SbZ-Archiv - Stichwort »Winkel«

Zur Suchanfrage wurden 250 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 8 vom 25. August 1959, S. 4

    [..] s, da ist eine ähnliche, siehst du sie?" ,,Ja, was ist mit den beiden?" ,,Diese drei Eichen beschreiben die drei Ekken dieses dreieckigen Waldstückes; wichtig ist, daß du dir an dieser Eiche hier den Winkel merkst". Ich prägte mir den Winkel gerade ein, als urplötzlich und völlig unerwartet eine Reihe maßlos schmerzender Hiebe mit dem Peitschenstiel auf meinen Rücken und seine Verlängerung niedergingen. Wie von der Tarantel gestochen, fuhr ich herum und starrte in das von der [..]

  • Folge 7 vom 25. Juli 1959, S. 2

    [..] n Spaziergang gemacht hatte, erinnert sich heute noch an den großen Nadelwald und denkt mit Furcht daran, wie leicht man sich in dem Holzschlag, der einem Urwald gleichsah, verirren konnte. In diesem Winkel von Vöcklabruck suchten unsere Landsleute, als sie im Jahre eintrafen, Schutz vor feindlichen Tieffliegern und wohnten sogar in Erdhöhlen. Wer dachte damals daran, daß da zehn Jahre später durch den Fleiß unserer Hände und den Geist der Siebehbürger Sachsen ein Stadtv [..]

  • Beilage SdF: Folge 5 vom Mai 1958, S. 7

    [..] Battistkleider hatten wir schon an. Mutters Schwester half uns beim Anziehen und hatte ihre Freude an der erwartungsvollen Jugend. ,,Jetzt", sagte meine Cousine und wir verschwanden. In einem dunklen Winkel des Nebenzimmers strichen wir -- ohne Spiegel -- in Windeseile unsere Gesichter fest mit Kreide an. Da rief Mutter und ich hatte nicht Zeit, zu kontrollieren, wie ich aussah. Durch die dunkelrote Portiere trat ich ins Zimmer. Meine Mutter starrte mich entsetzt an, lief ang [..]

  • Folge 2 vom Februar 1958, S. 6

    [..] ie farbigen Bilder waren wirklich meist recht gut gelungen. Wir erlebten nicht nur das vorjährige Maifest noch einmal, sondern erlebten in dem Anblick der mittelalterlich trauten Häuser,. Plätze und Winkel Dinkelsbühls den Geist der dort vereinten Volksgemeinschaft. Sicher werden sich alle freuen, recht bald wieder ähnliche Aufnahmen zu sehen. Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Österreich im Juli dieses Jahres gibt dazu willkommene ·Gelegenheit. T. S. Festbericht Die [..]

  • Folge 10 vom 31. Oktober 1957, S. 3

    [..] ann Dechant Heinrich Nikolaus das Treffen mit einem Nachmittagsgottesdienst ein. In den Räumlichkeiten des Kinos fanden sich die Männer zur Beratung in Vermögensfragen, die Frauen in einem schattigen Winkel. -- Die Vereinsjugend, die zuerst vor versammeltem Saal Chorlieder zum besten gegeben hatte und mit heiteren Vorträgen die Hitze vergessen zu machen suchte, raufte sich dann mit den allzu radiosüchtigen Jungen der Nordrandsiedlung bei Kreisspielen und Volkstanz zusammen. - [..]

  • Folge 3 vom 28. März 1957, S. 4

    [..] und man nur auf dem über Zagreb und Belgrad bis nach Rumäniens Hauptstadt gelangen kann. Was der Blick auf die Landkarte bestätigt, bewies die umständliche Reise: Rumänien liegt im südlichsten Winkel Europas, weit, weit hinter dem Eisernen Vorhang, viel weiter als die etlichen hundert Kilometer vermuten lassen, über die sich das zwischen dem Westen und Rumänien liegende Land der Ungarn erstreckt. Den letzten Beweis für das Winkeldasein, das Rumänien im Schatten des neb [..]

  • Folge 11 vom 29. November 1956, S. 3

    [..] e Frauenstimme: ,,Wer ist da?" ,,Ein armer Reisender, habt Erbarmen und lasset mich ein!" ,,Ach, lieber Mann, bei uns ist jetzt kein Raum, sonst würden wir euch von Herzen gern aufnehmen!" ,,Aber ein Winkel hinterm Ofen ist ja für mich gut genug, seid nicht so hartherzig!" ,,Seht doch, Freund, daß ihr anderswo eine bessere Unterkunft findet; denn ich müßte mich schämen, euch aufzunehmen, wenn ich es euch dann nicht bequem machen könnte!" ,,O gute Frau, habt nur weiter keine S [..]

  • Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 1

    [..] t sich uns die nach Wesen und Größe für uns geeignete Stadt an, und mag die wachsende Zahl der zusammenströmenden Landsleute am Pfingstsonntag auch Unterkünfte, Gassen und Gasthöfe bis in den letzten Winkel füllen, so ist das nicht so schlimm, es findet doch jeder schließlich seinen Platz. Wieder steht uns ein Heimattag bevor! Er soll uns erfrischen und erfreuen wie die früheren und unsere Gemeinschaft festigen! Ich grüße alle, die an ihm teilnehmen, die Landsleute und die Bü [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 4

    [..] fepalast im Hermannstadt stehen und in der schwarzen Kirche zu Kronstadt sitzen oder auch iniur in einer unserer Kirchenburgen in den Dörfern. Der Karpatenwind fehlt uns, das heimatliche Geläute, die Winkel der Kindheit. Aber es fehlt uns noch mehr, Säst jedem von uns: eine Mutter, der Vater, Bruder, Schwester oder die Frau, die Söhne, die Töchter. Was tun sie, diese Lieben, wie leben sie? Zwischen ihnen und uns dehnt sich ein Meer von versperrtem Land, das wir nur mit den He [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 5

    [..] ffenbachzeit. Denn Zeus stand für das Göttliche, und das- Göttliche sollte angegrif- , fen werden. In einer Zeitschrift las ich eine Kurzgeschichte: Der liebe Gott spielt Klavier. In einem entlegenen Winkel des Himmels sei ein Klavier aufgestellt, ein Flügel in Weiß' und Gold, und dort spiele der liebe Gott etwas falsch Sindmgs Frühlingserwachen. Die Entwertung des Menschlichen und des Göttlichen kann eine gewisse Linie nicht überschreiten. Hinter dieser Linie wartet der Komm [..]