SbZ-Archiv - Stichwort »Die Flucht«

Zur Suchanfrage wurden 2631 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 10 vom 28. Oktober 1960, S. 4

    [..] ine Gotteslästerung, der Gesinnung nach aber eher ein männlicher, im Grunde sogar gläubiger Trotz, ein Bekenntnis zum Spruch, ,,Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Wo mehrere Sprachen gesprochen werden wie im Südosten, flucht jeder in allen Zungen, die ihm geläufig sind. Dadurch vermehren sich seine Möglichkeiten, mit den Widerwärtigkeiten des Alltags fertig zu werden, ganz erheblich. In Siebenbürgen zum Beispiel, wo die Gebildeten einst deutsch, rumänisch und ungarisch sp [..]

  • Folge 9 vom 28. September 1960, S. 4

    [..] lar und klug, wo es nottat: mit Schärfe, stets geschmeidig und geschickt die Volksgruppe gegen jeden Angriff von außen; er war nie ein kleinsächsischer Käsebohrer, sondern erfaßte bei politischen Ereignissen die Weltzusammenhänge. Dafür zeugen tausend Aufsätze. Als die Katastrophe hereinbrach, wurde der Jäger zum Gejagten: Konzentrationslager in Targu Jiu, im Januar Verschleppung in ein russisches Bergwerk jenseits des Urals, Entlassung wegen Krankheit, Flucht unter aben [..]

  • Folge 8 vom 29. August 1960, S. 2

    [..] ein, Herr Hauptmann, drei Kinder' sind geboren worden". Ich vergesse das nie! Man soll auch kleine Episoden des Lebens in ihrer tieferen Bedeutung erfassen. Ich vergesse es nie! Das erste Wort, das ich von meinen auf der Flucht befindlichen Landsleuten hörte, war, daß drei Kinder geboren wurden und niemand gestorben sei; das ist mir nachgegangen bis zum heutigen Tag. Und diese Antwort, deutet sie nicht symbolhaft an, was sich bewahrheitet Hat, äri uns in Deutschland, aß' euch [..]

  • Folge 8 vom 29. August 1960, S. 3

    [..] die Kundgebung ihren tief ergreifenden Abschluß fand. (Den Bericht über die kulturellen Veranstaltungen lesen Sie auf Seite .) gemeinde, die ihm stets besonders am Herzen lag, teil. Als Bürgermeister verstand er es wunderbar für den rechten Gang der Verwaltung und die Verträglichkeit in der Gemeinde zu sorgen. Auf der Flucht (Herbst ) stand er dem Pfarrer als Treckführerstellvertreter beratend und helfend zur Seite und war immer bestrebt, dort einzuspringen, wo es an der [..]

  • Folge 7 vom 28. Juli 1960, S. 3

    [..] teilt, Pferde und Fuhrwerke gingen den Besitzern im Laufe des Winters größtenteils verloren. Als im Frühjahr die Sowjettruppen auch Niederösterreich überrannten, konnte nur ein Teil der Botscher die Flucht nach Westen fortsetzen, wobei sie eben bis ins Salzburgische gelangten. Die Gemeinde hat sich seither nicht wieder sammeln können. Ihre zerrissenen Teile leben heute in Rumänien, soferne sie durch die Russen zur Rückkehr in die Heimat gezwungen wurden, in Übersee, sowe [..]

  • Folge 7 vom 28. Juli 1960, S. 8

    [..] enden Sohn. Nach dem Tode ihres Mannes übersiedelte sie nach Bistritz, von wo sie im Jahre mit Tochter und Schwiegersohn evakuiert wurde. Unter Hinterlassung ihrer gesamten Habe gelangte Frau Marschall auf der Flucht nach vielen Umwegen nach Bayreuth, wo sie bei Tochter und Schwiegersohn gut aufgehoben ist. Eine Belastung für ihren Lebensabend ist es, daß sie von einem Teil ihrer Familie getrennt sein muß, zwei Töchter blieben samt ihren Familien in Rumänien zurück. In i [..]

  • Folge 6 vom 28. Juni 1960, S. 10

    [..] Leitung von Richard Engler dem Jubilar ein Ständchen und überreichte ihm einen Geschenkkorb. Abgelöst wurden die tüchtigen Musikanten von der Singgruppe, die unter gleicher Leitung drei Lieder zum Besten gab., Zwischendurch sprach Vereinsobmann Dr. Otto Folberth Dankworte für die gute Aufnahme der Siebenbürger Seelen in die Kirchengemeinde nach der Flucht aus, und beglückwünschte den Jubilar selbst, der gerührt seiner Freude Ausdruck gab. Gäste im Sachsenheim Wie uns allen be [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1960, S. 4

    [..] Allein, die meisten siebenbürgischen Sied-, lungen liegen nicht hier, in der Nähe der Landeshauptstadt und in der Donauniederung. Unsere Leute haben es vorgezogen, sich an Orten niederzulassen, die dem Gebirge näher sind. Möglich, daß sie in den ersten Jahren nach der Flucht, als sie unter dem Heimweh besonders stark litten, einen Trost darin fanden, ihre Blicke auf die zackige Kette der Alpen ungefähr so richten zu können, wie sie es in der von der Gebirgskette der Karpaten [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1960, S. 2

    [..] hmerz, sondern auch einen spürbaren Verlust für die wissenschaftiliche Welt und die gesamte Vorgeschichtsforschung. Das ehrendste Gedenken und ein stolzer Platz in der Vorgeschichte der Wissenschaft ist Dr. Hermann Schroller gewiß. Fink Pflügender Bauer Von Heinrich Zillich Er hebt den Sterz und drückt die Schare ein. Die Rosse schnauben. Dunkel quillt der Grund. Und was er denkt, das ackert er hinein, denn Gott ist nah und sieht auf seinen Mund. Und wenn er flucht, gerät die [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1960, S. 4

    [..] chsischen Siedlungen, die den Weg erkennen lassen, den die großen Treckdurchzüge unserer nösnerischen Bauern in den Jahren und genommen haben. Den Hauptanziehungspunkt für sie, auf der Flucht nach dem Westen bereits hier eine Bleibe zu suchen, bildeten die ausgedehnten Güter entlang der tschechischen Grenze, im österreichischen Einzugsgebiet der Grenzflüsse Thaja und Maren, wo sie als billige und in der Landwirtschaft ausgezeichnet verwendbare Arbeitskräfte sehr beg [..]