SbZ-Archiv - Stichwort »Keine«

Zur Suchanfrage wurden 11682 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 1

    [..] lt sich schützend vor die Unglücklichen, die, um der Vereinigung mit ihren Angehörigen willen und aus lauter Verzweiflung darüber, daß der Westen sie im Stich ließ, den Sirenengesängen Folge leisten. Keine Großmacht und kein internationales Gremium im Westen hat bisher in der Frage der Familienzusammenführung ernstliche Schritte unternommen. Seit Jahren versuchen die Betroffenen Hilfe zu erhalten, seit Jahren appellieren sie vergeblich. Nun hat der Osten das Problem der viele [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 2

    [..] re Hände gefallen waren, mit 'Gewalt zwangen, nach der Sowjetunion zurückzukehren, und es sei bekannt, was mit ihnen geschehen sei. Die Zeitung schließt ihren Kommentar mit den Worten: ,,All dies ist keine Entschuldigung für Serow, der augenscheinlich noch immer Massendeportationen als normale administrative Maßnahmen betrachtet. Wir sollten aber nicht unser Versagen vergessen, unserem eigenen höheren Standard gemäß zu leben." Eine Anzahl von Briefen ist zu dieser Notiz in de [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 3

    [..] Kolchosen umzuwandeln. Wegen des Widerstands der Landbevölkerung hat man sich für den Augenblick 'aber gezwungen gesehen, das Tempo zu verlangsamen. Das Regime hat sich für das nächste Jahrfünft auf keine bestimmte Kollektivierungsquote festgelegt. In seinem Hauptreferat erklärte ·GheorgbiuDej nur, daß im Jahre ,,der sozialistische Sektor der Landwirtschaft sowohl flächen- "wie produktionsmäßig überwiegen wird". Kolchosierung - ein Mißerfolg Noch sind , Prozent des A [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 5

    [..] men aller über die ganze Welt verstreuten Landsleute anzuführen, die sich für das Heim einsetzen, würde zu weit führen. Sie alle blicken, wenn sie der Heimat und ihres Volkes gedenken, nach Rimsting. Keine Ländergrenzen können die siebenbürgische Gemeinschaft und die seelische Verbundenheit auflösen. Kein müheloses Geschenk Es bedarf eigentlich keiner werbenden Argumente, keiner Reklame für unser Siebenbürger-Heim. Das Heim spricht für sich. Niemand zweifelt daran, daß mit se [..]

  • Beilage SdF: Folge 4 vom April 1956, S. 6

    [..] e Entfernungen überwinden und zueinander finden werden, damit auch sie sich der Wahrheit bewußt werden: Unsere Heimat in der Fremde ist die Landsmannschaft! Für den Münchner Frauenabend gehen diesmal keine Einzeleinladungen heraus. Wir laden unsere Frauen nur auf diesem Wege herzlichst ein, unseren Frauenabend am Mittwoch, den . Mal, abends Uhr, recht zahlreich zu besuchen. Wir versammeln uns wieder im Lokal unseres Landsmannes, dem Wendlhof, Wendel-Dietrich-Str. Nichtmitg [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 7

    [..] orischen Gesamtbild willkürlich zusammengepflückte Kausalitätsreihe! So entsteht ein schief gesehenes, gleichsam in Glasscherben reflektiertes Bild; eine Fotomontage von Gestalten und Ereignissen von keineswegs allgemeingültigem Charakter. Wenn schon von Schuld gesprochen wird, von der Schuld der Völker, dann darf sie nicht an -- obendrein verzerrt gezeichneten -- Modelltypen demonstriert werden; das ist selbst im Literarischen eine unzulässige Methode. Weidenheim hat sich di [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 10

    [..] durch die spärlich beleuchteten Vorstadtstraßen. Der Abend ist regnerisch, ein Schleier von haardünnen Wasserschwaden zerspellt an der Windschutzscheibe, die Wischer sumDie chinesische Schrift kennt keine Buchstaben, sondern Verwendet Zeichen für jeden Begriff. VieleWorte müssen daher umschrieben werden, z.B.Zigarette aJs^Papierraüch", Kino als ,,Strom - Schatten - Halle", Demokratie als ,,Milde Beratungs-Regiefurig" und Lebensversicherung - das bedeuten härnlichdie obigen Z [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 1

    [..] en" erstreckt, sondern daß sie sich in einem, sehr >starken Maße auch an die vertriebenen Deutschen wendet. Besondere Anstrengungen macht in dieser Hinsicht das kommunistische Regime in Bukarest, das keine Kosten und Druckmittel scheut, um die ehemaligen deutschen Mitbürger zur Rückkehr zu bewegen. Die Druckmittel, deren sich Bukarest, aber auch die übrigen kommunistischen Partei- und Staatsführungen bedienen, sind in erster Linie die Zusammenführung mit den nichtgeflüchteten [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 2

    [..] chen Systems liegt. Im Ernstfall hofft man es durch die kommunistische Partei überhaupt lähmen oder aus einem Konflikt heraushalten zu können. Der zweite Ansatzpunkt ist Westdeutschland. Hier hat man keine kommunistische Partei zur Verfügung, aber zweierlei Gegner der Regierungspolitik. Einmal die grundsätzlichen Pazifisten, die als Gegner der Staatsgewalt fast so brauchbar sind, wie die Kommunisten selbst. Die andere Gruppe sind jene, die durch den Anschluß an den Westen Ost [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 3

    [..] angezogen zur Jugendweihe" die SED-Ortsgewaltigen schlugen den Eltern eine Eintragung der Jugendweihe in die ,,Familienstammbücher" vor, drohten gleichzeitig, daß schulentlassene Kinder ohne ,,Weihe" keine Lehrstelle erhalten würden, und verwiesen zur näheren Aufklärung über Art und Ziel dieser Weihe auf die unlängst gegründete ,,Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse", die reine Gottlosen-Propaganda betreibt. Den Vogel jedoch schoß die Chemnitzer ,,Volkss [..]