SbZ-Archiv - Stichwort »Keine«
Zur Suchanfrage wurden 11682 Zeitungsseiten gefunden.
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Beilage SdF: Folge 7 vom Juli 1956, S. 6
[..] Seite DIE SEITE DER FRAU Nr. / . Juli Dcrrtgndcr -- fröhlicher Urlaub Es gab noch keine Atomfoombenangst und doch hatten wir von sechs Ferienwochen im Gebirge vier verregnete. Für uns waren sie wunderschön, trotzdem wir jungen Mütter einen Haufen kribbelnder, krabbelnder Kinder zu hüten hatten. Erst waren wir schon, verzweifelt, die Kinder liefen ständig ins nasse Gras hinaus und unsere nicht besonders interessante Arbeit bestand darin, die Kinder umzuziehen. Die S [..]
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Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 7
[..] war die Kommission ein sowjetisches Werkzeug, die Sowjetunion selber Mitglied, seitdem sie durch den brutalen Raub Bessarabiens die Donaumündung beherrschte. Jugoslawien genoß daher in der Kommission keine große Bewegungsfreiheit, bis sich jetzt plötzlich, seit der Wiederversöihnung zwischen dein Kreml .und Tito, die Akzente etwas verschoben haben. Zumindest blieb dieser Eindruck zurück, als wäh- ·.. rend der Juni-Tagung in Budapest ;i Jugoslawien die übrigen Tagungsteilnehme [..]
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Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 8
[..] ufzunehmen. In der anschließenden Diskussion stellte Staatssekretär Weißhäupl vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge fest, daß die Eingliederung der Heimatvertriebenen noch keineswegs in dem Maße vollzogen ist, daß schon jetzt auf eine Betreuung dieses Personenkreises verzichtet werden könnte. Dem Hauptausschuß werde daher auch in Hinkunft eine wichtige Aufgabe zufallen. Aus der Fülle der vom Bundesrat eingebrachten Änderungsanträge griff der Staats [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 2
[..] en ärger, als der Verlust von ein paar Pfennigen. Wenn man nach zehn Jahren das Jahr vergessen wolle, müsse man daran denken, daß die Polen Jahre nicht vergessen haben. Die Deutschen wollten keinen Krieg, sie wollten aber auch nicht, daß man unaufgefordert Verzichte ausspricht und aus Üfoerobjefctivität Ansprüche negiert. Die Frage der Heimat sei durch die Eingliederung nicht gedöst, sie sei vielmehr ein Naturrecht des ganzen Volkes. Mit der Grundsteinlegung zur staa [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 3
[..] , was nicht ist, überhören, oder: man möge sich von den Angehörigen zuhause bis ins einzelnste unterrichten lassen, wie die Dinge liegen, ehe man einen Entschluß fasse, oder: ehrlicherweise könne man keinem raten, seine im Westen aufgebaute Position in der Hoffnung aufzugeben, daheim einen Ersatz dafür zu finden. Man hört auch, daß Verwandte ihren hiesigen Angehörigen klipp' und klar mitteilten: ,,Bleib, wo du bist", oder daß sie ihnen vorsichtig nahelegten: ,,Komm heim, aber [..]
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Beilage SdF: Folge 6 vom Juni 1956, S. 4
[..] , ob sie mehr oder weniger ,,verdienen". Sie ziehen daraus bald die notwendige Lehre, daß man selten im Leben was geschenkt bekommt, sondern sich alles erst verdienen muß. Und diese Einsicht hat noch keinem Menschen geschadet. Sie rechnen sich aus, was sie verdienen und ersparen und was für Wünsche sie sich dadurch erfüllen können. Der Stolz auf das Erreichte und die Befriedigung sind erzieherisch sehr wertvoll, das Kind lernt beizeiten planen, einteilen, sparen und sich über [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 5
[..] ng, eine Erhöhung im Zinsund Tilgungsdienst, weshalb die vorgesehene Eigenleistung möglichst in voller Höhe empfohlen wird. Auf Grund von Besprechungen mit der Stadtverwaltung kann gesagt werden, daß keine Bedenken bestehen, daß jeder Siedler auch einen ihn zufriedenstellenden Arbeitsplatz erhält. Im Baugewerbe tätige Siedler können sofort bei Beginn der -Bauarbeiten Arbeitsplätze erhalten. Für den ersten Abschnitt des Siedlungsvorhabens in Dinkelsbühl können nur Mitglieder u [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 6
[..] hrer Türe spielen. Er kam ins Abteil, schloß behende das Fenster und übersah uns herausfordernd. ,,So wird es bald unerträglich schwül sein, mein Herr", sagte ein Fräulein. ,,Kann sein, aber ich habe keine Lust, mir einen Schnupfen zu holen", sägte der Fensterschließer. Schweigen. Er war ein schönes Exemplar in voller Blüte, das erkannte nun jeder. Während ich ihn stumm belauerte, streckte er drohend den Finger in die Höhe und fragte: ,,Gehört dieser Koffer Ihnen?" ,,Ja", sag [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 7
[..] Mißbrauch des Kartellrechts unterbinden, indem sich Staatsanwälte als Preiskommissare betätigen. Die Hintergründe blieben im DunkelnIm Berner Prozeß gegen die rumänischen Gesandtschaftsstürmer gab es keine Sensationen Angebptgunter Nr. KA - an die benbärgische Zeitung. "" Bern, Eigenbericht Als der Gesandte Emmerich Stoffel am zweiten Prozeßtag im Zeugenstand erschien: ein kleiner.-.blasser Mann mit dicker Hornbrille, wurde es still im Saal. Was würde er, der in der Nac [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 8
[..] schnitts-Betriebsgröße in Bayern unter den ,,Eingliederungslbetriebeni" über dem Bundesdurchschnitt liegt. Die iFrage, wie sieht die noch zu bewältigende Aufgabe aus, ist schwierig zu beantworten, da keine genauen Erhebungen vorliegen. Es zeichnet sich aber deutlich eine gewisse Sättigung auf dem Siedlungsmarkt ab, da bereits für (Kleinstbetriebe in Teilen Bayerns keine Bewerber mehr vorhanden sind. Eine Abwanderung in die Industrie ist nicht aufzuhalten. Überblickt man das G [..]









