Duannerschmarter Anekdoten: Hia oder ech

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walter-georg
Erstellt am 11.10.2010, 04:50 Uhr
@sibihans: Ja, so kommt es manchmal, wenn man sächsisch schreibt...

walter-georg
Erstellt am 13.10.2010, 10:09 Uhr und am 13.10.2010, 10:13 Uhr geändert.
De zwīn Grumpes

Vuar longer Zetch liaften ba aus zwīn gaut Fräntch, der Misch uch der Marz. Sa wåren sigor Nēber.

Ian den ålde Gähren såßen se oft vuar dem Heus. Jeder huat ser en Grumpes zaugeliacht uch en hiasch ugestrochen. Am en Zetch kūmen se iwerīnt, dåt der Misch seng "Binkel" luengst "dåt" vum Marz iagrowen sīl, am beßer miatenunder riaden ze kiennen. Der Misch wår riastijer, der Marz wienijer uch esi hu se beschloßen, dåt der Ierscht den Spitznumen die diack Grumpes, der Zwēt die diann Grumpes drähn sīl. Bias zerlēzt kūnt em da Zwīn nuer noch angder diesen "Numen".

Un em Dåch såßen da zwīn Ålden wieder åf iaren Numensgiawern, ualz sich det Raitatienn nehert. Dåt huat richtich Apparater vuar end driach derzau uch noch en ziemlich eusgeschnidian Blus, dåt em em fuast bias ian`t Harz sahn kangd... Uch der Kiedel wår uch esi kurtsch, dåt et fuast zem Elektriker hatt gähn mießen, wunn et en noch kiertscher hatt drähn wiallen, dänn ian diesem Fual hatt em em uch de Prīs wetcher åfen installieren mießen...
Et grinst de Grumpes nuer hiasch un end gieng wetcher.

"Jåi, jåi", säht die diack Grumpes, "fuar dåt Weif wīl ech garen noch īst Zwinzich sien!"

"Biast tau iwergeschnåpt!", rēcht sich di klīn Grumpes åf, "am da pōr Minuten noch īst vīrzich Gähr ze schuften! Na Grumpes, esi pruestich kūst chia wiarlech nuer tau sien!"

"Te hōst Riacht", kūm di Diack wieder zau sich, "ech hun hualt vuar en Moment miat dem kienen Hīft "geducht".

der Ijel
Erstellt am 13.10.2010, 19:58 Uhr
Chea Walter
Hoffentich gefuallt de Anektod uch ūnderen.
Denj Anekdoten gfållen, dått wässe mer änzwäschen, wä Tea segst uch dem Sibihans------- Der Sibihans uch de Grumpesen ållebīt kannen bestamt uch geat Såchsesch liasen.
Zem schreiwen traen se sich net. Ech ku mer dinken äm wåt.

@Sibihans, der Bōsner Binder Mathi huet mir en Geschicht iwer den Busster Gätz erzohlt.
Terf ech da hair eranner schreiwen ?

sibihans
Erstellt am 13.10.2010, 20:19 Uhr
@ der Ijel

Ech hun bestemmt näst derkehn.
sibihans

grumpes
Erstellt am 13.10.2010, 23:52 Uhr und am 14.10.2010, 00:15 Uhr geändert.
@walter- georg, @ ijel,
ech dunken fiur ir Älodung. Es geat gelangen ir Anekdot iwer de zwien "grimpes".Mäs elien lochen , dian underen hun se merschengt verbraht.Ba eas sod em zea den "Apparater" : sēch, se stohn wa de hangrich Kolver. Dot met der prīs hot mer uch geat gefollen.
Ja, war ein Versuch mit dem Soksesch.Hoffentlich habt Ihr es auch verstanden. Du "ijel", gibt es auch so etwas wie "Hochsächsisch" ?.Das Hochdeutsche kommt ja angeblich aus dem Raum Hannover. Gab es bei uns auch so etwas ?
Muß mich schon ein bisschen anstrengen um Euren Dialekt zu verstehen.
Gruß
grumpes
PS.Äm deankelwarden sot der dänn zea dem däcken Grumpes : gieht et noch ba dir mät de Fraen ? - giet ne mi, sot der däck, fraer keint ich en Ihmer Wosser droffhähn. Nea ne mi ? frocht der dänn....... giet noch , over de Knah mochen ne mi mät.

walter-georg
Erstellt am 14.10.2010, 05:19 Uhr und am 14.10.2010, 05:44 Uhr geändert.
@grumpes: Tea huest Riecht. Der Dånerschmarter Dialekt äs net fiur Enjeden leicht ze verstōn. Vilecht äs et bießer, än Ziakunft mī "Hīsåchsesch" ze schreiwen, awer ech wīß uch net genä, wä dåt gōn sål. Ech versäken et detmōl åf des Uert. Mīnst Tea, desen Dialekt, dien ech hä schreiwen, bießer ze verstōn? Wunn cha, dron dīl et mer bitte - fiur desen Begräff hun ech nichen såchsesch Iwersazung - mät.

Et froat mech, dåt der de Anekdot gefållen huet, mess awer glechzetchich sōn, dåt mer deng Geschicht uch sīr positiv åfgestīßen... äs. Daräm låden ech dech än, bä deser Rubrik uch åldäst ze scheiwen, dänn wä em setch, bäst tea mät Humor rechlich eugeståttet!

Mät dengem Numensvåtter schengt wärlich äst passīrt ze sen, ech glīwen awer net, dåt em en verbrät huet, amwåt e cha klinzich äs... Dī mält sich bestämmt zräck. Loss es de Gedūlt net verläsen.

Ech wuerden åf en Unfert vun dir bezejlich des Schreiwens äm noan Dialekt.

P.S. Mät der såchseschen Grammatik kenen ech mech når esi geat eus, wä der @Joachim uch @Schiwwer mät der detschen, ålsi messt tea dech än deser Bezähung un den @Ijel wänden.

Walter
Servus

Walter

walter-georg
Erstellt am 14.10.2010, 05:26 Uhr
@Ijel: Setchst Tea, dunk dir hun mer nia en noa Mätglīd än äuser Mätten. Schuet når, dått sich dī under Grumpes nemi mäldet. Mīnst tea uch, em hät en verbäht...? Ech måchen mer schiun Sårjen!

der Ijel
Erstellt am 15.10.2010, 11:18 Uhr
Zwīn Grimpes

1.Ǻf enem håckt em Spēn,
di ūnder huet näst derkēn.

2.De Ǻckes wor ze ståmpich
di ūnder mocht äst klåmprich.

3.Det Båckhūlz åf der Būnk
de Ǻckes wor ze lūnk.

4.Åf enem håckt em Hūlz
di ūnder wor ze stūlz.

5.Der stūlzest wä vun ållen
di ūnder les äst foallen.

6.De Grumpesen des zwīn
da kriuchen åf de Bīm,

7.Der Būm dot wor en Ich,
di ūnder mocht ast wīch.

8.De Ǻckes wor geschläffen,
den ūndern hess em Steffen.

9.Det Båckhūlz päckt em kurz
der Steffen less en Furrrz.

---------------------------------------
Schüttelreimen äs net schwēr
äst ūndert äs malehr.
În Grumpes äs verschwngden
wo kūn em den noch fangden---- ?

@ Grumpes: gibt es auch so etwas wie "Hochsächsisch"Grumpes Denj „hochsächsisch“ äs „hochsächsisch“ geneach.
Em kun et geat liasen uch ohnen vill Diakritzkelcher.

@sibihans:
Der Bußder Honz geng zefoss vu Busßd kē Medwesch,
e wūl sich åf dem Schwenjsmuert e Farken kīfen.
Esi wa hia nea geng end iwerluacht :
Dot Farken wot ech kīfen fittern ech geat
bäs åf de Krastdoch.
Droh deaen ech et o end moche Wurscht.
Et geng am noch villet ūndert durch det Hīft,
end derba wūl hia sich en Zigarchen endzannjen.

Et geng åwer esi e stoark Wenjd end di bless am
direkt änt Gesicht.
Hia hoat en Tepperchen mät Fåckeltchern
äm Schäpp.Īnt no dem ūnder bless der Wänjd äm eos
befuer hia sich det Zigarr endzannjen kanjd.

Nea bliw hia stohn, end zohlt de Zanjdhīlzker da hia
noch äm Schåchtelchen hoat. Et woren når zwē iwrich bliwen.
Dråf sot hie kē sech salwest :
Zem Kukuk, wonn et mer net gelanjt mat desen zwannen
des Zigar ze endzannjen,dro kihren ech noch īst am end gohn hīmen, dått ech mer uständich Zanjdhīlzger besoarjen.
Dråf dreht hia dem Wänjd de Räck, roppescht da zwē letzt Fåckeltcher ållebīt zeglech, end----
et håt geklåppt. Det Zigarchen wor endzangen.

Der Ruch schmåckt geat end hia marschiert wegter.
End esi wa hia geng bless hia den Ruch tråtzich
dem Wenjd entkēn.
Nea begehnt am emmest äm Niawel. Et wor der Grumpes Stipp.
Di kum vu Bußd end sul uch kēn Medwesch åf de Schwenjsmuert.
Hia wūl sich uch e Farken Kīfen.

Nå wä wor esi äst mejlich.?
Der Bußder Honz håt vergēssen sich wedder amzedrehen,
nohdehm hia dem Wenjd de Räck gedreht hoat.

grumpes
Erstellt am 15.10.2010, 21:31 Uhr und am 15.10.2010, 21:58 Uhr geändert.
der Gunesch Titz uch der gang Pitz
Um Owend kīt der Titz of sengem Roß hīmen, hia wor Paznic ba de Wångmern åm Hårwest. Nea ducht hia noch en Dezi åm Låtchef zē drånken, det Roß bund hia un ên Bum un.No 10 Dezi wul hia hīmen regden.Of det Roß kaingt hia ne mi. E feal eīngden wedder zråk of de Råck.Villīcht, ducht hia, hålft mer eas Hergot en sot : Herr healf mer!, sprung met Ulūf of det Roß en feal of diar underer Segt of de Iērd.
Noch ist verseakt hia en sot : Herr healf, over net glot esi vīl. Nemest wost nohar wa der Titz himen kunn ēs.
Un genem Doch regt se Sōn der Pitz ols paznic ēn dē Wonjert.
Um Ovend weal hia uch en Dezi åm Letchef drånken. De Zigunen haden Kångdergeld bekun en woren ollen bêsofen. No enem Dezi weal der Pitz hīmen regden over det Roß es verschwangden. Nea gīt hia wedder en det Letchef en språcht ken de Zigunen : Prala mo ! dacă nu aduceţ-i calu înapoi, fac ce-o fâcut tata ieri.De Zigunen bekūmen Åungst en brochten det Roß zråck. Nea frocht ower der Albu fun den Zigunen : Jupîne Pitz , mîncaţa-ş P... , ce-o fâcut ieri tata tău ? ....sōt der Pitz ...... s-o dus pe jos acasă ...

walter-georg
Erstellt am 16.10.2010, 06:58 Uhr und am 16.10.2010, 07:02 Uhr geändert.
De "Wangdermedizin"

Un em Dåch ias der Puschken Hans zem Rīde Misch ziemlich bekritt kunn. Dī såch en un end wuasst glech, dåt miat sengem Fräntch iast niet ian Uardnung wår:

"Hans, wåt ias los miat der, tau biast mer hetch esi niedergeschlän", säht e.

"Dåt stiemmt" unfert der Hans, "menger Kau gīt et iwerhīft niet gaut. Se furzt de gunz Zetch end friasst uch kom noch iast. Vuar em Mēnet gieng et chia denger genah esi. Miat wåt host te se dau behundelt?"

"Nå chia, ech hun er dau der brienger Ketscher gian, dah der Fusse Misch erfangden hōt. Kūst te dich nōch eriannre?"

"Chia frialech", fruat sich der Hans, "vun den hun ech uch nōch en pōr derhīm. Vilecht klåppt et. Måch et gaut Misch uch danke vuar den Rät!", uch ewech wår e.

"Wōrt ewienich e!", rieff der Misch em näh, awer die Under hīrt niast mī, amwåt e esi schnial lieff, dåt em dinke kangd, en Schlong hatt en gebiasse.

Um zwēten Dåch kūm der Hans noch bekritter zem Misch:
"Stall der vuar, de Kau ias mer verriackt! Wa ias et dau denger ergongen, nädēm te er de Ketscher gian hōst?"

"Genah wa denger! Ech wūl et der chia sähn, awer tau huast et hualt ziemlich iellich!"

Der Hans schliackt nuer noch, trä säht e: "Wai, wai, sīl ian der Schlåch trefe Fuss miat uall senger Wangdermedizin!!!" end gieng wa berēnt hīm.

walter-georg
Erstellt am 23.10.2010, 06:14 Uhr
De "Operation"

Fraer wår et uch ian Duanerschmort Briech, dåt det Fruengjeren aranjīrt wurd. Et gieng am Griangd uch Vah. De rech Gebeuren wūlen angder sech bleiwen end hun esi iar Kängj verkuppelt, ähne se ze frejen.

Diet ias uch miat dem Pitzen Titz uch dem Wiawer Lis genah esi passiert. Det Lisken wår zwär en tichtich Weiw, huat awer en esi lunk Nōs - derzau noch kråmm -, dåt em wiarlech ducht, et wēr en Häx!

Der ōrem Titz mueßt sich ängje schummen, wun se angder`t Vūlk giengen, dänn Gōr såchen se nuer åf de Krumpir vum Lisken.

Un em Dåch gieng der Titz kē Blosendråf ba en Kirurgen, dåt wår iener, di ia`m Gesicht eramschniappeln kangd, end erklērt em seng Līd. Dī ducht ewienich nä, trä säht e, et ließ sich fuar 500 Lē måchen. Der Titz unfert, hia briecht nōch Bedinkzetch end gieng hīmen.

Nä augefēr em Mēnet tråf der "Schniappler" det Pōr åf dem Mōrt. Det Lisken verkūft Pitrensieltsch uch Murren, wiarend der Titz det salf miat Kukrus uch Kuare måcht. Hia såch ser de Nōs genaer un, trä gieng e zem Titz end säht:

"Hīr hahr: Tau hōst wiarlech Riacht. Vun der Krumpir mieß em totsächlich wienichstens de Hēlft ōschnejen. Ech måchen et fuar nuer 100 Lē!"

"Nau ias et zespēt", unfert der Titz ewienich niedergeschlähn, "ian der Zwiaschenzetch hun ech miat dem Biaschhagher, dem Tummes Huenz, geriat. Maren schiaken ech det Lisken ian de Biasch zem Burietzsummeln, trä erschießt et der Huenz am 30 Lē."

walter-georg
Erstellt am 26.10.2010, 06:11 Uhr
Det Späll

Der Fichen Marz wōr än der Gemīn schiun än der Jugend ålz Ruckes bekånt. Muntch åld en Mēd kūm än den Genoss senger Manneskråft... Mät der Zetch awer håt hie et såt, ängjen vun enem Åst åf dien ånderen ze sprången und trat fiur den Traaltar mät dem Riuden Tenn. Dä zwe wōren wä de Turteldeifker, dänn uch åf der Strōß gengen sä ängden Hūnd än Hūnd, wåt fiur dä Zegd net abedångd normal wor.

No nemel em Gōr kūm är Sån, der Hans, zer Wält, en schlau Kärlchen, wä seng Vueter. Hie wūl ängden äm Bäht bä dien Ålden schlōfen, vilecht, am ze līren...

Un em spēten Owend wūlen sich dä schiun ewenich ålgher Deifker weder läwen. Sä kuschelten en Zetch long, tro frōcht der Marz det Tenn:

"Schlēft der Hansi schiun? Kennen mer spillen?"
"Noch net, Marz", sōt ät, "gung än de Kuchel end dränk en Glas Weng. Dron spillen mer"

Des Prozedūr wederhiult sich en puer Mōl, bäs nichemi Weng än der Konn wor. Do erännert sich der Marz, dåt sä noch sängd dem lezten Geburtsdåch en Flåsch Schampanger håden. Wä hie se åfmåcht, gåf et en Rīsenkråch. Di klīn Hans drēt sich senger Moter zia end sōt dro treurich:

"Dåt huest te näu derfun, dåt tia en net huest spillen lossen. Näu huet e sich erschueßen!"


Georg51
Erstellt am 27.10.2010, 15:47 Uhr und am 27.10.2010, 15:48 Uhr geändert.
Tea best lōasticher oals ech duecht Walter.


Kamm mēr låchen noch ēihnt. ;-)) ;-))


Ech froan mich schiun af dēnġ nåchst Anekdot.

Servus.

walter-georg
Erstellt am 30.10.2010, 07:06 Uhr
Der Kūf

Der klīn Marzemisch durft un em Dånnerstich mät sengem Vueter åf den Muert vun Bluesendref gōn. Der ault Misch wūl en Kia kīfen, dänn de åld Lori kangt äm Gōch nemi giat zähn. Sä wōr hålt än de Gōr kun.

Sä kūmen bä villen Kian verbä. Der klīn Misch merkt derbä, dåt seng Vueter jeder Kia, dä vun Interess wor, un den Egher griff.

"Sō, Vueter, waräm måchst tea dåt?", wūl hie wässen.
"Säch, Mischo", unfert die åld Misch, "wunn en Kia en geseongden Egher huet, äs sä uch geseongd. Dron kūn em se kīfen."

Am en Zetch kūm der Klīn än`t Griweln. Seng Vueter merkt et end frōcht no dem Greongd:

"Åch, Vueter", sōt der Misch bekritt, "ech dinken, tea messt uch en noa Frah kīfen."
"Waräm daut?", wangdert sich der åld Misch. "Deng Motter äs doch kerngeseongd!"
"Genah dåt äs et cha", sōt seng Sån, "giestern, åls tea åf dem Feld worst, äs der Noberhansonkel verbä kun end huet der Motter ängjen weder und den Egher gegräffen. Derbä wor hie esi begīstert - de Motter iwrijens uch -, dåt ech fest dervun iwerzecht bän, dåt e se kīft!"

walter-georg
Erstellt am 31.10.2010, 00:49 Uhr
De Strōf

Wä än ejeder Gemīn, gåf et uch bä äus Zigunnen. Fleißich bä der Årbet woren sä zwor net, awer bä under Såchen bestemmt. Än desem Fåll äs et net esi wichtig...

Un em Dåch erschinn der Trăian, en åldjer purdalău, bä`m bleschen Fårr end klōt em seng Līd:

"Ui nå, domn` Părinte, m-o părăsit Piranda! Ce să mă fac fără ie, c-am zece bitangi!"
Der Fårr ducht nō. En Minut, zwo Minuten... zahn Minuten. Der uerem Trâian såß derlongst end wiart... Nōch zahn Minuten; nōch zwinzich Minuten...

Bäs zerlezt råfft sich der Fårr åf end frocht:
"Ia spune Trâiene, de ce o-ntins-o Piranda?"

"Pâi, domn` Pârinte, i-am dat peste gurâ!"

"Şi, de ce, dacă-mi este permis", frōcht der Gottesmūn, "nu i-ai dat peste cur, fie-mi cu iertare." Åf dåt unfert der Trâian "hotârît":

"Domn`Părinte, de cur i foarte bună - mai bine spus, ce-i o şchioapă mai hacana -, da de gură-i rea!"


Bestemmt gitt et hä Såchsen, dä der bleschen Sproch nimi mōchtich sen. Fiur dä iwersazen ech:

En Zigunn - dåt wōren bä äus Mänschen ōnen Hīmet - håt Problemer mät senger Frah. Vilecht wår hie ewenich ze strong. Åf daut sōt em der Herr Fårr, hie sīl än Ziakunft beßer åfpåssen, sonst wird seng Fräh vilecht treurich sen.

Aber, man staune und wundere sich; es gibt dazu auch eine hochdeutsche Variante:

Der Mann ohne Weib erscheint beim Sozialamt und klagt über sein Leid. Die Sachbearterin ist tief erschüttert ob so viel Schmach und fragt:

"Name?"
"Ion Cortoraru"

"Familienverhältnis?"
"Zu Zehnt."

"Land?"
"Rumänien"

=> Migrationshindergrund.

"Ansprüche?"
"Keine"

"Ist registriert: Vierzimmerwohnung" Begründung: Sinti (oder Roma) finden sich auch in ärmlicheren Verhältnissen zurecht.

Papier ad acta gelegt... Problem gelöst...

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