Lüneburger Heide

Übersicht

Die Facebookgruppe der Kreisgruppe Lüneburger Heide

Hier können Sie weiter Informationen und Fotos über die Kreisgruppe bekommen.

Facebook-Gruppe der Kreisgruppe Lüneburger Heide

Vorstand


Vorsitzender

Wilhelm Olah
E-Mail: transsilva[ät]kabelmail.de

2. Vorsitzender: Dietmar Zey
Kassenwartin: Agathe Wotsch-Pudziow
Kassenprüfer: Otmar Olesch, Traute Andersen, Hans Wotsch
Schriftführer: Knut Andersen
Organisator: Heinrich Olesch
Frauenreferentin: Katharina Roth

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Chronik

Auf weitem Land, in mehreren Städten und Landkreisen verstreut, leben 33 Mitglieder (Einzelpersonen oder Familien) des Kreisverbandes der Siebenbürger Sachsen. Natürlich leben mehr Siebenbürger in dieser Region, aber eben keine Verbandsmitglieder. Somit ist diese Kreisgruppe, zahlenmäßig betrachtet, die kleinste Gruppe unserer Landesgruppe. In Munster leben derzeit 10 Mitglieder. Weitere 7 in Lüneburg und 3 in Uelzen. Betrachtet man noch die Altersstruktur, dann ist verständlich, warum hier keine Kulturformation entstanden ist, warum das Verbandsleben auf Kreisebene sich hier vor allem auf kleine Veranstaltungen – z. B. Adventsingen, Grillnachmittage oder dergleichen – konzentriert hat.

Andererseits hat sich gerade diese kleine Kreisgruppe dadurch hervorgetan, für die Gemeinschaft der Siebenbürger, auf Landes- und norddeutscher Ebene Außerordentliches zu leisten: 1980 war Walter Wolf maßgeblich daran beteiligt, dass die in Niedersachsen lebenden Siebenbürger ihren eigenen norddeutschen Heimattag auszurichten begannen. Bis 1986 fand die Veranstaltung jährlich statt. Zunächst lud die Kreisgruppe Lüneburger Heide zu „Sachsentreffen mit Holzfleischessen“, nach Breloh, bei Munster, ein. Und es kamen jedes Jahr mehr, so dass es dort zu eng wurde.

Ab 1983 wurde für diese Veranstaltung das Schützenhaus in Munster gewählt. Man zählte in dem Jahr 450 Teilnehmer!

Für viele „Nordlichter“ war und ist dieser Heimattag, schon seit Jahren, als „Heimattag der Nordlichter“ bekannt, eine Alternative zu dem Heimattag in Dinkelsbühl, das so weit weg liegt und besonderer Anstrengung bedarf dort dabei sein zu können.

So kamen auch in Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin lebende Siebenbürger nach Munster.

15 dieser Heimattage haben die Mitglieder der Kreisgruppe, vor allem die Munsteraner, organisiert. 7 dieser Treffen, von 1981 bis 1988, unter der umsichtigen und gekonnten Leitung ihres Kreisvorsitzenden, Adolf Gross (Doly), aus Uelzen.

Zu den Munsteranern gehörten schon immer Hans Wotsch, langjähriger Kreisvorsitzender, der derzeitige Vorsitzende, Wilhelm Olah, die Brüder Otmar und Heinrich Olesch, Knut Andersen (Däne mit siebenbürgischem Herz) und natürlich deren Gattinnen und Familien sowie Katharina Roth und Agathe Wotsch-Pudziow.

Das ist ein erheblicher Aufwand. Das ist ein einzigartiger Beitrag zur Gestaltung gemeinschaftlichen Lebens und Erlebens. Es ist jedes Mal, seit 1986 alle zwei Jahre, ein Treffen von 400 – 800 Siebenbürgern, für die diese Veranstaltung, für einen Tag, ein bisschen Heimat darstellt.

Auch bei der Ausrichtung der 60-jährigen Jubiläumsfeier, die in Hannover stattfinden wird, waren Mitglieder der Kreisgruppe Lüneburg maßgeblich beteiligt – sie wissen ja worauf es ankommt.

Bei diesen Heimattagen geht es immer in gleicher Weise zu, und das gehört zur Tradition: Die bunte Mischung von Gottesdienst (achtens- und lobenswerter Weise unzählige Male von Pfr. Egon Eisenburger zelebriert), Festreden, und Wissensvermittlung, entsprechend einem gewählten Motto, kulturellen Darbietungen und gemütlichem Beisammensein.

Die Blasmusik spielt, ein Chor singt altbekannte und auch neue Lieder – hochdeutsch oder in sächsischer Mundart – , Tanzgruppen führen schwungvolle Tänze, Laienspieler kurze Theaterstücke auf und, der guten alten Sitte folgend, Holzfleisch und Tokana werden geboten und genossen. Hinzu kommt, dass die Siebenbürger, die hier in Norddeutschland so fern voneinander leben, wieder Gelegenheit haben sich miteinander auszutauschen und festzustellen, dass sie die siebenbürgisch-sächsische Mundart größtenteils noch beherrschen.

Die Siebenbürger in Niedersachsen/Bremen sind hier angekommen, sind hier zu Hause und wissen, dass es ohne Hoffnung keine Zukunft gibt. Diese Hoffnung gilt es aufrecht zu erhalten, für eine Zukunft des Verbandslebens, so dass die in Niedersachsen/Bremen eingelebten Siebenbürger ihr Brauchtum, ihren Gemeinschaftssinn, ihre Kultur, in ihrer spezifischen Ausdrucksweise, auch künftig pflegen, immer wieder auch im Rahmen ihres norddeutschen Heimattages, beim „Heimattag der Nordlichter“.

Quelle: Festschrift der Landesgruppe Niedersachsen / Bremen

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Adventssingen am 10. Dezember der Kreisgruppe Lüneburger Heide 2016

E såksesch Chrästlied
Beim Adventssingen am 10. Dezember letzten Jahres im Heimathaus „Ollershof“ in Munster war die Überraschung für alle Teilnehmer groß, als der Vorsitzende der Kreisgruppe Lüneburger Heide, Dietmar-Udo Zey, ankündigte, gemeinsam ein Weihnachtslied in sächsischer Mundart singen zu wollen. z ...Es ging dabei um das vom ehemaligen Baaßner Pfarrer Ernst Helmut Chrestel verfasste Lied E såksesch Chrästlied.
Die Melodie, auf dem Keyboard einmal vorgespielt, hatten alle schnell erfasst und der Text bereitete den Sängern, bis auf die Nichtsiebenbürger, auch keine Schwierigkeiten. Natürlich wollte jeder das Blatt mit Text und Noten gleich mit nach Hause nehmen. Die letzte Strophe, das Jesuskind betreffend, beeindruckte sehr: „Wåt selle mir bronjen än aser Gemīn?/ Mer liejen as Hrz än det Kräppchen si klīn./ Kut Vueter uch Motter, kut ållen erbä,/ Lot froan eas uch sånjen: der Hīlund äs hä.“ Es blieb nicht nur bei dem einen Lied. Wie gewohnt kamen weitere Beiträge hinzu. Wir hörten Advents- und Weihnachtsgedichte oder -geschichten.
Dazu gehörten „Lied im Advent“ von Matthias Claudius und „Die heilige Nacht“ von Selma Lagerlöf. Zur allgemeinen Erheiterung führte ein „Schüleraufsatz zum Advent“, dessen Text der Heim-Zeitschrift des Altenheims „Siebenbürgen“ in Osterode am Harz entnommen war. Singen, vorlesen und erzählen ging besonders gut, weil es zwischendurch auch sehr leckere Kuchen, belegte Brötchen, kräftigen Kaffee oder aromatischen Tee gab.
Für die Teilnahme und die Beiträge geistiger oder kulinarischer Art sowie für die Spenden ein herzliches Dankeschön!
S. Zey


Fotoalbum

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