [..] on den Wohlfahrtsämtern, bei ihnen stehe an der Tür geschrieben: ,,Die Seele ist in der Garderobe abzugeben." Das heißt nun nicht, daß die staatliche Hilfe nicht manche bittere Not lindern würde. Auch kann die christliche Liebe in manchem Wohlfahrtsamt lebendig sein, und wir dürfen froh sein, daß wir sie haben. Weil aber die Welt der Seele eine stille und ihrem Wesen nach freie Welt ist, geht die wahre Hilfe einen stillen und freiwilligen Weg. Es wäre irrig zu meinen, unser V [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 4

    [..] ng vor Gott und dem Nächsten zurückgab und ihm den Weg der Rechtfertigung wieder zeigte. Wenn in Hannover im Gebet immer wieder der fernen Glauberisbrüder gedacht wurde, dann gingen unsere Gedanken in das liebe Karpatenland und schlössen auch unsere Brüder und Schwestern dort in unsere Gemeinschaft und Fürbitte ein. In den Beratungen der Versammlung und ihrer Sektionen wurde nicht nur um theologische Probleme gerungen. Die lutherischen Kirchen der Weit sind sich deutlich der [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3

    [..] r aus der seelischen Ausrichtung auf rein materielle Ziele erklären läßt. Der Verstand wird gezüchtet, das Herz verkümmert. Es ist nicht wichtig, ob diese Kinder eine Banane oder Schokolade kennen oder nicht. Wichtiger ist, ob die menschlichen Eigenschaften Liebe, Verständnisbereitschaft, Güte usw. noch in ihnen, wenn auch kümmerlich, leben, und ob Aussicht besteht, sie zu ganzer Blüte zu entfalten. Mit glücklicher Freude und einer gewissen Genugtuung kann man feststellen, d [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 4

    [..] nd besitzen in dem Erbe der Väter eine Kraft, die uns durch die dunkelsten Zeitläufte hindurch helfen kann. Wir wissen aber auch, daß dies nur dort geschieht, wo Tradition macht bloße Erinnerung und starres Festhalten) an äußeren Bräuchen ist, sondern wo in ihr echter Christenglaube lebendig ist und sich'in Liebe bewährt. Die tausend Jahre deutscher Ostgeschichte vom Baltikum über Ostpreußen, Schlesien iund Galizien bis hin nach Siebenbürgen und an das Schwarze Meer sind zugl [..]