SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«

Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 5

    [..] s, als sie meiner guten Mutter Den Grabeshügel formten, still und stumm. ,,Und unterwegs?" fragst du mich, Herr, ich hör' es, ,,Und unterwegs, was tatest du mein Kind?" ,,Ach, unterwegs bin, Herr, ich Mensch gewesen. Voll Streben. Irren, wie die Men'-hen sind." Deutschland, Pfarrer der stattlichen Gemeinde Streitfort. Andreas Franz war dann unter Aufgabe seines Pfarramtes in die Politik gegangen und hatte während des Krieges in der Volksgruppenführung eine maßgebliche Stellun [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1956, S. 7

    [..] sgefährtin, aber sie denkt nicht daran, dem Mann. zu zeigen, wie sehr sie ihn schätzt, wie tüchtig er ist und wie sehr sie ihn bewundert. Vergessen wir nie, unser Mann- ist vielleicht ein wundervoller Mensch -- aber doch nur ein Mensch mit all seinen Schwächen, seinen guten und bösen Seiten. Auf diese sollten wir Rücksicht nehmen und versuchen, auf seine Eigenheiten ein-r zugehen. Wenn eine Frau sich der fixen Idee hingibt, ihr Mann vernachlässige sie, ist es schwer, sie davo [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 4

    [..] n wie vorher und nachher in Kronstadt. Er war auch Mitglied der Freimaurerloge, die hier ein nationales Sonderdasein führte und sich selbst freiwillig auflöste, als sie nicht mehr möglich war. Als ein Mensch, der für seine vielen Freunde ein warmes Herz hatte, wobei ihm Wärme mit Wärme vergolten wurde, wußte Ganzert einen guten Tropfen in fröhlicher Runde bis an sein Lebensende zu schätzen und immer zu einem Spaß bereit, hat er bis ins Alter eben wegen seiner Frische den Kont [..]

  • Beilage SdF: Folge 2 vom Februar 1956, S. 5

    [..] Bessarabiendeutsche, Dobrutschadeutsche, Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Ungarndeutsche, Jugoslawiendeutsche, Rußlanddeutsche. Diese Landsmannschaften bilden eine Gemeinschaft von Millionen Menschen, deren soziale und politische Interessen der Verband der Landsmannschaften vertritt. Er verficht alle Bestrebungen, die uns Flüchtlingen und Vertriebenen aus der Heimat zu ihren Rechten verhelfen können. Dazu gehört vor allem das Recht auf Rückkehr in die Heimat, das wi [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 6

    [..] ig mitwirkte und darüber hinaus in Aalen und Umgebung -überhaupt für die Belange der Vertriebenen eintrat, wobei er dank seines guten Einvernehmens mit den Einheimischen, deren Achtung er als Arzt und Mensch sich in hervorragendem Maße erworben hatte, viel Gutes bewirken konnte. Seine Freunde und Bekannten verlieren in ihm einen fröhlichen, immer EU herzlichem Humor bereiten Menschen. Seine Beisetzung wurde zu einer ergreifenden Trauerfeier, zu der Landsleute und Freunde von [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 3

    [..] , erscheinenden rumänischen Repatriierungs - Zeitung ,,Glasul Patriei" (Die Stimme des Vaterlandes). Die Redakteure dieses Blattes wissen genau, wo sie den Hebel ansetzen müssen: an der die menschliche Widerstandskraft überfordernden Sehnsucht engster Familienangehöriger zueinander. Während Bukarest bisher die Zusammenführung der auseinandergerissenen rumäniendeutschen Familien durch Vorenthaltung der Ausreisegenehmigung verhinderte, lockt es nun aus Pankow und Wie [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 6

    [..] Stadt; das strenge Gesicht starrt-- bestimmt ohne Wohlwollen -- heute vielleicht auf Russen oder Kirgisen herab, jedenfalls auf Leute, die Parkettfabriken in volkseigene Betriebe verwandeln, wovon die Menschheit glücklich werde, wie manche sagen und etliche sogar glauben. Über das Weltmeer schiffte er heran, der Onkel aus Amerika, Enkel meines Urgroßvaters, ein Riese mit Kinderaugen, vor denen man ständig zum Trugschluß verführt wird, es sei auf Erden gut bestellt. Von Beruf [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 8

    [..] ben, eine Laterne schwingend keuchte er hinter den anderen zur Hürde hinunter. Da haben sie den Feind endlich unter ihren Absätzen und Prügeln! Sie lassen ihn ihren ganzen Haß entgelten, denn zwischen Mensch und Wolf hat Gott Feindschaft gesetzt, die Entladung ist maßlos. Immer wieder berichtet der ,,Caprar", der Ziegen- und Schaffwärter, wie er, durch das Geheul der Hunde aus dem Schlaf gerweckt, die schwarzen Teufel in der Hürde entdeckt habe. Drei, fünf, sieben, acht habe [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 1

    [..] eten ragen, die Gewalt voneinander trennte, ohne Befragung des Volkes, scheinbar zum Nutzen anderer Völker und, genau betrachtet, zu niern«rx'es Vorteil als TMX Ctofjihr-.i dunig des Friedens und der Menschlichkeit. Als Ich so dahinwanderte, bedachte ich. auch, daß dieses schreckliche Gemälde der Gegenwart im Nu ganz anders aussähe, wollte man die Menschen entscheiden lassen, dtie vor Gott und nach irdischem Recht das Eigentum an den großen Stätten haben. Doch sogleich entsa [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 3

    [..] , in denen die Qual des Wartens auf das' endgültige Verdikt zuckte. Gesichter, die einmal frisch und lebendig gewesen waren und in denen nun die gefolterten Seelen hohlwangig bloß lagen! Gesichter von Menschen, deren Lebenshoffnung wie ein erlöschendes Licht flackerte. Da umren die beiden ehemaligen Polizeibeamten, die nichts mehr zu erwarten hatten und in deren tief eingesunkenen Augen trübe Resignation glomm. Dann der weißhaarige Kaufmann, ein Mensch ohne jede politische Ve [..]