SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«
Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.
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Beilage SdF: Folge 4 vom April 1956, S. 6
[..] Uhr gebadet. Manche aber sind heißhungrig und würden ohne Frühstück von bis Uhr schreien. Das stört den Hausfriden und erschüttert das Gemüt des Kindes zu sehr- Deshalb richtet das erste Frühstück für solche Kinder schon abends in eine saubere Thermosflasche. Trocken und satt schlafen sie dann oft bis Uhr und werden dann erst gebadet. Diese Methode würde ich besonders all den Müttern empfehlen, die schon schulpflichtige Kinder und deshalb am Morgen keine Zeit für's K [..]
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Folge 3 vom 25. März 1956, S. 3
[..] pf längst überholt ist. ,,Reiflinge" und ,,Weihlinge" Gerade in den vergangenen Wochen folgte Schlag auf Schlag. Da wurden kurz nacheinander von insgesamt Zweigstellen der' Evangelischen Bahnhofsmission in Mitteldeutschland einfach geschlossen, einige Angestellte verhaftet und der Spionage, Sabotage, Geldschiebung und ,,Abwerbung" beschuldigt. In Brandenburg und Ostberlin duldete der SED-Staat, der in Artikel seiner Verfassung ausdrücklich Gewissen- und Religionsfrei [..]
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Beilage SdF: Folge 3 vom März 1956, S. 7
[..] htigen Frage, wie in der .der Besteuerung der berufstätigen Ehefrauen, die Frau nicht selbst versuchen, den notwendigen Einfluß zu gewinnen, um die ungerechte Besteuerung zu verhindern oder wenigstens in normalen und tragbaren Grenzen zu halten? Mit Recht fragt sie sich doch, wozu ihre Anstrengung, wenn der Erfolg ihres Fleißes einfach wieder weggesteuert wird! Eine andere, sehr wichtige Sache ist die der Anstellung älterer Menschen. Wie viel Erfahrung, Wissen, Tüchtigkeit un [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 3
[..] am gleichen Boulevard, ein paar hundert Meter entfernt, liegt. Aber die Kommunisten, die den General mit allen Mitteln am Sprechen hindern wollten, hatten für die letzte Kinovorstellung des Vortages sämtliche Karten gekauft und alle Plätze besetzt. Und als die Vorstellung zu Ende war, blieben sie einfach sitzen, um den nächsten Abend abzuwarten. Die Partei versorgte sie während der Nacht und des folgenden Tages mit Lebensmitteln und reichlichen Mengen von Tsuika, dem rumänis [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 3
[..] mden und drei Paar dicke wollene Socken. Sie findet, ich käme allmählich in die Jahre, wo es mehr darauf ankäme, den Leib warm statt fröhlich au halten. Jedes Jahr nun nehme ich nach dem Feist die warmen Hemden und die warmen Socken und, trage sie zu meinem Freund Gusti Feldmefer am Rathauseck, wo sie meine Frau eingekauft hat, und tausche sie dort gegen zwei Flaschen besten Kognaks um. Man kennt mich dort bereiits, hält den Kognak bereit und legt die warme Wäsche wieder in d [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 3
[..] n nicht, welche Überlegungen ihn dazu verleitet haberi; klär ist uns jedoch, daß von dieser Seite mit falschen Karten und un', ehrlichen Absichten ,,Freundschaftspolitik" ge· macht wird. Daher sehen wir uns gezwungen, J unseren Grundsatz, Anfeindungen . seitens der ] ,,Patria" stillschweigend zu übergehen* im Inter.esse notwendiger Klarstellungen für d i e s eine Mal fallen zu lassen. Wenn wir bisher auf Aus) fälligkeiten des Herrn Scheiner auf der deutschenSeite der ,,Patri [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 3
[..] schildert Gespräche mit Heimatvertriebenen, die in den vergangenen Jahren aus Westdeutschland und Österreich ausgewandert sind. Ohne zum Problem der Auswanderung selbst Stellung zu nehmen, berichtet er einfach, was er gesehen und gehört hat. Rund Deutsche sind in den letzten Jahren in die Vereinigten Staaten und nach Kanada ausgewandert. Haben sich die Hoffnungen dieser Menschen, die aus Verzweiflung oder aus Abenteurerlust Deutschland und Österreich den Rükken kehrte [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 4
[..] an. Die Aufführenden ernteten dank der Hingebung, mit der sie sich ihrer Aufgaben annahmen, sich steigernden, zuletzt stürmischen Beifall. Daß ein junger Bauer, der es nicht gewagt hatte, sich der Liebsten zu eröffnen, von dieser einfach an der Hand genommen wurde, und der Großvater das Glück mit einem fast schon gefährdeten Hochzeitsgeschenk voll machte, waren offenbar Vorgänge, an denen man nicht wenig Freude hatte. Der Erfolg der Aufführung war -- es darf das nicht unbemer [..]
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Beilage: Folge 11 vom November 1952, S. 5
[..] ermögen die Karteikarte. Alle Anträge sind in d o p p e l t e r Ausfertigung einzureichen. Nur die Karteikarte, die dann auszufüllen und einzureichen ist, wenn Beiblätter erforderlich sind, muß nur einfach ausgefüllt und abgegeben werden. Es wird empfohlen, eine d r i t t e Ausfertigung (Karteikarte zweite Ausfertigung) als eigenes Belegexemplar in einem Akt ,,Lastenausgleich" für sich selbst abzulegen. Auf alle Fälle ist mindestens der Hauptantrag einzureichen. Das Beiblatt [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 2
[..] Deutschland oder Österreich gekommen, suchten naturgemäß zunächst den Weg zum Bauern. Es ging ihm ja in der ersten Zeit nach dem Kriege gar nicht so sehr ums ,,Verdienen", nicht ,,um eine neue Existenz", sondern einfach darum, seiner im Blut steckenden Veranlagung folgend, zu arbeiten, zu schaffen, und zwar in der Art, wie er es von Zuhause her gewohnt war. Die deutsche, vor allen Dingen aber die österreichische (Landwirtschaft hat gerade in den ersten Jahren nach Kriegsende [..]









