SbZ-Archiv - Stichwort »Keine«
Zur Suchanfrage wurden 11682 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 9
[..] r Reisetasche. Leo steckt sie schnell ein, wendet sich zu Ott und sieht ihn neugierig an: ,,Und das ist also unser Freund, der nach Wien möchte," sagt er. ,,Haben Sie gute Nerven, Boratom?" Er wartet keine Antwort ab, sein Gesicht verzieht sich zu einer ernsten Grimasse, er sagt: ,,Um acht Uhr brechen wir auf. Der Hauptmann erwartet uns mit seinem Wagen am Stadtausgang. Schlaft euch aus, ich hole euch um acht ab." Kurz vor acht kommt Leo sie abholen. Als sie auf hi [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 10
[..] eute hier ist nicht immer Verlaß", sagt er. ,,Manchmal fahren sie früher, manchmal später als vereinbart. Wie Russen eben sind." ,,Russen ?" ,,Ja, Russen. Warum bleiben Sie stehen? Fürchten Sie sich? Keine Angst! Diese Russen tun Ihnen nichts. Sie sind meine Geschäftspartner." Als sie außerhalb des Ortes die ein Stück entlangegangen sind, sagt Leo, stehenbleibend: ,,Sie können mir jetzt die zweitausend Lei geben. Später wird keine Zeit dazu sein. -- Ah, ich sehe, S [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 1
[..] unft. Daraus finden wir die Kraft, über Grenzen und Zeiten verbunden zu sein mit unserer Heimat und mit denjenigen Brüdern und Schwestern, von denen wir durch schweres Schicksal getrennt sind. Keine andere auslandsdeutsche Volksgruppe hat so wie wir Siebenbürger Sachsen eine so umfassende und dauernde Gemeinschaftsiform. gewahrt und gesichert. Wenn wir aber mit einem durchaus berechtigten Stolz auf das Werk unserer Vorfahren blikken, dann müssen wir gerade daraus für u [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 2
[..] und Dinkelsbühl haben.. sich uns, zu einer Einheit verknüpft, und es gibt, wo immer unsere Stammesbrüder wohnen, niemanden unter ihnen, der nicht einmal zwischen uns in Dinkelsbühl weilen möchte, und keinen, der am Pfingstsonntag seine Gedanken nicht" herschickte. Aus jeder Windrichtung sind heute wieder~einmal Tausende hier zusammengeströmt, weil es sie her trieb wie an den mütterlichen Herd, um wieder bei Ihresgleichen zu sitzen, den Freunden die Hand zu reichen und ihnen i [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 3
[..] ge Büroeinrichtung unangetastet waren. Nichts fehlte -nur die Karteien! Insgesamt Stück mit den Namen und Anschriften von ebenso vielen Litauern im westlichen Europa und in Übersee. Eis bedurfte keines \besonderen Scharfsinnes, um zu erraten, daß der Einbruch ein politischer Einbruch war. Aber das Bundeskriminalamt in Wiesbaden konnte sich noch keinen rechten Reim auf die Frage machen: Wozu brauchten die Einbrecher die Anschriften? Diese Frage fand erst später ihre Antwo [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 4
[..] im auch für die Zukuntft alles Gute. Bitte an die Vereinsmitgüeder Der. größte Teil unserer Mitglieder hat den Jahresbeitrag'für bereits' überwiesen. Wir . bitten auch die Landsleute,' die noch" keine Möglichkeit hätten,' uns' das Geld zu schicken,. r/echt, herzlich, in den nächsten Tagen um Überweisung des Jahresbeitrages lind evtl. Rückstände auf unser. Postscheckkonto 'München . Jede Mark kommt unserem Heim zugute. Der Vorstand des Hiltevereins der Siebenbürgef Sa [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 8
[..] n Halbmenschen für die Bedienung der Maschinen zu züchten. Ist diese Geisteshaltung, die sich in diesem Vorschlag ausdrückt, nicht entmenschlicht? Entartung im Nihilismus Und; eben ·dabei scheint man keine Grenzen zu kennen. Die amerikanische Zeitschrift ,,Time" enthüllte vor einiger Zeit die Überlegungen astronomischer und astronautischer Kreise über die Ermöglichung einer Weltraumfahrt in große Entfernungen von der Ende. In diesen Überlegungen und Berechnungen wird zur Verm [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 9
[..] alten, nicht zuletzt deswegen, weil ich sie nicht verstand. Ich sehe die Dinge ganz einfach und subjektiv. Die Kommunisten wollen mich nach ihrer Pfeife tanzen lassen -- und ich will nicht. "Weil ich keine Lust habe. Ich hasse den Zwang, und wenn man von mir verlangt, ich müsse nach einer bestimmten Vorschrift leben und denken, dann wehre ich mich. Ich überlege mir die Sache und komme zu dem Schluß: mit mir haben dreiviertel oder auch mehr der Bevölkerung keine Lust, sich von [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 10
[..] harakteristische Kleinigkeiten am Ranße"eaufnehmen, und von zahllosen ,,eÜ-Leuten", die eben nur sehen ufiü nicht etwa kaufen oder verkaufen wollen. Also muß man ihnen was bieten! :Geld spielt dabei keine Rolle, sofern sich nur bei der politisch naiven Zuschauermasse eine psychologische Breiten- und Tiefenwirkung, ein staunendes ,,Ah" und ein stiller Kotau vor soviel Eleganz oder technischer oder sonstiger Leistung aus dem ,,verrufenen" Osten einstellt -- dem gleichen Osten, [..]
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Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 2
[..] mit uns weiter. Wie viele mußten getrennt von ihren nächstenAngehörigen die Augen für immör schließen. Dieses bittere Erlebnis, gemildert auf wunderschöne Art durch den versöhnenden Gedanken, daß es keine seelische Trennung geben kann, fand ich nirgends so schön ausgedrückt, wie in folgenden Zeilen. Sie waren eigentlich vor ungefähr zwölf Jahren für einen gefallenen Freund geschrieben, doch sind sie auch heute und für uns alle gültig. Wir pflanzten einen Apfelbaum... Sie hab [..]









