Sprachaufnahmen aus Großprobstdorf

Gartenarbeit

Frau, 55 Jahre, aus Großprobstdorf


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Im Frühjahr wird der Garten umgegraben und als erstes werden die Zwiebeln gesetzt. Die Gartenarbeit wird meist von den Frauen erledigt. Die Erzählerin regt sich über Frauen auf, die die städtische Sprache sprechen, auch hat sie kein Verständnis dafür, dass manche Leute aus anderen Gemeinden auch nach langer Zeit noch nicht den Großprobstdorfer Dialekt sprechen können. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Arbeit auf dem Bau

Rentner, 70 Jahre, aus Großprobstdorf
Der 70-jährige Erzähler berichtet über seine Zimmermannslehre, die Arbeit auf dem Bau und sein Rentnerdasein. Er erklärt ausführlich wie ein Dachstuhl erstellt wird. Für die landwirtschaftlichen Arbeiten, die neben seiner Arbeit als Zimmermann zu Hause anfielen, war hauptsächlich seine Frau zuständig. [Aufnahme anhören »]
5:34 Minuten, 5.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Schulausflüge

Schüler, 14 Jahre, aus Großprobstdorf
Ein 14-jähriger Schüler berichtet über zwei Schulausflüge. Der erste Ausflug ging quer durch Rumänien, in Bukarest besuchte man den Zoo, wo man Elefanten und Affen besichtigen konnte. Die Reise führte die Schüler aber unter anderem auch nach Kronstadt, Schäßburg und Mediasch. Der zweite Ausflug ging ans Meer, nach Konstanza. Am Strand waren viele Leute, das Wasser war warm, es gab Eis und Pepsi Cola. [Aufnahme anhören »]
3:26 Minuten, 3.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Fastnacht in Großprobstdorf

Frau, 55 Jahre, aus Großprobstdorf
Zur Fastnacht in Großprobstdorf machen die Frauen am Samstag eine Tokana, die dann Abends verzehrt wird. Am Sonntag Mittag gibt es eine Suppe und jede Frau bringt von zu Hause auch Gebäck zur Feier mit. Man unterhält sich gut und es wird bis in den frühen Morgen getanzt. Am Sonntag geht man dann nach der Suppe verkleidet in andere Nachbarschaften und zeigt dort kurze Theaterstücke oder lustige Sketche, dafür gibt es dann Geld, welches in die Nachbarschaftskasse kommt. [Aufnahme anhören »]
2:35 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Schulausflug zum eisernen Tor

Schüler, 13 Jahre, aus Großprobstdorf
Ein Schulausflug mit dem Bus führte die Schüler aus Großprobstdorf 1972 mit einigen Zwischenstationen durch die Südkarpaten an das eiserne Tor. Mit einem Schiff ging es donauaufwärts. Das Eiserne Tor zwischen den rumänischen Südkarpaten und dem serbischen Erzgebirge ist einer der imposantesten Tal-Durchbrüche Europas. [Aufnahme anhören »]
5:24 Minuten, 5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Flucht vor einem Büffelkalb

Frau, 44 Jahre, aus Großprobstdorf
Bei einer Reise nach Frauendorf erlitt die Erzählerin bei einer Flucht vor einem Büffelkalb eine Beinverletzung. Dem Ehemann wurde allerdings eine andere Geschichte aufgetischt. Bei der Theaterrolle, die die Erzählerin kurz darauf auszufüllen hatte, musste wegen dem verletzten Bein improvisiert werden. Als die Schmerzen auch nach einigen Tagen nicht nachließen, musste das Bein schließlich doch noch eingegipst werden. [Aufnahme anhören »]
8:14 Minuten, 3.8 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 21. April 2011

Abnehmen

Frau, 44 Jahre, aus Großprobstdorf
Die Erzählerin hatte sich vorgenommen, mindestens 3 Kilo abzunehmen. Sie verzichtete auf das Abendessen und legte sich hungrig ins Bett. Ein unschöner Traum war die Folge... [Aufnahme anhören »]
2:19 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 21. April 2011

Weinlese-Tätigkeiten

Mann, 55 Jahre, aus Großprobstdorf
Es werden Handpressen beim Keltern der Trauben eingesetzt. Keltern steht für das Auspressen von Traubensaft zur Weinherstellung. Mit Treber bezeichnet man die Rückstände der ausgepressten Weintrauben, die man zur Gärung ansetzen um später Schnaps daraus herzustellen. [Aufnahme anhören »]
4:06 Minuten, 1.9 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 1. April 2011

Vorbereitungen für die Weinlese

Mann, 55 Jahre, aus Großprobstdorf
Von den Vorbereitungsarbeiten vor der Weinlese wird berichtet. Der alte Wein konnte nicht immer verkauft werden. Wenn die Grenzen gesperrt waren, konnte man den Wein nicht ins Ausland verkaufen. In solchen Fällen mangelte es an Gefäßen um den neuen Wein einzukellern. Fässer mußte man "weinreif machen". Das Holz wird geschwefelt, das heißt gesäubert und neutralisiert. Durch das sogenannte "abziehen" wird dem Wein Sauerstoff zugeführt. [Aufnahme anhören »]
8:22 Minuten, 3.8 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 23. März 2011

Vom Pali und Schnaps brennen

Mann, 55 Jahre, aus Großprobstdorf
Mit Treber bezeichnet man die ausgepressten Weintrauben. Nach der Weinlese wurden die Treber zum Gähren angesetzt. Um den Gährungsprozess zu beschleunigen hat man ganz primitiv mit Lehm und Sand abgedichtet. Die gegorten Traubentreber war der Rohstoff für das Schnapsbrennen. Meistens kam es dann in der Zeit vor Weihnachten zum tatsächlichen Schnaps brennen. Der erste Schnaps der raus kommt wurde nicht getrunken. Es bestand die Gefahr der Vergiftung wegen Resten an Grünspan im Rohr. Gewöhnlicherweise wurde doppelt gebrannt. [Aufnahme anhören »]
5:11 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 28. Januar 2011

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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