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kokel
Erstellt am 22.04.2018, 00:40 Uhr
Was es doch für Spinner gibt

Spinner? Würde ich so nicht behaupten, schließlich wurde diesen Menschen schon in frühen Jahren beigebracht, dass man Ankömmlinge stets willkommen heißen muss Wenn es dann die Kanzlerin tut - egal, aus welchen Gründen - springen ihr automatisch alle linksorientierten Parteien bei, weil sie davon ausgehen die Demokratie in Deutschland zu unterhöhlen und ein System aufzubauen, dass Deutschland als Staat verschwinden lässt. Nach den Vorstellungen der Linksorientierten sollte ein gemeinsames Europa für alles aufkommen, was Plus oder Minus dieses Territoriums anbetrifft... Dazu nur ein Beispiel: Als ich vor einigen Jahren auf Kreta war, hat ein Taxifahrer über mich als Deutschen laut gelacht, indem er behauptete: "Ihr Deutschen könnt doch fast ein ganzes Jahr nur arbeiten, wonach ihr für uns ungefähr 20 Tage Touristen seid. Wir jedoch haben fast das ganze Jahr hindurch Urlaub! Jetzt frag` ich euch, wer von uns sich dabei besser fühlt?"

Fazit: Mit den Griechen lässt es sich in der EU ganz gut leben...
Mit Frankreich auch? Macron will einen gemeinsamen Finanzminister, der abkassiert und den weniger dem Fleiß zugetanen Ländern was abgibt. Unsere Grünen sind dafür, die Schwarzen nicht so...

Fazit: Wehret den Linken (SPD, Grünen, Linken), denn sie versuchen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel unseren Wohlstand zu untermauern und das politisch-gesellschaftliche System zu zerstören!!!

Bernd1946
Erstellt am 22.04.2018, 10:04 Uhr und am 22.04.2018, 10:19 Uhr geändert.
Es ist leider verdammt schwer, Dir hier zu widersprechen, Kokel!

Vor allem wenn man mit der Politik nicht im Detail auf dem Laufenden ist- wie ich- der ich schon seit langem festgestellt habe, dass die Welt sich ohnehin dreht, egal ob ich Zeitungen lese oder nicht....
Und mein anfangs recht großes Vertrauen in die SPD ist schon seit Jahrzehnten dahin- in etwa aus der Zeit von Kanzler Schröder.

Nun ja, das Thema betrifft mehr die nächsten Generationen, nicht mehr uns, Kokel! Es sei denn, nach einer ... "Runderneuerung", falls es die jemals geben wird.

Bernd1946
Erstellt am 22.04.2018, 10:16 Uhr
Lesenswert- damit einem die Haare zu Berge stehen. Auch der Rest, auf der website, unterhalb des Artikels:

http://www.sueddeutsche.de/politik/asylverfahren-in-der-hand-des-dolmetschers-1.3143237-2

Bernd1946
Erstellt am 23.04.2018, 11:06 Uhr
Offenbar ein hochinteressanter rumänischer Schriftsteller (und ehem. Diplomat und Pfarrer, hat nach 1948 in Paris gelebt) - wurde mir als lesenswert empfohlen- und viele seiner Werke sind:
- ins Deutsche übersetzt worden- z.B. schon 1961, offenbar
- als PDF via Google zu finden und bei Bedarf zu lesen.

Eines der Werke, "25 Uhr", soll sogar , z.T. wohl, die Geschichte der Siebenbürger Sachsen und ihre Ursprünge behandeln.

s. deutsche Wikipedia- Website:

Constantin Virgil Gheorghiu
Constantin Virgil Gheorghiu (* 15. September 1916 in Valea Albă, Rumänien; † 22. Juni 1992 in Paris) war ein rumänischer Schriftsteller und Diplomat.

Der Sohn eines orthodoxen Priesters besuchte die Schule in Chișinău und studierte ab 1936 Philosophie und Theologie an der Universität Bukarest und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Während der Diktatur von Ion Antonescu war er Botschaftssekretär im rumänischen Außenministerium und Presse-Attaché der rumänischen Botschaft in Kroatien. Von amerikanischen Truppen wurde er als Ministerialbeamter gemeinsam mit seiner Frau interniert. Schließlich ging er 1948 nach Frankreich, wo er bis zu seinem Tod in Paris lebte. Am 23. Mai 1963 wurde er nach dem erfolgreichen Abschluss theologischer Studien in Heidelberg als orthodoxer Priester an der rumänischen Erzengelgemeinde in Paris ordiniert.[1]

Seine Romane „Die zweite Chance“ und „25 Uhr“ wurden in 20 Sprachen übersetzt, „25 Uhr“ unter dem Titel „Die 25. Stunde“ 1966 von Henri Verneuil mit Anthony Quinn in der Hauptrolle verfilmt.

Veröffentlichungen (Auswahl)
25 Uhr, Deutsche Verlags-Anstalt, 1950
Die zweite Chance, Ullstein-Verlag, 1957
Johannes Chrysostomus oder Goldmund, der unliebsame Mahner, Bachem, 1960[2]
Alibi für Limitrof, List, 1964
Die Unsterblichen von Agapia, Hegner, 1965
Gangster Maximilian Perahim, Ullstein-Verlag, 1965
Von 25 Uhr bis zur Ewigkeit, Kanisius-Verlag, 1967
.....

Bernd1946
Erstellt am 23.04.2018, 16:26 Uhr
Sehr lesenswert- insbesondere um zu einem realistischeren Geschichtsbild der Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen zu finden:

G.D. Teutsch, „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“

Beim aufmerksamen Lesen fallen einem viele Sachen auf:
• wie stark sich die Sprache seit ca. 1850, als das Werk zum ersten Mal erschienen ist, gewandelt hat- z.T. immer wieder selbst im Kontext , (s.) schwer verständlich, einzelne Wörter,
• dass die Rumänen jahrhundertelang gar nicht erwähnt werden- waren es also gar so wenige in Siebenbürgen, ca. 1200- 1600, d.h. anfangs? Und dann Aufzählung einiger Gründe, weshalb sie später in erhöhtem Maße „eingesickert“ sind.
• wie viele harte Auseinandersetzungen es mit den ungarischen Adligen (und auch den Szeklern, z.T.), den beiden anderen Ständen, gegeben hat
• aber auch die vielen Auseinandersetzungen innerhalb der Gemeinschaft der Sachsen, der Sächsischen Universität/ auf dem Königsboden, die dazu geführt haben, dass im 16- 17 Jh. offenbar viele Bauern aus ihrem Dorf umsiedelten- in andere Dörfer, in die Städte- sogar anscheinend auf Komitatsboden (??) , um der Unterdrückung durch die eigenen, sächsischen „Herren“ zu entkommen (die allerdings keine Adligen, sondern Bürger waren, die Oberhäupter der sog. „Vorstädte“- Mediasch, Schässburg, etc.pp.)
• moldauische und „walachische“ (aus dem - rumänischen- Țara Românească) Heere sind wiederholt zur Unterstützung, oder auf Aufforderung der Hohen Pforte in Siebenbürgen eingefallen
• das Verhältnis zu den Habsburgern war gar nicht so gut- oft kamen jahrzehntelang nur Versprechungen, keine Hilfe; usw. Oder aber die Heere der Habsburger verwüsteten das Land ganz arg, mussten für teures Geld unterhalten werden etc.- und natürlich mussten für sie katholische Kirchen zur Verfügung stehen
• die treibende wirtschaftliche Kraft waren offenbar die Sachsen in Siebenbürgen, jahrhundertelang; was haben dann die beiden anderen Stände gemacht, außer Ansprüche zu stellen, zu fordern, sich über die „Gäste“ aufzuregen, die Lasten auf die Sachsen abzuwälzen größtenteils offenbar, etc. pp.??

Sinnvoll ist es wohl, um aus mehreren Gesichtspunkten die Themen beleuchtet zu sehen, auch andere Bücher hierzu zu lesen:
• Kleine Geschichte Siebenbürgens- Harald Roth- gibt allerdings nur im Großen das geschichtliche Umfeld- s. gut- wieder, geht nicht auf Details bzgl. der Sachsen ein
• von Michael Kroner, mehrere seiner Bücher
• die „Kurze Geschichte Siebenbürgens“, Akademiai Kiado, Budapest, 1990 (vielleicht gibt es auch eine neuere Ausgabe, weniger kommunistisch angehaucht; ich konnte keine, deutsche, finden)
• etc.

Sicherlich, eine Hymne kann wunderbar klingen- wie „Siebenbürgen, Land des Segens“- aber gar so segensreich war der Aufenthalt insgesamt keinesfalls, in großen Dingen wie auch in diversen Details- das geht eindeutig aus dem Band 1 des Herrn G.D. Teutsch hervor , vermutlich dann auch aus den folgenden. Und Teutsch ist ja ein s. glaubhafter Historiker gewesen- wenngleich er die „Treue“ fast zu hoch ansetzt, und Könige bei ihm quasi ohne Fehl und Tadel sind, „gottgegeben“- das sagt wohl der Bischof.
Viele der ursprünglich sächsischen Orte sind untergegangen oder von den anderen Völkern übernommen worden, aufgrund der Entvölkerung infolge von Krieg (inklusive zig Tausende Gefangene, verschleppt von den Türken und den Tataren), Pest und wohl auch andere Seuchen, etc. pp.
Oder wegen der falschen Politik in die Hände, z.B. der Ungarn geraten- Klausenburg. Auch das „Erzgebirge“, die Westkarpaten, war anfangs „teutsches“ Siedlungsgebiet, anscheinend- inzwischen gibt es aber auch dort keine deutschstämmige Bevölkerung mehr, schon seit Jahrhunderten.
Indem man dies liest, kann man viel besser verstehen, wie sinnvoll es war, den anderen Nationen das Recht vorzuenthalten/ ihnen zu verbieten, in den sächsischen Ortschaften- egal ob Städten oder Dörfern- auf Königsboden sich anzusiedeln/ Häuser , Grund usw. zu kaufen etc. - es hat mehr als genug Fälle von argem Gerangel hierzu , bei solchen Vorkommnissen auch durch Anheirat, gegeben!
Ja, und mit den Fürsten hat es natürlich auch immer wieder Konfrontationen gegeben, ungerechte Behandlung, etc.- speziell Gabriel Bathori ist hier ein unvergesslicher Name, für die Hermannstädter.
Usw.

Bernd1946
Erstellt am 25.04.2018, 09:04 Uhr
Constantin Virgil Gheorghiu -

Korrektur- es hat sich offenbar ein Fehler eingeschlichen- daher sollte der betr. Satz lauten:

Eines seiner Werke, " Die zweite Chance ", soll sogar , z.T. wohl, die Geschichte der Siebenbürger Sachsen und ihre Ursprünge behandeln.

getkiss
Erstellt am 25.04.2018, 09:22 Uhr
Ja, gewiss ist es hochinteressant das Geschichtswerk des G.D.Teutsch zu lesen. Vor Allem aus sprachwissenschaftlichem Standpunkt, um zu sehen wie sich die veröffentlichte deutsche Sprache in Siebenbürgen im Laufe von fast 170 Jahren entwickelte.
Historisch gesehen ist es anders. Die Quellen die Teutsch zur Verfügung standen sind teilweise aus den Archiven verschwunden, teilweise sind neue aufgetaucht.
Somit das ganze unter hochinteressant ein zu ordnen ist etwas an den Haaren herbei gezogen, vielleicht eher unter diverses. Für den Autor des Beitrags vielleicht hochinteressant, für mich ein alter Hut...
Aber ich bin ja nicht das Maß der Dinge

Bernd1946
Erstellt am 25.04.2018, 15:14 Uhr und am 25.04.2018, 15:31 Uhr geändert.
Hallo, getkiss,

>>>Die Quellen die Teutsch zur Verfügung standen sind teilweise aus den Archiven verschwunden, teilweise sind neue aufgetaucht.
Da Du dies so behauptest, könnte man ja annehmen, dass Du irgendwo engen Kontakt zu der Branche der Historiker hast. Und plausibel ist diese Behauptung schon.

Könntest Du auch zu den andren dort angegebenen Geschichts- Werken, zur Geschichte der 7bg Sachsen eine Meinung äußern? Kennst Du diese auch? Diese sind ja weitaus näher an unserer Zeit erschienen.
Danke!

getkiss
Erstellt am 25.04.2018, 16:43 Uhr
ich bin ja nicht das Maß der Dinge

Bäffelkeah
Erstellt am 25.04.2018, 16:49 Uhr
Da hast du aber mal recht.

Bernd1946
Erstellt am 27.04.2018, 11:46 Uhr und am 27.04.2018, 12:02 Uhr geändert.
>>>G.D. Teutsch, „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“

In Bd. II stellt man fest, dass es ähnliche Verfolgungen wie z. Zt. des Kommunismus, und ähnliche Maßnahmen gegen die Sachsen schon am Anfang der 18. Jh. durch die Habsburger & die Jesuiten gegeben hat, inkl. (in Österreich) Verbot der Auswanderung, gar Einzug des Vermögens und Wegnahme der Kinder bei Auswanderung etc.pp.- ein Horror, würde man im heutigen Deutsch sagen! Aber der Vorteil für die 7bg Sachsen: dadurch kamen neue Leute in ihr Land, dessen Bevölkerung so arg abgenommen hatte (s.o.).

Auch das klingt so bekannt: "im Namen der Milde/ Clemenz" des Kaisers". etc. pp., dies Alles!
Ja, daraus haben wohl auch Lenin etc. einiges abgekupfert, Jahrhunderte später!

Und was da Alles im Namen der Religion getan wurde, im Namen des "rechten Glaubens" (u. weiterer anderer endloser Lügen) getan worden ist- ein Graus! Eindeutig- das Lügen würde keinesfalls erst im 20. Jh. erfunden!

Aber es mutet einen schon seltsam an, dass manche "Evangelischen" ihre Kinder in ihrer Heimat gelassen haben und "ausgewandert" sind- nur wg. ihres Glaubens ...




gerri
Erstellt am 27.04.2018, 12:10 Uhr

@ Das war keine Verfolgung gegen die siebbg.Sachsen sondern gegen die neuen Bürger aus Österreich,die Landler. Die Klein- Kinder sollten später nachkommen,ob das auch passierte?

Bernd1946
Erstellt am 27.04.2018, 12:35 Uhr
Korruption bei den 7bg Sachsen:

Das Wort "Korruption" taucht bei Teutsch nicht auf- aber dauernd "Geschenke"- das war wohl der damalige Sprachgebrauch, oder aber eine beschönigende Umschreibung/ Benennung?? Ich hörte in Rumänien seinerzeit immer dass der "Bakschisch" von den Rumänen stammt, und bei diesen von den Türken!

Und M.Kroner benutzt ganz klar das Wort "Korruption"!

Wobei ich sagen muss, dass Teutsch weitaus mehr Details beschreibt- und dennoch gut zu lesen ist. Bei M. Kroner wird das 17. Jh.- bei Teutsch fast ein ganzer Band- in 20- 30 Seiten abgehandelt- leider gehen da viele Detail- Infos verloren! Die aber dennoch wichtig sind, da es um UNSER Volk geht- selbst wenn sie vor 300 Jahren stattgefunden haben.

gerri
Erstellt am 27.04.2018, 13:34 Uhr
Bernd1946:
"Ja, daraus haben wohl auch Lenin etc. einiges abgekupfert, Jahrhunderte später!"

@ Zum Glück,denn ein großes Risiko ist Er auch eingegangen,um die russischen Bauern aus der Feudalherrschaft zu befreien.Er hatte eine Vision für ein Land mit freien Arbeitern und Bauern,doch ist Er zu früh verstorben,und Sein Nachvolger Stalin hat nicht in Seinem Sinne gehandelt.

Bernd1946
Erstellt am 28.04.2018, 17:33 Uhr und am 28.04.2018, 17:44 Uhr geändert.
Noch weit Schlimmeres steht bei Teutsch Bd. II., bzgl der Zeit Brukenthals:

Der Fiskus/ das Thesaurariat wollte/n ALLE Sachsen, d.h. insb. die auf Königsboden, als Hörige, "Kammerhörige/ Kronbauern/ Kammerbauern" (o.ä.) des Fiskus behandeln- und entsprechend zusätzlich belasten. D.h., noch weit schlimmer als es seinerzeit die ungarischen Adligen versucht / getan hatten!
Auch bei M. Kroner taucht dies Thema auf, aber bei weitem nicht so detailliert wie bei Teutsch. Und leider hat Kroners Werk keinen Index/ Glossar (Sachregister, o.ä.) am Ende, das die Suche erleichtern würde.

Offenbar wurde das Recht bzgl. 7bg in Wien in s. vielen Fällen nach Gutdünken mit Füßen getreten, und die Sachsen hatten in Hofkanzlei etc. massenhaft Feinde!

Um das genauer zu verstehen, muss man es nachlesen- es taucht wieder und wieder auf.

Man kann sich nur fragen/ vorstellen:
da am Hof in Wien und auch im Gubernium sowie der führende General der kaiserlichen Truppen in 7gb ofenbar meist, alle, gegen die Sachsen eingestellt waren, anscheinend, was wäre geschehen, hätte es Brukenthal nicht gegeben?

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