SbZ-Archiv - Stichwort »Trost«

Zur Suchanfrage wurden 1102 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 8 vom 25. August 1957, S. 8

    [..] schen begann. Ist Morphium da nicht ein besseres Mittel? Und jetzt bürgert's sich allmählich immer schamloser ein: die Angst vor dem Leben und vor dem Tod als einzige Brücke zu Gott! Auferstehung als Trost statt als Lebensziel? Was für eine armselige Vorstellung vor dem lebendigen Gottl Angst vor der Hölle, das plötzlich erwachte Gewissen, wenn es zu Ende geht: das scheint mir kein ehrlicher Weg zu Gott zu sein. Die Woche, über Haß und Unfrieden säen, Geld und Güter erraffen, [..]

  • Folge 5 vom 25. Mai 1957, S. 7

    [..] Zeiten seinen Namen mit dem Gelde einer Großschlachterfamilie verbunden, um seit Jahren mit seinen Fleischkonserven auf eine zwar nicht standesgemäße, aber recht behagliche Weise zu leben Der einzige Trost für die alte Frau von Amaryn war, daß die Konserven durchaus genießbar waren. ,,Also, Sie wollen meine Enkelin heiraten!" knurrte sie Da es keine Frage war, fuhr sie gleich fort: ,,Sie ist genauso schön, wie ich es früher war. Sie hat das Blut der Amaryns. In früheren Zeite [..]

  • Folge 2 vom 27. Februar 1957, S. 6

    [..] Reichsrundfunk. Ich startete mit Franz K. Franchy als Dramaturgen eine Sendereihe ,,Die Glocken der Heimat", die allsonntäglich ausgestrahlt wurde und, wie ich feststellen konnte, vielen Landsleuten Trost und tränenreiche Freude in dieser Zeit gebracht hat. Leider wurde sie in Berlin als ,,Heimwehsendung" beurteilt und mir wegen defaitistischer Haltung eine Fortführung untersagt. -Vor den herannahenden Russen flüchteten wir im April nach Tirol. Hier erlebten wir das Kri [..]

  • Beilage SdF: Folge 9 vom September 1956, S. 7

    [..] ter vertiefte noch den Eindruck und sagte: ,,Vergiß nie, mein Kind, der Nächste, d e i n Nächster, braucht dich immer! Du kannst viel helfen, sei es durch ein richtiges Wort, ein gutes Zuhören, einen Trost oder eine persönliche Hilfeleistung." Und immer wieder habe ich erfahren können, wie notwendig diese Einstellung ist. Wir alle fühlen uns oft allein, und in vielen Fällen bringt es schon eine Erleichterung, wenn man jemandem so recht sein Herz ausschütten kann. Es ist dann, [..]

  • Folge 8 vom 31. August 1956, S. 2

    [..] ntsprechenden Maßnahmen getroffen, um dies zu erwirken. Wurstzeug ist in Hermannstadt vorläufig noch eine Rarität, ein Leckerbissen, den man sich nicht jederzeit gönnen kann. Leider ist eis auch kein Trost, daß man in den nächsten Monaten die Krenwürstel gleich gesotten bekommen wird, da wir ja im Sommer stehen und die Wurst auf der ,,Reise" von Mediasch bis Hermannstadt ein ,,erquickendes Sonnen- oder Dampfbad" nehmen wird. Doch die Hertnannstädter wollen das Wilrstessen nic [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 5

    [..] h, stets ' der Gemeinschaft zugetan, die er durch seinen Rat ebenso förderte wie durch tätige Mitarbeit in Vorträgen, karitativer Hilfe für die, die noch elender dran waren als er, durch Zuspruch und Trost für viele heimatlos, aber nicht wurzellos Gewordene. Wie tief der seelisch-geistige Umbruch jener Jahre ihn selbst berührte, ließ er nur ahnen. Sein sichtbarster Kummer war die Trennung von der Familie, Frau und Kindern, die in Siebenbürgen zurückgeblieben waren. Ihnen zu h [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 1

    [..] Foto Keystone) Zuerst die FreiheitWer mit der rauhen Gegenwart nicht fertig wird, flüchtet sich in das Reich der Erinnerungen und Zukunftspläne."" Er entschlüpft der Wirklichkeit, um in Imaginationen Trost zu finden. Das Gestern und das Morgen werden seine eigentliche Welt; das Heute erscheint ihm nur als Übergangsstadium. Seine Zukunftspläne beginnen mit dem ,,Tag X", jenem Tag, an dem eine höhere Gewalt die Voraussetzungen geschaffen haben wird. Auf der Prämisse, daß dieser [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 6

    [..] ftig fußen wird. Wir vergessen ferner nicht, daß Sie vielen Landsleuten, nicht nur in der Bundesrepublik, durch Zusendung von Lebensmittel- und Kleiderpaketen und durch brieflichen Zuspruch Hilfe und Trost brachten und daß Sie in Ausstellungen mehrfach ein schönes, von der breiten Öffentlichkeit gewürdigtes Zeugnis unserer Volkskunst vorlegten, deren Belebung hierzulande auf Ihre Bemühungen zurückgeht." Kreis Rothenburg Unter dem Vorsitz des Kreisverbandsvorsitzenden Herrn Re [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 10

    [..] ht er, daß ihre Augen weit geöffnet sind und daß ihr Gesicht blaß ist, wie versteinert, und er sagt: ,,Sie sind jung. Sie dürfen nicht verzweifeln, es wird sich alles noch ändern." Es ist ein banaler Trost, er ärgert sich über sich selbst, aber sie lehnt den Kopf an seine Schulter und wehrt ihm nicht, als er mit den Fingerspitzen ihre Wange streichelt; von Zeit zu Zeit durchzittert sie ein Seufzer, während er die Zigarette abwechselnd an ihren und seinen Mund führt. Endlich e [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 4

    [..] uiel lieber. Ist das nicht ein erschütterndes Armutszeugnis für uns? Brüder und Schwestern, ich habe an Euch die persönliche innige Bitte: Bringt Euren Angehörigen in der alten Heimat keinen falschen Trost! Überlegt bei jeder Zeile dreimal, ob das u;ohl zum besten dient! Es ist beschämend für uns, die wir in geordneten Verhältnissen leben, daß wir im rechten Trösten nicht die Gebenden, sondern die Nehmenden sind. Welche Fülle von Zeugnissen mächtiger Glaubenskraft dringt nich [..]